Wer in den letzten Wochen in Thailand unterwegs war, hat es selbst erlebt: Checkpoints, wo früher keine waren. Polizisten, die nicht nur den Helm kontrollieren, sondern den Kofferraum aufmachen lassen. Berichte in den Facebook-Gruppen, Meldungen in den Medien, Gespräche beim Frühstück. Seit dem 7. August 2026 ist Thailand in einem anderen Modus. An diesem Tag erschoss ein 14-jähriger Schüler acht Menschen an einer Schule in Nonthaburi mit der Pistole seines Großvaters. Was danach kam, war kein gemächlicher Politikprozess.
Warum jetzt? Der Auslöser hinter den Kontrollen
Patchata Yimruang, 14 Jahre, tötete seine Großeltern, nahm deren Waffe und fuhr zur Debsirin-Schule in Bang Kruai. Sechs Stunden später waren acht Menschen tot, mehr als zwanzig verletzt. Das Bild eines 14-jährigen Schülers mit einer 9-Millimeter-Pistole in einem Klassenzimmer traf Thailand wie ein Schlag. Premierminister Anutin Charnvirakul, der auch das Innenministerium leitet, stand noch am selben Nachmittag vor der Kamera und versprach: neue Regeln für Waffen, neue Regeln für den Straßenverkehr, Null-Toleranz.
Was folgte, war ungewöhnlich schnell. Bereits wenige Tage nach dem Anschlag stoppte die Regierung die Ausgabe neuer Por.3- und Por.4-Waffenpermits per Kabinettsanweisung. Am 12. August startete eine 15-tägige landesweite Razzia, die explizit Checkpoints, Hausdurchsuchungen und den Online-Handel gleichzeitig ins Visier nahm. Die Logik dahinter: Waffenkontrollen beginnen auf der Straße.
7.872 Waffen in 15 Tagen: Was die Zahlen verraten
Polizei-Vizebefehlshaber Pol. Gen. Thana Chuwong stellte die Bilanz am 26. August vor: 7.261 Fälle, 7.872 beschlagnahmte Waffen. Darunter 7.145 illegale Schusswaffen, 711 legal registrierte Waffen, deren Besitzer dennoch gegen Auflagen verstoßen hatten, und 16 Militärwaffen. Dazu kamen 59.632 Patronen und 340 Sprengkörper. Am 18. August wurde parallel ein landesweiter Haftbefehl-Sweep durchgeführt: 752 gesuchte Personen verhaftet.
Der Löwenanteil dieser Beschlagnahmungen fand nicht an Straßensperren statt, sondern durch Online-Ermittlungen und Hausdurchsuchungen: 726 Fälle mit 909 Waffen aus dem Netz, der Rest durch Bodeneinsätze. An Kontrollpunkten auf der Straße registrierte die Polizei 139 Fälle, 137 Waffen, 628 Patronen und zwei Sprengkörper. Das klingt nach wenig, ist aber der direkte Beweis: Wer mit einer Waffe im Auto erwischt wird, landet in der Statistik. Und die Kontrollen sind real.
Nicht nur Verkehr: Wenn die Polizei auch unter den Sitz schaut
Am Abend des 10. August stoppte eine Patrouille in Phukets Muang-Distrikt einen BMW. Routinekontrolle, Ausweiskontrolle, kurze Überprüfung. Dann fand ein Beamter eine Pistole mit 30 Patronen unter dem Fahrersitz. Der 29-jährige Fahrer konnte weder Waffenbesitz- noch Trageerlaubnis vorweisen. Er wurde festgenommen, Waffe und Protokoll an die Muang-Phuket-Polizei übergeben. In Pattaya stoppte eine Patrouille zur selben Zeit eine Gruppe Jugendlicher im Auto: Messer, Schusswaffe, Alkohol.
