PATTAYA, THAILAND – Ein schwarzer Sedan hat Empörung ausgelöst, nachdem er laut Dashcam-Aufnahmen einen Rettungswagen trotz Sirene, Blaulicht und Lautsprecherdurchsagen ausgebremst und blockiert haben soll. Der Vorfall wirft erneut Fragen zur mangelnden Rettungsgassen-Disziplin und zur Durchsetzung bestehender Verkehrsregeln auf.
Dashcam-Video sorgt für Kritik
Am 3. April wurde ein schwarzer Pkw auf Dashcam-Aufnahmen dabei gezeigt, wie er einem Einsatzfahrzeug den Weg versperrt. In sozialen Medien und unter Verkehrssicherheitsbefürwortern löste das Verhalten breite Kritik aus.
Zu sehen ist, dass der Rettungswagen unter Einsatzbedingungen unterwegs war, während der Wagen davor nicht wie gefordert Platz machte. Die Aufnahmen dokumentieren wiederholte Versuche der Einsatzkräfte, den Fahrer zum Ausweichen zu bewegen.
Einsatz zu lebensbedrohlichem Notfall
Der Vorfall ereignete sich an der Pak Kret-Fünfwegkreuzung, als ein Rettungsfahrzeug der Ruamkatanyu Foundation ausrückte. Ziel war ein Wohngebiet in der Soi Tiwanon–Pak Kret 27.
Laut Meldung sollte ein älterer Patient abgeholt werden, der bewusstlos und in einem lebensbedrohlichen Zustand gewesen sein soll. Die Dringlichkeit des Einsatzes wurde von den Rettungskräften entsprechend betont.
Rettungskräfte berichten von gezieltem Blockieren
Nach Angaben der Helfer kam der Alarm über das Notfall-Koordinationszentrum des Pranangklao-Krankenhauses. Der Rettungswagen fuhr demnach mit Sirene, Blaulicht und Lautsprecherdurchsagen.
Trotzdem soll der schwarze Sedan verlangsamt und wiederholt gebremst haben, wodurch ein sicheres Überholen verhindert wurde. Die Rettungskräfte schildern, dass der Wagen die Weiterfahrt aktiv blockierte.
Überholversuch links – Straße vor dem Sedan frei
Im Video ist zu sehen, wie die Einsatzkräfte schließlich versuchen, links vorbeizufahren, nachdem Aufforderungen zum Platzmachen erfolglos blieben. Dieser Schritt erfolgte demnach erst nach mehreren Versuchen, den Fahrer zum Ausweichen zu bewegen.
Berichten zufolge befanden sich zum Zeitpunkt des Vorfalls keine Fahrzeuge vor dem schwarzen Sedan, die dessen Fahrt hätten behindern können. Genau dieser Umstand verstärkte die Kritik am Verhalten des Fahrers.
Gefährliche Verzögerung und Forderung nach Konsequenzen
Die Rettungskräfte warnten, die Verzögerung könne den Patienten in ernsthafte Gefahr gebracht haben. In Notfällen können Minuten entscheidend sein, weshalb jede Behinderung als besonders riskant gilt.
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Der Fall befeuerte erneut Forderungen nach stärkerer Durchsetzung und mehr Aufklärung zur Pflicht, Einsatzfahrzeugen sofort Platz zu machen. Gleichzeitig wird eine konsequentere Sensibilisierung der Öffentlichkeit angemahnt.
Parallelen zu Pattaya: Rettungswege im Touristenverkehr
Der Vorfall wird mit ähnlichen Problemen in Pattaya verglichen, wo Einsatzkräfte immer wieder von verzögerten Durchfahrten berichten. Besonders in stark frequentierten Bereichen treffen Rettungswagen auf dichten Verkehr und uneinheitliches Fahrverhalten.
Behörden und freiwillige Rettungshelfer in Pattaya warnen seit Langem, dass mangelnde Spurdisziplin und das Ignorieren von Sirenen anhaltende Gefahren darstellen. In urbanen Zonen und rund um das Nachtleben können sich Verkehrslagen zudem schnell ändern.
Landesweites Problem: Regeln vorhanden, Umsetzung lückenhaft
Verkehrssicherheitsbefürworter sehen in dem aktuellen Fall ein landesweites Thema. Obwohl klare Regeln das sofortige Freimachen für Einsatzfahrzeuge verlangen, wird dies nicht überall zuverlässig befolgt.
Genannt werden dabei große Städte und touristische Zentren wie Bangkok und Pattaya, aber auch andere stark besuchte Destinationen. Die Debatte dreht sich daher nicht nur um einen Einzelfall, sondern um konsequente Einhaltung im Alltag.
Deine Meinung
Hast du in Thailand schon erlebt, dass Autos Rettungswagen blockieren oder nicht ausweichen? Teile deine Erfahrungen aus Pattaya, Bangkok oder anderen Orten in den Kommentaren.
Was würde deiner Meinung nach am meisten helfen: strengere Strafen, mehr Kontrollen oder bessere Aufklärung im Straßenverkehr? Diskutiere mit und sag uns, wie Rettungswege in Thailand sicherer werden können.



Sofort Führerschein abnehmen und vier Jahre später und eine saftige Geldstrafe er wäre auch froh wenn er Hilfe kommen würde wenn er auf der Straße liegen würde solche [entfernt] meine Mei
Hinweis: Ein beleidigendes Wort wurde durch die Redaktion entfernt.
Ja,ja dir lieben Thais
Da machen 100 Platz und ein (das Wort spare ich mir) blockiert. Und dann sich das „dir lieben Thais“. Geht’s nicht noch (das Wort spare ich mir auch)? Vermutlich nicht, wenn man zudem nicht einmal einen Satz mit 5 Wörtern halbwegs richtig schreiben kann.
In dem Artikel steht mehrmls „der schwarze Sedan“. Woher wissen Sie, dass eine thailändische Person am Steuer saß?
wir haben nicht geschrieben, dass in dem Auto ein Thailänder saß. Das Auto war ein ein schwarzer Sedan. Ein Sedan ist eine geschlossene Limousine mit drei separaten Fahrzeugbereichen – Motor, Fahrgastzelle und Kofferraum –, die in der Regel vier Türen hat. Er gehört zu den weltweit verbreitetsten Fahrzeugtypen und steht für klassisches, praktisches Autodesign.
Ja, das weiß ich doch, meine Frage war eine Anwort auf Franz joebstl, woher er weiß, wer am Steuer saß, da er schreibt „dir lieben Thais“.
„Regeln vorhanden, Umsetzung lückenhaft“, passt exakt. Wohlwollend weggedrückt trifft genauer.
Warum entsteht der Eindruck, dass das dem Gesetzgeber „mai pen rai “ ist.
Leider ist es mentalitätsbedingt bei sehr vielen vorhandenen Gesetzen so. Siehe Smog. Sollte es mal ernstgemeint sein, beginnt die Schwerarbeit mit den Lippen.
Sturheit hoch 3, da faellt einem nichts mehr ein.
Warum steht da nun nichts von Anzeige und saftige Strafe.
5 Jahre Entzug der Fahrerlaubnis und Geldstrafe.
Ich wuensche den [entfernt] auch mal eine lebensbedrohliche Fahrt im
Rettungswagen mit Behinderung.
Hinweis: Ein beleidigendes Wort wurde durch die Redaktion entfernt.