Thailand: Polizei droht Influencern mit Haft für Content-Müll

Influencer mischte angebliches Dichtmittel ins Songkran-Puder – Polizei warnt, doch noch keine Anzeige!

Thailand: Polizei droht Influencern mit Haft für Content-Müll
ThaiRath

BANGKOK, THAILAND – Die thailändische Polizei schlägt Alarm: Immer mehr sogenannte Influencer riskieren mit gefährlichen Scherz-Videos ihre Freiheit. Jetzt drohen harte Strafen – und die Beamten rufen zur Anzeige auf.

Skandal-Scherz: Fugenmasse statt Puder

Ein YouTube-Star soll während des Songkran-Festes angeblich Fugenmasse mit Wasser vermischt haben. Dann schmierte er die Pampe wildfremden Menschen ins Gesicht.

Die Polizei warnt: Das ist kein lustiger Streich mehr – das ist lebensgefährlich! Wer so etwas macht, muss mit einer Klage rechnen.

Polizei droht mit Gefängnis und Geldstrafe

Polizeioberst Siriwat Dee Pho, stellvertretender Sprecher der Polizeibehörde, machte am 27. April klar: Wer andere belästigt oder körperlich verletzt, dem drohen bis zu zwei Jahre Knast. Die Geldstrafe kann bis zu 40.000 Baht betragen.

Außerdem verboten: Das Verbreiten von falschen Informationen, die Panik auslösen. Dafür drohen sogar fünf Jahre Haft und bis zu 100.000 Baht Strafe. Die Beamten fordern: Kein Müll-Content mehr!

Bislang keine Anzeige – aber Polizei sucht Opfer

Im Bezirk Phra Pradaeng in der Provinz Samut Prakan, wo der gefährliche Scherz gefilmt wurde, hat sich noch kein Opfer gemeldet. Die Polizei hat die Gegend überprüft – niemand hat Anzeige erstattet.

Aber: Wer von dem angeblichen Fugenmasse-Pulver getroffen wurde oder Schaden erlitten hat, kann jederzeit vor Gericht ziehen. Die Polizei rät zur Zivilcourage.

Drei Regeln gegen den Wahnsinn

Die Polizei hat einen klaren Appell an YouTuber, TikToker und alle Social-Media-Stars: Hört auf mit Scherzen, die andere verletzen oder demütigen! Wer solche Videos dreht, macht sich strafbar.

Und auch die Zuschauer sind in der Pflicht: Teilt keine solchen Inhalte, klickt sie nicht an! sonst macht ihr euch mitschuldig und helft den Tätern nur, noch bekannter zu werden.

Jetzt: So könnt ihr die Polizei alarmieren

Wer etwas Verdächtiges sieht oder selbst Opfer eines solchen Streichs wurde, soll sofort die Notrufnummer 191 wählen. Auch die Hotline 1599 der Polizeibehörde ist rund um die Uhr besetzt.

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ZUM ANGEBOT

Die Behörden wollen hart durchgreifen – doch sie brauchen die Hilfe der Bevölkerung. Nur wenn jeder hinschaut, können solche gefährlichen Aktionen gestoppt werden.

Wer schützt die Opfer dieser Scherze?

Ein angeblicher Spaß, der Menschen die Gesundheit ruinieren kann – das ist keine Comedy, das ist Körperverletzung. Die Verantwortung liegt nicht nur bei den Machern, sondern auch bei den Plattformen und jedem, der solche Videos likt oder teilt.

Wie stehst du dazu? Findest du, dass die Strafen hoch genug sind, oder sollten Influencer härter belangt werden? Sag uns deine Meinung in den Kommentaren – wir sind gespannt, was du denkst!

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Quelle: Thairath

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