Das ist die neue Realität an Checkpoints in Thailand. Es geht nicht mehr nur um Helm und Führerschein. Ausländer, die in Thailand eine Waffe besitzen, riskieren nach dem Firearms Act bis zu zehn Jahre Haft und Abschiebung mit dauerhaftem Einreiseverbot. Es gibt keine Ausnahmeregelung für touristische Mitnahme, keine Übergangsfrist, keine Toleranz. Wer glaubt, das gelte nur für Einheimische, hat die Rechtslage falsch verstanden.
Helm: 2.000 Baht – und seit April 2026 wird wirklich kassiert
2.000 Baht für keinen Helm – pro Person, also Fahrer und Beifahrer separat. Diese Obergrenze gilt seit September 2022, aber jahrelang blieb sie Theorie: Verwarnungen statt Tickets, Toleranz statt Konsequenz. Seit dem 1. Juni 2025 läuft das „Safe Roads Project“ der Royal Thai Police mit konsequenter Helmdurchsetzung landesweit. Seit dem 1. April 2026 gibt es auch keine Verwarnungsphase mehr für die zehn Prioritätsverstöße – wer ohne Helm fährt, bekommt direkt ein Ticket. In Phuket, Pattaya und Chiang Mai laufen die Kontrollen an festen Punkten. Und wer mit einem billigen Novelty-Helm ohne TIS- oder ECE-Zertifizierung anhält, zahlt trotzdem: Section 122 des Land Traffic Act verlangt einen nach TIS (Thai Industrial Standard) oder international anerkanntem Standard (ECE 22.05/22.06, DOT) zertifizierten Helm. Ein 200-Baht-Souvenir aus dem Convenience Store erfüllt das nicht.
Wer bisher darauf gebaut hat, dass er schon nicht erwischt wird, sollte diese Rechnung neu machen. Die Polizei setzt seit Juni 2025 auf feste Kontrollpunkte in Phuket, Pattaya und Chiang Mai – täglich, nicht sporadisch. Das klassische Argument „ich wusste nicht, dass das hier kontrolliert wird“ schützt nicht mehr.
Sicherheitsgurt: Der vergessene Verstoß mit dem hohen Preis
Auch beim Sicherheitsgurt gilt seit September 2022 eine Obergrenze von 2.000 Baht – aber wie beim Helm wurde das jahrelang kaum durchgesetzt. Seit April 2026 ist Schluss mit der Toleranz. Gurtverstöße werden jetzt konsequent geahndet, genauso wie Helm-Verstöße. Dazu kommt eine neue Ermessensbefugnis: Polizeibeamte dürfen laut der 13. Novelle des Land Traffic Act Bußgelder für gefährliches oder chaotisches Fahrverhalten verhängen, auch ohne Messgerät. Ein Beamter, der jemanden ohne Gurt sieht, muss nichts mehr aufbauen.
Die Gurtverstöße betreffen alle Plätze im Fahrzeug. Wer auf dem Rücksitz ohne Gurt fährt, ist genauso dran wie der Fahrer. Das gilt für Pkw, nicht für Motorräder, aber die Verwechslung passiert. Wer in Thailand mit dem Auto unterwegs ist, ob gemietetes Fahrzeug oder eigenes, sollte sich angewöhnen, den Gurt als ersten Handgriff zu behandeln.
Ohne gültigen Führerschein: Direkt vor Gericht
In Thailand gilt der IDP nach dem Wiener Abkommen von 1968 für die ersten 90 Tage ab Einreise – immer zusammen mit dem nationalen Führerschein, nie allein. Wer länger bleibt, braucht einen Thai-Führerschein; der IDP läuft dann rechtlich ab. In Deutschland wird der IDP bei der örtlichen Führerscheinstelle beantragt, ADAC-Mitglieder können ihn auch dort beantragen. In Österreich ist der ÖAMTC zuständig, in der Schweiz der TCS. Der IDP nach dem Wiener Abkommen gilt drei Jahre ab Ausstellung – kann also mitten im Aufenthalt ablaufen. Immer vor Reiseantritt prüfen.
