KRABI, THAILAND – Ein dummer Spruch brachte einen Flug zum Stillstand. Ein 45-Jähriger rief an Bord einer Maschine „Vorsicht Bombe“ – und löste damit einen Großeinsatz aus. Jetzt sitzt der Mann aus Chonburi in Polizeigewahrsam, ihm drohen fünf Jahre Gefängnis.
Spaßvogel stoppt Flug nach Bangkok
Am späten Samstagnachmittag um 17:20 Uhr wollte eine Maschine von Krabi nach Bangkok-Suvarnabhumi abheben. Doch dann geschah das Undenkbare: Ein Passagier legte seinen Koffer ins Gepäckfach – und flüsterte der Flugbegleiterin einen fatalen Satz zu.
Der Mann sagte: „Schieb es vorsichtig rein – Vorsicht Bombe.“ Die Stewardess erschrak und fragte nach: „Was?“ Da wiederholte der 45-Jährige seine Worte seelenruhig. Die Crew handelte sofort – sie alarmierte den Kapitän.
Kompletter Großeinsatz – nichts gefunden
Der Pilot brachte die Maschine sofort zurück zur Parkposition. Alle Passagiere mussten das Flugzeug verlassen, jedes Gepäckstück wurde ausgeladen. Die Polizei von Krabi rief die Sprengstoffexperten – den kompletten Entschärfungsdienst.
Stundenlang durchkämmten die Beamten das Flugzeug und sämtliche Koffer. Ihr Fazit: kein Sprengstoff, keine Bombe, keine Gefahr. Der angebliche Scherz entpuppte sich als böse Ente – aber die Konsequenzen waren real.
Jetzt drohen ihm fünf Jahre Knast
Die Polizei nahm den Mann aus der Provinz Chonburi fest. Auf der Wache im Bezirk Nordenklong erhielt er die Anklage: Er habe wissentlich eine falsche Nachricht verbreitet, die Reisende in Panik versetzte. Das thailändische Luftfahrtgesetz von 2015 sieht dafür strenge Strafen vor.
Dem 45-Jährigen drohen bis zu fünf Jahre Haft oder eine Geldstrafe von umgerechnet rund 5.200 Euro – oder beides. Vor den Ermittlern zeigte er sich reumütig: Er habe nur aus Übermut gesprochen, es sei ein dummer Scherz gewesen.
Warum Fluglinien null Toleranz zeigen
Solche Äußerungen sind kein Kavaliersdelikt. Jeder Alarm zwingt die Crew zu sofortigem Handeln – die Sicherheit der Passagiere hat oberste Priorität. Selbst ein kurzer Satz kann einen kompletten Flugplan lahmlegen und tausende Euro kosten.
In Thailand werden Bombendrohungen an Bord besonders hart verfolgt. Die Behörden wollen ein klares Signal senden: Wer Scherze auf Kosten der Sicherheit macht, muss mit allen Konsequenzen rechnen – auch wenn er später bereut.
Deine Meinung: Wie hart muss die Strafe sein?
Ein Mann sagt aus Leichtsinn einen Satz – und legt einen ganzen Flughafen lahm. Klar, er hat es nicht böse gemeint. Aber die Angst der Mitreisenden war echt, die Kosten für die Fluggesellschaft hoch. Die Justiz zeigt jetzt ihre Macht – aber ist fünf Jahre Haft nicht übertrieben?
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Was denkst du: Hätte die Polizei den Mann laufen lassen sollen? Oder gehört eine solche Warnung streng bestraft? Sag uns deine ehrliche Meinung – schreib uns in die Kommentare, ob du mehr Milde oder mehr Härte forderst.



In einem anderen Bericht rechnet der Anwalt eines Schotten mit 3 Jahren Haft, weil sein Mandant ein Handy „geklaut“ haben soll. Im Bericht mit der „Bombendrohung“ drohen bis zu fünf Jahre Haft. Über die Verhältnismäßigkeit kann sich ja jeder seine Gedanken machen.
Gute Idee! Ich versuchs mal mit „meine Frau ist eine Bombe im Bett“ auf dem nächsten Flug. 55555