Sex-Skandale und Gewalt: Anutin greift hart gegen Touristen durch

Sex-Attacken im Tuk-Tuk und dreiste Zechpreller bringen Thailands Regierung zum Beben: Premier Anutin Charnvirakul greift nach einer Serie bizarrer Vorfälle knallhart durch. Doch Touristen drohen nun drakonische Folgen.

Sex-Skandale und Gewalt: Anutin greift hart gegen Touristen durch
The Phuket Express

Thailand – Premierminister Anutin Charnvirakul geht hart gegen auffälliges Fehlverhalten von Touristen vor. Besonders im Visier: öffentliche Unzucht, Respektlosigkeit und Störungen in Touristengebieten. Die Behörden sollen jetzt ohne Ausnahme durchgreifen.

Klare Ansage aus dem Premierministeramt

Premierminister Anutin Charnvirakul hat am Mittwoch, 6. Mai 2026, die zuständigen Behörden angewiesen, die Aufsicht zu verschärfen und Gesetze gegen unangemessenes Touristenverhalten konsequent durchzusetzen. Gemeint sind vor allem Vorfälle öffentlicher Unzucht und sexuelle Handlungen in der Öffentlichkeit.

Der Premierminister, der auch Innenminister ist, ließ über die stellvertretende Regierungssprecherin Ploytalay Laksmisangchan mitteilen, dass Touristen, die die Öffentlichkeit stören oder thailändische Gesetze verletzen, streng verfolgt werden müssen. In der Erklärung hieß es, besonders Verhalten, das Thailands kulturelle Werte verletzt oder mit Drogenkonsum zu tun hat, werde nicht geduldet.

Viral gegangene Fälle sorgen für Druck

Die Anweisung folgt einer Reihe von Vorfällen, die in sozialen Medien stark verbreitet wurden und für öffentliche Empörung sorgten. Genau dieser Druck aus der Öffentlichkeit hat das Thema offenbar nach oben katapultiert.

Die Regierung will nach diesen Fällen die Kontrolle in Touristengebieten verschärfen. Auch Unterhaltungseinrichtungen sollen stärker überwacht werden, damit die öffentliche Ordnung gewahrt bleibt.

Spanier und Peruanerin nach Video festgenommen

Besonders viel Aufmerksamkeit bekam ein Fall aus Patong auf Phuket. Dort wurden am Sonntag, 3. Mai, ein Spanier namens Ruben, 41, und eine Peruanerin namens Cynthia, 43, in einem fahrenden Tuk-Tuk gefilmt, während sie eine sexuelle Handlung vollzogen.

Die Polizei nahm das Paar am 4. Mai fest, nachdem das Video weit verbreitet worden war. Beide gestanden, wurden wegen öffentlicher Unzucht angeklagt, mit einer Geldstrafe belegt, sofort abgeschoben und mit einem Einreiseverbot für Thailand belegt.

Ärger in Phuket und Pattaya

Auch andere Fälle heizten die Stimmung weiter an. In Phuket sollen zwei ausländische Touristen in einem Lokal gegessen, dann aber ohne zu zahlen das Weite gesucht haben. Als sie auf die Rechnung angesprochen wurden, beleidigten sie den Verkäufer und machten eine abfällige Geste.

In Pattaya meldeten Anwohner mehrere Paare, die im Wasser öffentlichen Sex hatten. Außerdem kursierten Videos von rücksichtlosem Verhalten, darunter ein Tourist, der einen Rückwärtssalto von einem fahrenden Songthaew machen wollte und sich dabei verletzte.

Behörden setzen auf härtere Gangart

Ein weiterer Vorfall in Pattaya Beach sorgte ebenfalls für Schlagzeilen: Ein ausländischer Tourist griff mehrere Thailänder an, nachdem sie ihn höflich gebeten hatten, mit dem Rauchen von Cannabis aufzuhören. Auch dieser Fall verstärkte den Ruf nach strengeren Maßnahmen.

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ZUM ANGEBOT

Die Behörden wollen nun in Touristengebieten konsequenter vorgehen, um das Bild der Branche zu schützen und verantwortungsbewusste Reisende anzuziehen. Das Premierministeramt erklärte, entschlossenes Handeln sei nötig, um Vertrauen aufzubauen und Thailands Attraktivität als Top-Reiseziel zu erhalten.

Tourismus bleibt wichtig, Kontrollen werden strenger

Thailand erwartet 2026 rund 33,5 Millionen ausländische Besucher, leicht mehr als 2025. Gleichzeitig zeigen aktuelle Zahlen für April einen Rückgang der Ankünfte um 7 Prozent, teilweise wegen globaler Faktoren wie der Lage im Mittleren Osten. Die Regierung richtet ihren Fokus deshalb stärker auf höherwertigen Tourismus, prüft die Visapolitik und verschärft die Einreisekontrollen.

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Quelle: Phuket Express

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