Europäische Führerscheinklassen A1 und A2 gelten in Thailand nicht als vollwertiger Motorradführerschein. Thailand kennt nur Klasse A, ohne Unterklassen. Wer mit einer A1-Lizenz auf dem Roller erwischt wird, ist technisch ohne gültigen Schein unterwegs. Offiziell verlangt das DLT ein Non-Immigrant-Visum für die Umschreibung. Touristenvisa und visumfreie Einreisen sind nicht anerkannt. In der Praxis akzeptieren einzelne Provinzbüros auch Touristenvisum-Inhaber mit einem Wohnsitznachweis der Immigration – aber darauf verlassen sollte man sich nicht. Ein auf Führerschein-Umschreibung spezialisiertes Beratungsbüro kennt den korrekten Ablauf für die jeweilige Situation. Seit Phuket die direkte Strafverfolgung ohne Verwarnung eingeführt hat, ist das keine theoretische Warnung mehr.
Alkohol am Steuer: Straftat statt Ordnungswidrigkeit
Alkohol am Steuer ist in Thailand seit dem Land Traffic Act No. 13 von 2022 eine Straftat. Die Promillegrenze liegt bei 0,05 Prozent. Seit April 2025 wird konsequent kontrolliert – ohne Verwarnung, an festen Checkpoints. Beim ersten Verstoß drohen 5.000 bis 20.000 Baht oder bis zu ein Jahr Haft. Im Punktesystem werden vier Punkte abgezogen, der höchste Abzugswert überhaupt. Wer alle zwölf Punkte aufgebraucht hat, verliert den Führerschein für 90 Tage.
Was kaum diskutiert wird: Eine DUI-Verurteilung kann die Visumsverlängerung gefährden. Wer mit laufendem Strafverfahren zur Immigration geht, riskiert, dass der Antrag abgelehnt wird. Zum Neujahr 2026 wurden in vier Tagen 2.793 Trunkenheitsfahrten verfolgt, 94,39 Prozent aller Fälle im Probationssystem. Wer noch glaubt, das wird schon nicht kontrolliert, irrt.
Cannabis am Steuer: Der unterschätzte Verstoß
Cannabis ist in Thailand seit Juni 2025 wieder strafbar, außer auf ärztliche Verordnung. Wer dennoch konsumiert hat und anschließend fährt, hat ein Problem, das größer ist als bei Alkohol. THC bleibt je nach Konsummenge und Konstitution zwischen zwei und dreißig Tagen im Blut nachweisbar. Die Polizei kann bei Verdacht auf Drogeneinfluss einen Bluttest auf Befehl anordnen. Ein positiver Test, auch Tage nach dem letzten Konsum, gilt als Fahren unter Einfluss. Die Strafen orientieren sich am Trunkenheitsfahren: Geldstrafe, Haft, Punktabzug.
Wer glaubt, dass die Cannabis-Regeln in Thailand noch lässig sind, weil die Läden früher offen standen, irrt. Von ehemals 18.433 lizenzierten Läden haben rund 7.300 bis Anfang 2026 geschlossen, weil sie die verschärften Auflagen nicht erfüllten. Die Legalität des Kaufs schützt nicht vor den Konsequenzen einer Fahrt danach. Und Checkpoints fragen nicht, ob man legal gekauft hat.
Zu schnell, rote Ampel, Handy, Zebrastreifen: die vier teuersten Alltagsfehler
Die vier häufigsten Verstöße an Checkpoints und bei Radarmessungen: Geschwindigkeit, Rotlicht, Handy am Steuer, kein Halt am Zebrastreifen. Jeder dieser Verstöße kostet seit April 2026 bis zu 4.000 Baht. Das ist das Vierfache des früheren Höchstbetrags. Beim Songkran-Festival 2026 war überhöhte Geschwindigkeit für 40,65 Prozent aller Unfälle verantwortlich. In sieben Tagen starben 242 Menschen. Die Zahlen verdeutlichen, warum die Behörden nicht mehr locker lassen.
