Razzia in Rayong: Chinesisches Edel-Bordell im Spa-Tarnmantel gesprengt

Chinesisches Edel-Spa entpuppt sich als illegales Bordell. Acht Ausländer festgenommen, als Einsatzkräfte undercover zugreifen. Was die Beamten in den präparierten Zimmern vorfanden, schockiert die Region.

Razzia in Rayong: Chinesisches Edel-Bordell im Spa-Tarnmantel gesprengt
Thaitabloid

RAYONG, THAILAND – Die Einwanderungspolizei Region 3 hat am 20. Mai 2026 ein als Wellness‑Spa getarntes Bordell in Pluak Daeng ausgehoben und acht ausländische Staatsangehörige festgenommen. Bei der Razzia beschlagnahmten Ermittler Beweismittel und fanden Räume, in denen sexuelle Dienstleistungen für chinesische Kunden angeboten worden sein sollen.

Geheime Ermittler stürmten das „Ku Yiu Lin Spa for Health“

Die Ermittlungsabteilung der Einwanderungspolizei Region 3 führte eine verdeckte Operation gegen das Spa in 202 Moo 4, Map Yang Phon, Bezirk Pluak Daeng durch.

Die Aktion war Teil eines landesweiten Vorgehens gegen illegal geführte ausländische Unternehmen und grenzüberschreitende kriminelle Netzwerke.

Sex‑Service zu festen Konditionen angeboten

Beamte berichten, das Angebot habe Körper‑an‑Körper‑Massagen mit der Option auf Geschlechtsverkehr für 4.500 Baht pro 50 Minuten umfasst.

Die Ermittler stützten sich auf Informationen, dass das Haus voreinwandig als Wellness‑Spa auftrat, tatsächlich aber unerlaubte sexuelle Dienste für chinesische Kunden anbot.

Mehr als zehn umgebaute Zimmer und Beweismittel

In zwei Gewerbeeinheiten entdeckten die Beamten über zehn umgebaute Räume auf der zweiten und dritten Etage, ausgestattet mit Betten und Zubehör.

Kondome und Gleitmittel wurden als Beweismittel sichergestellt.

Acht Festnahmen, eine Verdächtige namentlich genannt

Acht ausländische Staatsangehörige wurden festgenommen; eine Beschuldigte wurde als Ms. Yunping identifiziert.

Die Identität der übrigen Festgenommenen gab die Polizei nicht im Detail bekannt.

Anklagen nach Prostitutions‑, Einwanderungs- und Arbeitsrecht

Den Festgenommenen drohen Anzeigen nach dem Gesetz zur Verhinderung und Unterdrückung von Prostitution 1996, dem Einwanderungsgesetz 1979 und dem Notfalldekret zur Verwaltung der Arbeit von Ausländern 2017.

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Konkrete Tatvorwürfe umfassen illegale Beschäftigung, Förderung oder Vermittlung von Prostitution, Betrieb von Prostitutionsstätten und die Beherbergung undokumentierter Migranten.

Kein Menschenhandel festgestellt – Behörden rufen Hotline 1178

Ein Screening nach dem National Referral Mechanism ergab nach Angaben der Ermittler, dass keiner der Identifizierten als Opfer von Menschenhandel eingestuft wurde.

Die Behörden betonten, die Maßnahme diene dem Schutz der öffentlichen Ordnung und dem Vertrauen von Einwohnern und Touristen und forderten die Bevölkerung auf, verdächtige Aktivitäten der Hotline 1178 zu melden.

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Quelle: AseanNow Thailand

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