PHUKET, THAILAND – Ein Motorrad ist an der Ao-Chalong-Brücke in Phuket ins Meer gestürzt. Der Fahrer sprang zuvor ab und kam mit Schürfwunden ins Krankenhaus. Das Motorrad wurde unter Wasser mit einem Seil gesichert und soll bei Ebbe geborgen werden.
Fahrer springt vor der Brücke ab
Der Vorfall ereignete sich am 20. August gegen 11.26 Uhr an der Ao-Chalong-Brücke im Bereich des Ao-Chalong-Piers. Auf Aufnahmen einer Überwachungskamera ist zu sehen, wie das Motorrad weiterfährt, nachdem der Fahrer abgesprungen ist, und schließlich ins Meer stürzt.
Der Mann wurde von Helfern versorgt und an den Sicherheitsdienst des Piers übergeben. Anschließend kam er zur Behandlung ins Chalong Hospital. Nach ersten Angaben erlitt er Schürfwunden.
Fahrer spricht von klemmendem Gaszug
Nach eigenen Angaben hatte der Mann zuvor sein Motorrad betankt. Danach habe er bemerkt, dass der Gaszug offenbar klemmte. Das Fahrzeug beschleunigte und ließ sich nicht mehr kontrollieren.
Am Kreisverkehr an der Fünfstraßen-Kreuzung in Chalong habe der Mann versucht, Hilfe von Polizeibeamten zu bekommen. Er rief anderen Menschen zu, sie sollten ausweichen, bevor er in Richtung der kleinen Brücke nahe dem Restaurant Kan Eng 2 weiterfuhr.
Motorrad fährt ohne Fahrer weiter
Vor der Brücke sprang der Mann nach eigener Aussage vom Motorrad, um sich zu retten. Das Fahrzeug fuhr jedoch weiter, schwebte über die Kante und fiel ins Meer.
Ein Nutzer der Facebook-Seite „Apichart Fishing Tour“ veröffentlichte die Kameraaufnahmen und erklärte, der Vorfall sei echt und keine Inszenierung. Nach der Veröffentlichung kommentierten zahlreiche Nutzer das Video, einige machten sich über das „Tauch-Motorrad“ lustig.
Schnellboote werden umgeleitet
Das Team vor Ort befestigte ein Seil am versunkenen Motorrad, damit es sich nicht bewegt. Die Bergung soll erfolgen, wenn der Wasserstand sinkt.
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Schnellboote, die Kunden zum Ao-Chalong-Pier zurückbringen, fahren vorerst zum Brückenkopf. So sollen ihre Propeller nicht in die Nähe des unter Wasser liegenden Motorrads kommen oder es berühren.
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Hört sich so an, als wäre es in sehr schlechtem Zustand gewesen. Nicht verkehrstüchtig. Und wahrscheinlich ohne funktionierende Bremsen. Sonst hätte er den Motor wahrscheinlich damit abwürgen oder zumindest die Geschwindigkeit massiv reduzieren können.
Dazu genügt den Zündschlüssel umdrehen
und wenn man den Seitenständer Runterklappt würde der Motor abstellen.
Bei meiner 900er Kawa hing der Gaszug bei dreiviertel Vollgas hängen, direkt nach dem großen Service. Bei Wiedermontage des Tanks wurde ein Entlüftungsschlauch so eingeklemmt, dass der Bowdenzug vom Gasgriff daran scheuerte und beim loslassen aus der Vollgasstellung der Gasgriff bei dreiviertel hängen blieb.
Ziemliche Schrecksekunde im ersten Moment.
Da hat sich wohl etwas anderes verklemmt, vielleicht das Handy. Ich habe schon sehr viele Kilometer mit dem Bike zurück gelegt, weder bei mir oder meinen Biker Freunden hat sich jemals ein Gaszug verklemmt.
Ja das Handy, wahrscheinlich war es die Freundin 5555. Nein, direkt vor der Drosselklappe ist ein Umlenkmechanismus, dort hat sich ein Entlüftungsschlauch durch unachtsame Montage des Tanks verklemmt. Ist etwas schwierig zu erklären. Noch schwieriger war dem „Mechaniker“ bei Kawasaki zu erklären, dass das der Grund war. Fehlereinsicht ? Vergiss es. Drohender Gesichtsverlust.
Wenn der Roller dann noch Keyless Go hat, ist nix mehr mit Zündschlüssel zurück drehen. Wie Fredi schon schrieb, Seitenständer runterklappen in der Hoffnung dass der Motor abgeschaltet wird und die Bremsen halten.
Wenn sich die Außenhülle des Gaszuges im Laufe der Jahre aufgescheuert hat, kann das zu Schwergängigkeit bzw. hängenbleiben des Zuges führen. Alles schon erlebt im Schrauberleben.