PHUKET/THAILAND – Ein Fahrer in Phuket soll von einem ausländischen Touristen Geld für die Rückgabe eines verlorenen Handys gefordert haben. Ein Audiomitschnitt der Verhandlung verbreitete sich rasend schnell. In Pattaya griff die Polizei durch: Ein Motorradtaxi-Fahrer wurde verhaftet, weil er ein Smartphone nicht herausgab.
Aus Thalang für 5.000 Baht? Der Handy-Fund mit Preis
Ein ausländischer Tourist verlor sein Mobiltelefon in Phuket. Ein Fahrer fand das Gerät – und ließ sich die Rückgabe etwas kosten.
Ein thailändischer Vertreter des Urlaubers nahm Kontakt auf. In einem Audioclip, der später online ging, ist zu hören, wie der Mann zunächst 5.000 Baht verlangte, sich dann auf 2.000 und schließlich 1.500 Baht herunterhandeln ließ. Er erklärte, er sei aus Thalang extra angereist und brauche wenigstens Benzingeld.
„Gute Tat ohne Bedingung“: Online-Streit entfacht
Als der Clip die Runde machte, hagelte es Kritik. Viele Kommentatoren fanden, dass die Rückgabe von Verlorenem nicht mit einer festen Zahlungsbedingung verknüpft werden dürfe.
Einige räumten ein, dass Fahrtkosten oder ein kleines Dankeschön durchaus angemessen seien – aber nicht als Bedingung für die Herausgabe. Die Debatte hält an.
Motorradtaxi-Fahrer in Pattaya verhaftet
In Süd-Pattaya wurde ein thailändischer Motorradtaxi-Fahrer festgenommen. Er hatte sich geweigert, einem russischen Touristen das Smartphone auszuhändigen, das dieser auf der Straße fallen ließ.
Die Polizei schritt ein und nahm den Mann in Gewahrsam. Der Vorfall heizt die Stimmung zusätzlich an, nachdem der Phuket-Fall bereits hohe Wellen schlug.
Pattaya-Verhaftung, Phuket-Wirbel – so stehen die Fälle
Der Motorradtaxi-Fahrer aus Süd-Pattaya sitzt inzwischen in Haft, weil er das Handy nicht herausrücken wollte. Der Phuket-Fall bleibt dagegen in der Diskussion – viele fordern eine genaue Aufklärung der Vorwürfe gegen den Finder.
Der Vorfall in Phuket wird online diskutiert, mit Forderungen nach einer Überprüfung der Fakten.



Wenn jamand 960 km Strecke zurücklegt um mir mein Telefon zurückzubringen, dem hätte ich mehr Geld als die geforderten 5000 THB gegeben und kein Fass aufgemacht.