Skandal: Fake-Jobs kosten 100 Thailänder fast 20 Mio. Baht

Jobbetrug mit Australien-Lockangeboten: Über 100 Thailänder zahlen fast 20 Millionen Baht – Polizei schnappt zwei Bandenmitglieder, doch die Hintermänner sind noch flüchtig!

Skandal: Fake-Jobs kosten 100 Thailänder fast 20 Mio. Baht
ThaiRath

BANGKOK, THAILAND – Die Pressekonferenz zur Festnahme fand am 2. Mai 2569 um 10:00 Uhr statt, nachdem die erste Beschwerde am 25. April eingegangen war. Eine skrupellose Betrügerbande hat über 100 Thailänder mit falschen Versprechen auf lukrative Jobs in Australien und Neuseeland um Millionen gebracht. Die Polizei nahm zwei Verdächtige fest, nachdem die Opfer insgesamt fast 20 Millionen Baht verloren hatten.

Falsche Versprechen locken in die Falle

Die Betrüger warben in sozialen Medien wie Facebook und TikTok für angebliche Stellen in der Landwirtschaft. Die Betrüger begannen ihre Aktionen bereits im August 2568 und lockten die Opfer mit Versprechen von monatlichen Gehältern von 85.000 bis 100.000 Baht sowie einer kostenlosen Unterkunft.

Viele Arbeitssuchende glaubten den professionellen Anzeigen für die Obsternte in Australien und Neuseeland. Sie hofften auf ein besseres Leben und investierten ihre gesamten Ersparnisse in die vermeintliche Chance.

Hohe Gebühren für wertlose Verträge

Um die Stellen zu erhalten, mussten die Bewerber hohe Summen für Verträge, Versicherungen und Visa zahlen. Pro Person verlangten die Hintermänner insgesamt 162.750 Baht an verschiedenen Gebühren, darunter 80.000 Baht für den Vertrag, 40.000 Baht für eine Lebensversicherung, eine Visagebühr von 9.750 Baht und eine Geldwechselgebühr von 33.000 Baht. Nach der Zahlung sollten Schulungen in Bangkok stattfinden, die jedoch niemals durchgeführt wurden.

Darin enthalten waren unter anderem 80.000 Baht für den Vertrag und 40.000 Baht für eine Lebensversicherung. Nach der Zahlung sollten Schulungen in Bangkok stattfinden, die jedoch niemals durchgeführt wurden.

Polizei fasst zwei junge Verdächtige

Die Ermittler der thailändischen Spezialeinheit zur Bekämpfung des Menschenhandels nahmen am 27. April zwei 23-jährige Männer – Thanakan (auch bekannt als „Boy“) und Tharathip (auch bekannt als „Phat“) – in der Gemeinde Mae Sot (Provinz Tak) fest. Der Zugriff erfolgte nur drei Tage nach den ersten Anzeigen der Opfer.

Zuvor hatten die Beamten ein Gebäude in Pak Kret (Provinz Nonthaburi) durchsucht, das die Bande jedoch bereits Anfang April geräumt hatte. Das am 29. August 2025 registrierte Unternehmen wurde von insgesamt vier Personen betrieben: Wanchaloem, Phitchjira (auch bekannt als „Bam“), Thanakan („Boy“) und Tharathip („Phat“).

Bei einer Durchsuchung der Firmenräume in Pak Kret, Provinz Nonthaburi, fanden die Beamten nur noch leere Büros vor. Die Bande hatte das Gebäude bereits Anfang April geräumt und alle Beweismittel rechtzeitig entfernt.

Ministerium warnt vor illegalen Vermittlern

Arbeitsminister Chulaphan Amornwiwat mahnte zur Vorsicht bei Angeboten für Jobs im Ausland. Nur vom Arbeitsministerium lizenzierte Agenturen dürfen thailändische Arbeitskräfte legal in andere Länder vermitteln.

Interessenten sollten die Liste der zugelassenen Firmen immer auf der offiziellen Website des Arbeitsministeriums prüfen. Jede private Gruppe, die ohne diese Lizenz Arbeitsplätze verspricht, handelt illegal und ist als unseriös einzustufen.

Stört Sie die Werbung?
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
ZUM ANGEBOT

Schutz vor kriminellen Machenschaften

Der Fall zeigt deutlich, wie verzweifelt viele Menschen nach gut bezahlter Arbeit suchen und dabei Opfer werden. Die Behörden fahnden nun nach weiteren Beteiligten der Bande, um den Millionenbetrug vollständig aufzuklären.

Was denkst du darüber? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.

Newsletter abonnieren

Newsletter auswählen:
Abonnieren Sie den täglichen Newsletter des Wochenblitz und erhalten Sie jeden Tag aktuelle Nachrichten und exklusive Inhalte direkt in Ihr Postfach.

Wir schützen Ihre Daten gemäß DSGVO. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.
Quelle: Thairath

Wichtiger Hinweis für unsere Leser

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln:

  • Höflichkeit: Keine Beleidigungen, Kraftausdrücke oder Gewaltandrohungen.
  • Sorgfalt: Bitte achten Sie auf die korrekte Schreibweise von Namen.
  • Quellen: Zitate nur mit Namensnennung (Internet-Links/URLs sind nicht erlaubt).
  • Themen: Bitte keine Kritik an der Regierung, der Monarchie oder Diskussionen zur Moderation.
Vorbehalt der Redaktion: Wir behalten uns das Recht vor, Kommentare nachträglich zu bearbeiten oder zu löschen, sollten diese gegen unsere Regeln oder geltendes Recht verstoßen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Daten bleiben 30 Tage lokal im Browser-Cookie.