Hinzu kommt eine neue Ermessensbefugnis für Polizisten: Sie dürfen Bußgelder für gefährliches oder chaotisches Fahrverhalten verhängen, auch ohne Messgerät. Das ist eine echte Erweiterung des Handlungsspielraums, die im Alltag bedeutet, dass Slalomfahren auf freier Strecke oder aggressives Überholen zu einem sofortigen Ticket führen kann, ohne dass der Polizist einen Messbeleg braucht. Fahrverhalten, das früher durchging, weil kein Radar in der Nähe war, reicht jetzt für ein Bußgeld.
Ohne Kennzeichen, ohne Lizenz, falsche Klasse
Fahrzeuge ohne gültige Zulassung oder Kennzeichen fallen bei Checkpoints sofort auf. Wer ein nicht angemeldetes Motorrad fährt, riskiert die Beschlagnahmung. Für Fahrer ohne gültigen Führerschein für die betreffende Fahrzeugklasse gilt ein verschärftes Sonderlimit von 0,02% Blutalkohol statt der normalen 0,05%. Das ist im Royal Gazette September 2024 eindeutig geregelt. Wer ohne Motorradlizenz auf dem Roller sitzt, hat schon nach einem Bier ein ernstes Problem.
Die falsche Führerscheinklasse ist einer der teuersten Fehler in Thailand. Ein Auto-Führerschein, also Klasse B, berechtigt nicht zum Fahren eines Motorrads oder Rollers, auch nicht bis 125 ccm. Das ist kein Interpretationsspielraum, das steht so im Gesetz. Wer einen Unfall hat und dabei mit falscher Klasse unterwegs ist, verliert den gesamten Versicherungsschutz. Der Rollervermieter haftet nicht, das Fahrzeug wird nicht ersetzt, die Arztrechnung bleibt beim Fahrer.
Punktesystem und Führerscheinentzug: 90 Tage raus
Jeder Führerschein in Thailand startet mit 12 Punkten. Je nach Verstoß werden 1 bis 4 Punkte abgezogen. Alkohol am Steuer kostet vier Punkte, Rotlicht zwei, Kleinigkeiten einen. Bei null Punkten: 90 Tage Entzug, schriftliche Benachrichtigung. Wer trotzdem fährt: drei Monate Haft oder 10.000 Baht. Drei Entzüge in drei Jahren verlängern die Sperre, beim vierten Entzug ist der Schein dauerhaft weg.
Für Touristen ohne Thai-Führerschein gilt das Punktesystem formal nicht, aber die Bußgelder gelten trotzdem. Wer länger bleibt, sollte die Umschreibung nicht weiter aufschieben. Die DLT-Gebühr beträgt 205 Baht für den ersten, zweijährigen Autoführerschein, 105 Baht für den Motorradführerschein – nach zwei Jahren wird er für 505 Baht auf fünf Jahre verlängert. Den Fehler zu korrigieren, kostet wenig. Den Fehler zu ignorieren, kann teuer werden.
Was bei einer Kontrolle wirklich passiert – und was man tun sollte
Wer an einem Checkpoint angehalten wird, sollte ruhig anhalten, Motor abstellen und Schlüssel im Zündschloss lassen. Das klingt banal, aber es gibt dokumentierte Fälle, in denen Beamte Schlüssel als Faustpfand nutzten und dann mündlich deutlich höhere Beträge forderten als das offizielle Bußgeld. Fahrzeugschlüssel niemals freiwillig aushändigen. Den Polizisten ansprechen, Dokumente bereithalten: Führerschein, IDP, Reisepass.
Offiziell kassiert die Polizei auf belebten Straßen kein Bargeld direkt, sondern stellt einen Strafzettel aus, der über die Paotang-App oder bei einem Polizeirevier bezahlt werden kann. Wer kein Thai spricht und mit einem Beamten konfrontiert wird, der kein Englisch kann, sollte Google Translate benutzen und nicht unterschreiben, was er nicht versteht. Das Smartphone ist in dieser Situation ein brauchbares Werkzeug, nicht im Auto lassen.
