BANGKOK, THAILAND – Das thailändische Sozialversicherungsamt erinnert Versicherte zum Songkran-Fest daran, dass sie bei einem medizinischen Notfall in jedem nahegelegenen Krankenhaus behandelt werden können – ohne Vorkasse. Wichtig ist, die weitere Behandlung innerhalb von 72 Stunden an das zuständige Krankenhaus nach Leistungsrecht zu melden.
Hinweis des Sozialversicherungsamts zum Songkran-Fest
Am 12. April 2026 erklärte Kanchana Phulkaew, Generalsekretärin des thailändischen Sozialversicherungsamts, dass Versicherte während Songkran besonders auf eine schnelle medizinische Versorgung im Notfall achten sollten.
Sie riet, stets den Personalausweis mitzuführen, um die Aufnahme und Behandlung in medizinischen Einrichtungen zu erleichtern.
Notfallbehandlung überall – ohne Vorauszahlung
Bei akuter Erkrankung oder einem Unfall können Versicherte laut Behörde sofort das nächstgelegene Krankenhaus aufsuchen und sich dort behandeln lassen.
Eine Vorauszahlung ist in solchen Notfällen nicht erforderlich, da dies der staatlichen Regelung „Notfall, kritisch: Behandlung überall“ entspricht (UCEP – Universal Coverage for Emergency Patients).
Unterstützung durch SSO-Stellen landesweit
Das Sozialversicherungsamt teilte mit, dass die SSO-Büros in Bangkok sowie die Provinz- und Zweigstellen im ganzen Land bereitstehen, um Versicherte zu unterstützen und die Koordination zu erleichtern.
Versicherte müssten sich daher im Notfall nicht sorgen, da die Behörden bei der Abwicklung und Abstimmung helfen sollen.
72-Stunden-Frist für die Meldung an das zuständige Krankenhaus
Auch wenn die Behandlung im Notfall sofort beginnen kann, sollen Versicherte oder Angehörige das Krankenhaus nach dem jeweiligen Leistungsanspruch innerhalb von 72 Stunden informieren.
Damit soll sichergestellt werden, dass die weitere Behandlung übernommen wird und die medizinische Versorgung ohne Unterbrechung fortgesetzt werden kann.
Songkran: Reisezeit mit erhöhtem Unfallrisiko
Songkran ist in Thailand eine der größten Reisezeiten des Jahres, in der viele Menschen unterwegs sind und sich das Risiko für Unfälle im Straßenverkehr erhöht.
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Vor diesem Hintergrund betont die Behörde, dass Versicherte ihre Rechte kennen sollten, um im Ernstfall schnell und ohne finanzielle Hürden medizinische Hilfe zu erhalten.
Grußwort der Behörde zum Feiertag
Zum Abschluss richtete Kanchana Phulkaew im Namen der Leitung und Mitarbeitenden des Sozialversicherungsamts Segenswünsche an alle Versicherten und deren Familien.
Sie wünschte Gesundheit, Sicherheit auf Reisen und ein glückliches Songkran-Fest ohne Krankheit und Unfälle.
Deine Meinung
Hast du in Thailand schon einmal eine Notfallbehandlung über UCEP oder über die Sozialversicherung in Anspruch genommen – und wie reibungslos hat das funktioniert?
Schreib uns in die Kommentare, ob die 72-Stunden-Melderegel in der Praxis gut umsetzbar ist und welche Erfahrungen du mit Krankenhäusern während Songkran gemacht hast.



Das gilt aber nicht für Farangs und deshalb ist der Artikel Nonsens!
Das gilt auch für Ausländer, da manche von ihnen in Thailand arbeiten und in der SSO versichert sind. Zudem haben viele Ausländer eine thailändische Familie – etwa eine Ehefrau oder Kinder –, die ebenfalls davon betroffen sind.
Gerade deshalb sind solche Informationen und Artikel wichtig. Nur weil es dich persönlich nicht betrifft, heißt das nicht, dass es für andere keine Relevanz hat.