BANGKOK, THAILAND – Energieminister Akanat Promphan senkt die Preise an Thailands Raffinerien massiv. Ab sofort fällt der Preis um drei Baht, insgesamt sparen Autofahrer damit fünf Baht pro Liter bis Anfang Mai. Die Regierung kämpft so gegen die explodierenden Kosten an den Zapfsäulen und die steigende Last für die Bürger.
Großer Preissturz an der Raffinerie!
Thailands Energieminister greift hart durch und zwingt die Fabriken zur Preissenkung. Nach einer ersten Kürzung von zwei Baht fallen jetzt weitere drei Baht pro Liter weg. Dieser Preisstopp gilt vorerst für alle Treibstoffe bis zum neunten Mai.
Die Entscheidung fiel nach einer dringenden Sitzung des Energieausschusses in Bangkok. Das Ministerium reagiert damit auf die extrem hohen Gewinnspannen der Konzerne. Die Menschen im Land sollen nicht länger unter den überzogenen Profiten der Industrie leiden.
Raffinerien machten fette Gewinne
Untersuchungen zeigten, dass die Gewinnmargen Anfang April auf unglaubliche 14 Baht pro Liter kletterten. Das Ministerium prüfte die echten Kosten für Transport und Versicherung der sechs großen Betriebe. Alles, was über ein faires Maß hinausging, strich die Regierung nun eiskalt zusammen.
Insgesamt geht es um eine gewaltige Summe von etwa zehn Milliarden Baht. Dieses Geld wird nun genutzt, um den Preisdruck vom Verbraucher zu nehmen. Vor allem beim Diesel waren die Gewinne der Konzerne zuletzt viel zu hoch.
Zwei Wege gegen den Preisschock
Ob der Preis an der Zapfsäule sofort sinkt, hängt von zwei Faktoren ab. Ein Teil des Geldes könnte direkt den Autofahrern zugutekommen. Der andere Teil soll das riesige Loch im staatlichen Öl-Fonds stopfen, das bereits 60 Milliarden Baht tief ist.
Minister Akanat warnt davor, die Schulden einfach weiter wachsen zu lassen. Wenn der Staat den Fonds nicht rettet, drohen in der Zukunft noch viel höhere Preise. Die Regierung will eine stabile Lösung finden, statt nur kurzfristige Löcher zu stopfen.
Singapur treibt die Kosten hoch
Die Lage auf dem Weltmarkt bleibt extrem angespannt und gefährlich. In Singapur stiegen die Dieselpreise zuletzt massiv um drei Baht pro Liter an. Thailand hat diesen Preissprung bisher nicht an seine Bürger weitergegeben.
Heute Abend berät der Ausschuss erneut über die genauen Preise an den Tankstellen. Man beobachtet die Entwicklung in Singapur genau, um böse Überraschungen zu vermeiden. Ziel ist es, ruckartige Preiserhöhungen von fünf oder sechs Baht künftig zu verhindern.
Milliarden-Kredit soll den Fonds retten
Die Regierung plant zudem eine Finanzspritze von 20 Milliarden Baht für den Öl-Fonds. Minister Akanat will damit verhindern, dass der Staat irgendwann zahlungsunfähig wird. Er bleibt innerhalb der gesetzlichen Grenzen, um keine neuen Schuldenberge für die Zukunft anzuhäufen.
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Gleichzeitig verhandelt das Ministerium mit den Gläubigern über längere Zahlungsfristen. Der tägliche Verlust des Fonds soll von Wahnsinns-Summen auf ein erträgliches Maß sinken. So will Thailand für künftige Krisen auf dem Energiemarkt besser gewappnet sein.
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