Redaktionelle Hinweise
Die genannten Bußgeldbeträge basieren auf dem Land Traffic Act (No. 13) B.E. 2566 und dem Stand August 2026. Die Waffengesetze folgen dem Firearms, Ammunition, Explosives and Fireworks Act sowie der Anweisung des Innenministeriums vom August 2026. Lokale Behördenpraxis und Ermessen einzelner Beamter können abweichen. Die Promillegrenzen und das Sonderlimit von 0,02% wurden gegen den Royal Gazette September 2024 verifiziert. Hinweis: Dieser Artikel enthält Links zu unseren Werbepartnern.
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Gurtkontrolle: Das erscheint mir lustig zu sein. Gleichzeitig fahren auf der Ladefläche 10 Personen – oder mehr – ohne Sitz und oft auch im Stehen mit. Wer was dagegen unternehmen würde, der würde Thailands Bauindustrie wohl lahmlegen.
„““Ausländer, die in Thailand eine Waffe besitzen, riskieren nach dem Firearms Act bis zu zehn Jahre Haft und Abschiebung mit dauerhaftem Einreiseverbot“““ – so geht das! Da kann sich Brüssel insbesondere Germany ein großes Stück abschneiden!
Hört doch auf, immer Europa als Vergleich zu nennen. Wir sind hier in Asien und nicht in DACH! In den USA gelten auch andere Gesetze als in DACH! Hier muss jemand mindestens nicht befürchten, bei einer Polizeikontrolle erschossen zu werden.
So eine dumpfsinnige Bemerkung sondergleichen! Für das Jahr 2025 wurden in Deutschland insgesamt knapp unter 10.000 Delikte registriert, bei denen eine Schusswaffe im Spiel war. Das entspricht gerade einmal 0,18 % aller in Deutschland erfassten Straftaten. Je nach statistischem Modell und Erfassungsjahr sterben in Thailand jährlich zwischen 1,5 und über 5 Menschen pro 100.000 Einwohner durch Schusswaffen. Damit ist das Risiko, in Thailand durch eine Schusswaffe getötet zu werden, mindestens 10- bis 30-mal so hoch wie in Deutschland.
Ich glaube das ist nur in den Ballungszentrem der Fall.Dort wo sich Touristen aufhalten.Im Süden und auf dem Land sieht es anders aus
„Aktionstage“ gab es schon immer in Th. In ein paar Tagen kehrt der alte Schlendrian wieder ein, bis zum nächsten „Vorfall“.
Bei den zahlreichen Schlaglochpisten,ist man ja gezwungen,Slalom zu fahren!
Das habe ich den Sheriff schon 1000mal erklärt und daher keinen Baht an Strafe bez.!
Vielleicht solltest Du die Stossdämpfer an Deinem Fz. mal wechseln. Hilft ungemein.
bei Schlagloch Pisten macht man sich diese kaputt bis zum Federbruch, da hat Michael schon Recht.
Die Stossdämpfer sind ja eigentlich Schwingungsdämpfer. Sie dämpfen keine Stöße, sondern verhindern ein aufschwingen der Karosserie und beruhigen diese nach einem Buckel oder einem Loch. Ein neuer Stoßdämpfer dämpft stärker und erzeugt größere Kräfte als ein verschlissener. Mit neuem Stoßdämpfer durch ein tiefes Schlagloch zu fahren, das ist daher für die Karosserie und Motoraufhängungen anstrengender. Sagt ein Diplom-Ingenieur, der mehr als 20 Jahre solche Sachen konstruiert hat. Das heißt nun aber nicht, daß man alte, verschlissene Stoßdämpfer drin lassen soll. Das Fahrverhalten, insbesondere bei Kurven, wird deutlich instabiler und kann zu Unfällen führen, wenn die Stoßdämpfer die Räder nicht mehr sicher auf der Fahrbahn halten.
