PATTAYA, THAILAND – Ein Restaurantmitarbeiter hat Anzeige erstattet, nachdem er während der Songkran-Feiern auf der Walking Street in Süd-Pattaya von ausländischen Touristen angegriffen worden sein soll. Er übergab der Polizei CCTV-Aufnahmen, die den Vorfall belegen sollen.
Anzeige nach Vorfall während Songkran
Am 16. April ging Meji (41) zur Pattaya City Police Station, um den Vorfall offiziell zu melden. Dabei erstattete er Anzeige und schilderte den Ablauf aus seiner Sicht.
Nach Angaben des Mannes ereignete sich der Zwischenfall während der Songkran-Feierlichkeiten auf der Walking Street in Süd-Pattaya. Songkran ist Thailands traditionelles Neujahrsfest, das vielerorts von Wasserspielen begleitet wird.
Wasser ins Gesicht: Auslöser der Auseinandersetzung
Der Mitarbeiter sagte, er habe vor dem Restaurant gestanden, in dem er arbeitet, als er zwei ausländische Touristen bemerkte. Diese sollen Wasser gezielt direkt in die Gesichter anderer Menschen gespritzt haben.
Aus Sorge, dass dabei jemand verletzt werden könnte, habe er die beiden angesprochen und sie davor gewarnt. Er wollte nach eigener Darstellung verhindern, dass die Situation eskaliert.
Warnung ignoriert und selbst ins Visier geraten
Laut seiner Aussage ignorierten die Touristen die Warnung und richteten ihre Wasserpistole stattdessen auf ihn. Er sei bespritzt worden, obwohl er ihnen gesagt habe, dass er nicht mitspielen wolle.
Der Mann berichtete, er habe sich daraufhin den beiden genähert. In der Folge habe er einen der Touristen mit einem Papierschild geschlagen, das üblicherweise zur Kundenwerbung genutzt wird.
Mutmaßlicher Schlag mit Wasserbehälter und Verletzungen
Die Situation habe sich weiter zugespitzt, als einer der Touristen ihn angeblich mit einem Wasserpistolen-Behälter (Kanister) heftig geschlagen habe. Dabei soll der Restaurantmitarbeiter Verletzungen erlitten haben.
Erst umstehende Personen hätten eingegriffen und die Auseinandersetzung beendet. Danach habe der Verletzte den Schritt zur Polizei gewählt.
CCTV-Aufnahmen als Beweismittel und weiteres Vorgehen
Meji reichte nach eigenen Angaben eine formelle Beschwerde bei den Ermittlern ein. Zusätzlich übergab er CCTV-Videomaterial, das den Vorfall dokumentieren soll.
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Die Polizei soll die Aufnahmen prüfen und anschließend das weitere Vorgehen festlegen. Laut Bericht wird erwartet, dass die Beamten die Beweise auswerten und fair gegenüber allen Beteiligten vorgehen.
Deine Meinung
Wo sollte bei Songkran die Grenze zwischen „Spaß“ und gefährlichem Verhalten gezogen werden – und welche Regeln wären auf Hotspots wie der Walking Street sinnvoll? Schreib uns deine Einschätzung in die Kommentare.
Sollten Touristen und Einheimische bei Konflikten rund um Wasserspiele härter sanktioniert werden, oder braucht es vor allem mehr Aufklärung und klare Ansagen vor Ort? Diskutiere mit der Community unten mit.



Ich lese immer den Begriff Wasserspiele, was die Ausländer dabei abziehen sind Wasserschlachten !!!!!! Jeden einzelnen der das thailändische Neujahrsfest dazu benutzt seine Aggressivität und seinen Frust hier abzuladen ,sofort auf die schwarze Liste setzen und nie wieder kommen lassen !!!!!!!!!!!!
so ist es. Um das thailändische Neujahrsfest und der Tradition scheren sich diese Qualitätstouristen einen Dreck. Die wollen sich nur austoben und die Sau rauslassen, der Rest in denen piep egal. Wie schon gesagt, auf die schwarze Liste und bye bye.
Warum greift der Restaurantmitarbeiter zur Selbstjustiz und ruft nicht die Sicherheitskräfte, Polizeistreifen, die so zahlreich überall verteilt worden sein sollen laut den Verlautbarungen der Behörde und für optimalste Sicherheit in den Hotspots sorgen?
Vor ein paar Jahren an Songkran habe ich bei 40 km/h auf dem Moped einen Eimer Wasser abbekommen. Bin ins schlingern geraten und konnte gerade noch so anhalten. Bin abgestiegen und habe den Wasserwerfer (Engländer) gefragt, ob er noch ganz dicht ist. Da ist der auf mich los, hat mir das T-Shirt zerissen und wollte auf mich eindreschen. Seine Kumpels konnten ihn gerade noch zurückhalten.
Ich habe nichts gegen Songkran. Jeder wie er mag. Ich bin aber immer wieder schockiert über die hemmungslos aggressiven Touristen, die einen noch verprügeln wollen wenn man das nicht spassig findet.