Thailand führt Exit Fee für eigene Bürger bei Auslandsreisen ein

Thailand plant Ausreisegebühr für eigene Bürger – 1000 Baht pro Trip. Das Geld soll den Inlandstourismus boosten. Was bedeutet das für Thai-Urlauber?

Thailand führt Exit Fee für eigene Bürger bei Auslandsreisen ein
KhaoSod Englsih

BANGKOK, THAILAND – Urlaub im Ausland soll teurer werden! Tourismusminister Surasak will eine Ausreisegebühr für Thailänder einführen. Das Geld soll den Inlandstourismus retten – und die Staatskasse schonen.

1000 Baht pro Ausreise

Der Minister plant: Jeder Thailänder, der ins Ausland fliegt, soll eine Gebühr von 1000 Baht zahlen. Das sind rund 26 Euro. Klingt nach wenig – aber die Rechnung geht auf.

Rund zehn Millionen Thailänder reisen jedes Jahr ins Ausland. Macht zehn Milliarden Baht pro Jahr. Ein gigantischer Topf – fast 260 Millionen Euro!

Geld fürs eigene Land

Dieses Geld soll direkt in den heimischen Tourismus fließen. Wer in Thailand Urlaub macht, bekommt dann vielleicht selbst 1000 Baht pro Reise. Ein Kreislauf, der allen nützt.

Der Minister verspricht: So wird der Tourismus unabhängig vom Staatshaushalt. Klare Planung für Jahre – kein Hin und Her mehr mit Steuergeldern.

Alte Idee, neuer Anlauf

Das Ministerium holt alte Erfolgsprogramme aus der Schublade. Das beliebte „Wir reisen gemeinsam“-Projekt könnte wieder aufleben. Damals zahlte der Staat einen Teil der Reisekosten mit.

Auch Bustouren, Steuererleichterungen und Zuschüsse für Reisen in kleinere Städte sind im Gespräch. Alles, damit Thailänder ihr eigenes Land entdecken.

Krise zwingt zum Handeln

Der Grund für den Vorstoß: Die internationalen Touristen bleiben aus. Kriege und Krisen im Nahen Osten schrecken Urlauber ab. Thailand spürt das massiv.

Jetzt müssen die Thailänder selbst einspringen. Mit der Ausreisegebühr wird das Reisen ins Ausland teurer – und der Urlaub daheim zur günstigen Alternative.

Minister verteidigt die Abgabe

Surasak sagt klar: „Diese Art von Programm wird helfen, die langfristige Nachhaltigkeit des thailändischen Tourismussektors zu stärken, ohne auf jährliche Staatshaushalte angewiesen zu sein.“

Stört Sie die Werbung?
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
ZUM ANGEBOT

Sein Ministerium arbeitet jetzt an den Details. Wann die Gebühr kommt, ist noch offen. Klar ist: Die Thailänder sollen ihr Geld im eigenen Land lassen.

Darf der Staat das?

Eine Ausreisegebühr – das klingt nach Gängelung. Soll wirklich jeder bestraft werden, der mal raus will aus Thailand? Gerade in einer globalisierten Welt ist Reisen Freiheit.

Was denkst du: Ist die Gebühr fair, um den eigenen Tourismus zu retten? Oder zahlen am Ende nur die, die sich ohnehin keine teuren Auslandsreisen leisten können? Schreib deine Meinung – wir diskutieren!

Newsletter abonnieren

Newsletter auswählen:
Abonnieren Sie den täglichen Newsletter des Wochenblitz und erhalten Sie jeden Tag aktuelle Nachrichten und exklusive Inhalte direkt in Ihr Postfach.

Wir schützen Ihre Daten gemäß DSGVO. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.
Quelle: Khaosod English

3 Kommentare zu „Thailand führt Exit Fee für eigene Bürger bei Auslandsreisen ein

    1. Sehr geschickt! Genügend Zeit bei der Ausreise einplanen, wenn man wegen illegaler Einreise verhaftet wird. Ist ja kein Einreisestempel im deutschen Reisepass.

Wichtiger Hinweis für unsere Leser

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln:

  • Höflichkeit: Keine Beleidigungen, Kraftausdrücke oder Gewaltandrohungen.
  • Sorgfalt: Bitte achten Sie auf die korrekte Schreibweise von Namen.
  • Quellen: Zitate nur mit Namensnennung (Internet-Links/URLs sind nicht erlaubt).
  • Themen: Bitte keine Kritik an der Regierung, der Monarchie oder Diskussionen zur Moderation.
Vorbehalt der Redaktion: Wir behalten uns das Recht vor, Kommentare nachträglich zu bearbeiten oder zu löschen, sollten diese gegen unsere Regeln oder geltendes Recht verstoßen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.

Antworte auf den Kommentar von Ramona Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Daten bleiben 30 Tage lokal im Browser-Cookie.