Seit dem 1. April 2026 gibt es auch keine Verwarnungsphase mehr-Helmpflicht.Lol Stellt euch mal vor der Soi 9 Pattaya Beach-Polizei Revier. 100 Thais ohne Helm`fahren daran vorbei,bei Kontrollen.Weiße Haut wird angehalten. Alkohol Kontrollen bei großen Event in Pattaya-z.B. Feuerwerk. Da wird fleißig am strand Alkohol getrunken. Polizei hat an dem Tag – Day Off. Alles ein Witz.
Ich kann nicht für das Seebad sprechen. Ich sehe nur was bei uns in der Provinz abgeht. An 5 Tagen der Woche ist in Khon Kaen der Grossteil der Motorradfahrer ohne Helm unterwegs. An einem Tag ist praktisch 90 % der Mopedfahrer mit Helm unterwegs. wieso ist das so. Jeden Morgen bei der Befehlsausgabe werden den Polizisten ihr jeweilige Aufgabe zugeteilt, z.B. Pickup-/ Lastwagen-/ Helm-/ Sticker-/ Parkverbotkontrolle usw. Die Polizisten in Thailand sind nicht zu Universalbeamten, wie in Europa ausgebildet, sondern dürfen nur ihre zugeteilte Aufgabe erfüllen, selber Denken und Handeln sind verboten. Wenn der Chef nur Farangtäter gebüsst haben will, wird diese Aufgabe erfüllt und nichts anderes. Es obliegt also dem jeweiligen Polizeikommando was die „Handlanger“ machen und nicht der arme Kerl an der Strasse.
ohh verdammt!!!ich fahre grundsätzlich bei rot wenn ich alleine an einer ampel stehe.
wegen diesen laschen umgang mit gestzen komme ich nach thailand!!ich will spass!
Prinzipiell sind das gute Maßnahmen um den Straßenverkehr sicherer zu machen. Die Anzahl der Unfalltoten und Verkehrsunfälle in Thailand ist erschreckend. Ja, da muss man etwas dagegen machen. Von daher sind die neuen Regeln mit Null Toleranz zu begrüßen. Doch die Realität sieht ganz anders aus. In Pattaya werden nur Falangs ohne Helm angehalten und das Bußgeld direkt bar abkassiert, während hunderte von Thais lächelnd an den Straßenkontrollen ohne Helm vorbeifahren.
Also ich konnte noch keine Änderung feststellen. Vor den Wahlen wurde regelmäßig kontrolliert jedoch immer nur an den bekannten Stellen und zu festen Zeiten z.B. von 8-12 Uhr Werktags. Danach monatelang gar nicht. Nun gibt es wieder einige wenige Kontrollen, aber wie vorher an den üblichen Orten und Zeiten. Vor den Schulen kommen am Morgen regelmäßig bis zu vier Personen auf dem Moped an. Die Mutter fährt die beiden Kinder zur Schule und die Tante zur Arbeit oder zum Einkaufen. Natürlich ohne Helm, aber vielleicht hilft ja die Maske. Die Zone vor der Schule ist zwar Tempo 30 aber trotzdem heizen die Pickups mit 100 vorbei. Eine Kontrolle vor dem Frühmarkt oder am frühen Abend so um 17-18 Uhr würde den Verkehr zum Erliegen bringen weil mindestens 90 Prozent ohne Helm fahren. Dazu kommen noch die manipulierten Egoverstärker der männlichen Jungend. Amazing Thailand!
Ich hatte schon April 26 Kontrollen dort bemerkt, wo vorher nie eine stattgefunden hatte. Ich sah sehr viele Roller an der Seite auf einem Parkplatz/Vorhof gestoppt und ihre Papiere raussuchen. Wir, also ich, erkennbar Farang, mit meiner Frau als Sozia durften weiter fahren. Wir hatten Helme auf. An der Seite sah ich ca. 8 Thais. Farangs waren in dieser Gegend unüblich.
Im März des selben Jahre war ich in Pattaya doch glatt rausgewunken worden. Man wollte meinen Führerschein überprüfen. Und wünschte mir einen guten Tag, nach dem man neben A1 und A2 auch den A dort fand.
