Streit um 200.000 Baht: Rinderzüchter in Kamphaeng Saen getötet

Nachbarn hörten lautes Knallen und blieben aus Angst in ihren Häusern. Zwei Tage zuvor hatten Polizisten noch zwischen den Männern vermittelt. Danach fuhren zwei weiße Wagen in verschiedene Richtungen davon.

Streit um 200.000 Baht: Rinderzüchter in Kamphaeng Saen getötet
Banmuang

NAKHON PATHOM, THAILAND – In der Provinz Nakhon Pathom ist ein 42 Jahre alter Mann auf einer öffentlichen Straße bei einer gewaltsamen Auseinandersetzung ums Leben gekommen. Nach ersten Erkenntnissen soll ein Streit um Baukosten zu der Auseinandersetzung geführt haben. Am Tatort sicherten die Beamten Spuren.

Ermittler sichern Spuren auf der Straße

Am Abend des 19. Oktober ging bei der Polizei in Kamphaeng Saen die Meldung ein, dass auf einer Straße ein Mann schwer verletzt worden sei. Ermittler des Polizeireviers fuhren daraufhin zum Tatort, begleitet von einem Vertreter der Provinzpolizei, Helfern einer Stiftung und Spurensicherern.

Die Beamten fanden am Tatort einen Helm und ein pinkfarbenes Motorrad der Marke Yamaha Grand Filano mit einem Kennzeichen aus Nakhon Pathom.

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Der 42-Jährige starb im Krankenhaus

Der Verletzte war der 42 Jahre alte Prajim aus Huai Khwang. Er wurde ins Krankenhaus gebracht, wo er seinen Verletzungen erlag.

Nachbarn berichteten den Ermittlern, sie hätten vor dem Vorfall lautes Knallen gehört. Aus Angst seien sie nicht aus ihren Häusern gekommen.

Streit um 200.000 Baht Baukosten

Nach ersten Erkenntnissen geht der Konflikt auf einen Bauauftrag zurück. Prajim, der Rinder züchtet und mit seinem Land an ein Angelresort grenzt, hatte den Resortbesitzer Sombat beauftragt, einen Carport und Toiletten zu bauen. Vereinbart war ein Preis von 200.000 Baht.

Während der Arbeiten gab es Streit ums Geld. Sombat soll Zahlungen erhalten haben, die nicht zum Fortschritt der Arbeiten passten. Die Männer stritten mehrfach heftig, und Prajim soll Sombat bei einem Streit bedroht haben. Sombat erstattete deshalb Anzeige.

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Zwei Tage vor der Tat ein Treffen mit Polizisten

Zwei Tage vor der Tat soll Prajim mit dem Auto zum Resort gefahren sein, um mit Sombat über das Geld zu sprechen. Polizisten vermittelten zwischen den beiden. Danach soll Prajim so verärgert gewesen sein, dass er den Schaltkasten für die Beleuchtung des Resorts beschädigte und ein Schild zerstörte.

Vor der Tat war ein Treffen beim CJ-Convenience-Store nahe dem Tempel Wat Sing Hong verabredet. Als Prajim den ankommenden Gegenspieler sah, soll die Lage sofort eskaliert sein. Danach fuhr er davon. Der Gegner soll ihn bis zu einer öffentlichen Straße in Huai Khwang, Kamphaeng Saen, verfolgt haben. Dort kam es erneut zur Auseinandersetzung.

Weißer Pick-up und Fortuner am Tatort

Als Gegenspieler wird Suksawat genannt. Er heißt laut Bericht Suksawat, genannt Mot Dam, ist 42 Jahre alt und stammt aus dem Bangkoker Bezirk Phasi Charoen.

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Anwohner berichteten, nach dem Vorfall seien ein weißer Fortuner und ein weißer Pick-up mit vier Türen vorgefahren. Die Männer hätten den Verletzten in ein Fahrzeug geladen und seien dann in unterschiedliche Richtungen geflohen.

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Beide Männer sind in der Gegend bekannt

Nach Angaben aus dem Umfeld sind beide Männer in Kamphaeng Saen bekannt. Sombat betreibt das Angelresort mit Unterkünften, Prajim hält zahlreiche Rinder auf Flächen, die direkt an das Resort grenzen.

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Quelle: Banmuang

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