Die Polizei regelt den Verkehr zur Schule, da kommen sie in Massen und bringen ihre Kinder mit dem Motorrad zur Schule und 80% ohne Helm. Was passiert, gar nichts, alles so zum Lachen.
So lange die Polizei nicht alle gleich behandelt mit dem Bussgeld ändert sich nichts.
Darum könnt ihr gleich Sole Artikel weglassen.
So gegen 16:00 Verkehrsregelung zu Schule? Abgesehen davon, das die Schule wo anders liegt. Das waren nur Thais, die angehalten wurden.
Die Führeschein Kontrolle war Pattaya, ist wohl normal. Bisher wurde ich da nie rausgepickt. Den Thai Führerschein hatte ich erst 3 Tage später erhalten.
…und Thai Moppet Fahrer ohne Helm…ganze Familie incl.Hund drauf…zahlen auch 2000THB?
Laut WB-Bericht gibt es die verstärkten Kontrollen nur in Phuket, Pattaya und Chiang Mai. Diese sollten besser landesweit ausgeweitet werden und für jeden Fahrer gelten, nicht nur für Ausländer.
Es gibt nämlich (wer hat es anders erwartet…) immer noch Motorradverleiher, die keine Helme für die Kunden vorrätig haben. Beispiel: Koh Larn vor Pattaya. Ein kürzlich veröffentlichtes YouTube-Video zeigte, dass der Verleiher keine Helme mit verleiht; dem YouTuber war das gar nicht recht, aber was sollte er auf der Insel machen?
Jedenfalls ist das ein zu begrüßender Anfang, dass die Kontrollen endlich verstärkt werden, aber da scheint noch viel Luft nach oben zu sein…
Erstmal vielen Dank für die saubere Zusammenfassung.
Kann nicht oft genug wiederholt werden. Sollte auch ADAC, TCS usw übernehmen. Selbstverständlich fahren die Leute auf dem Land überwiegend ohne Helm ohne kennzeichen . Die kinder werde von der schule abgeholt, ohne helm . Zu drit oder viert auf dem scooter. Und auch klar, dass die Dorf Jugend mit getunten madchinen rumheizen. Machten wir auch! Kindersitze im Auto -Fehlanzeige.Aber wenn die leute weiter weg fahren, dann tragen sie helm. Ich bin derbMeinung, die nächsten 3 bis 5 jahre wird sich viel ändern. Unsere Freiheit ist schon lange passè. So ohne Fs mit wehenden haaren und barfuss uber die poste rauschen.
Hab mir mal den Spaß gemacht und gezählt, 300 Köpfe, sage und schreibe 19 mit Helm.
das sehr viel 55555555
Wäre der richtige Weg wenn mann schon Gesetze macht. Leider ist es alles andere. Gerade zurück von 5 Wochen Udon Thani. Bin selbst jeden Tag mit Motorrad unterwegs, nach Gesetz. Jedoch aber ca 70% vom Rest nicht. Vorallem die jungen Großteil ohne Helm. Weiterhin Gegenverkehr. Weiterhin zu dritt oder viert auf Motorrad, jung wie Alt. Pick-ups voller Leute auf der Ladefläche. Links und rechts überholen usw. Keine einzige Kontrolle gesehen in dieser Zeit… im Gegenteil, Polizei überholt Motorradfahrer die zu dritt, ohne Helm auf den Straßen unterwegs waren. Würde die Polizei wirklich durchgreifen müsste man 90% Aller bestrafen. Viele von denen hätten vermutlich nicht mal das Geld für die Strafe bei sich. Ich denke es wird sich nicht viel ändern…… Sie müssten ja Arbeiten und sich unbeliebt machen.
mit helm kann ich auch in dach fahren
Und würde man die Kontrollen konsequent durchziehen und alle bestrafen, dann wäre in Thailand Wirtschaftskrise. Wie sollen dann alle zur Arbeit und in die Schule kommen?