Thailand schockt: Visumfreiheit von 93 auf 57 Länder reduziert

Minister Surasak kippt die 60-Tage-Regel! Wegen massivem Missbrauch durch Langzeiturlauber droht Reisenden jetzt der harte Kurswechsel. Ob deutsche Urlauber bald wieder draußen bleiben müssen?

Thailand schockt: Visumfreiheit von 93 auf 57 Länder reduziert
KhaoSod English

BANGKOK, THAILAND – Thailand macht ernst! Die Regierung will die großzügige Visumfreiheit für 93 Länder kippen. Künftig sollen nur noch 57 Nationen ohne Visum einreisen dürfen – das Aus für den Turbo-Tourismus unter der alten Regierung.

Schluss mit 60 Tagen Urlaub!

Tourismusminister Surasak Phancharoenworakul legt einen harten Plan vor. Er will die 60-Tage-Regelung, die erst im Juli 2024 kam, komplett streichen.

Stattdessen soll das alte System mit 57 Ländern und Gebieten wieder gelten. Jedes neue Land müsse einzeln geprüft werden – je nach Tauglichkeit und Reiseverhalten der Besucher, so der Minister.

So begründet Thailand den harten Kurs

Der Minister sagt, die Einwanderungskontrolle müsse verbessert werden. Zu viele Langzeiturlauber würden Tourismusprivilegien für andere Zwecke missbrauchen, heißt es aus dem Ministerium.

Gestützt wird der Vorstoß auf Daten der Tourismuspolizei. Seit der 60-Tage-Regelung seien die Probleme mit ausländischen Besuchern gestiegen, so die Begründung.

Hintergrund: Warum die Regelung 2024 kam

Erst im Juli 2024 hatte die damalige Regierung die Visumfreiheit auf 93 Länder ausgeweitet. Ziel war damals, den Tourismus nach der Pandemie anzukurbeln.

Jetzt dreht die neue Regierung den Spieß um. Statt auf Masse setzt sie auf Qualität und Sicherheit – nachhaltiger Tourismus mit hohem Wert und weniger Risiko, so der Minister.

Was Urlauber jetzt wissen müssen

Die meisten Touristen reisen ohnehin weniger als 30 Tage, sagt das Ministerium. Wer länger bleiben will, kann problemlos Geschäfts-, Bildungs- oder Langzeitvisa beantragen.

Der Vorschlag ist mit dem Außenministerium abgestimmt. Nun muss das Kabinett zustimmen – dann ist Schluss mit dem 60-Tage-Urlaub für viele Länder.

Wen trifft die neue Härte?

Thailand will seine Grenzen schützen – das ist verständlich. Aber trifft der Kurs nicht auch ehrliche Urlauber, die einfach nur länger die Sonne genießen wollen?

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Quelle: Khaosod English

23 Kommentare zu „Thailand schockt: Visumfreiheit von 93 auf 57 Länder reduziert

  1. also es nervt mich einfach nur noch dieses hin und her !
    von wegen einfach ein visum bekommen !
    es müssen ca. 25000 euro auf einem konto IN THAILAND angelegt werden, warum kann man vermögen in deutschland nicht nachweisen.
    für meine deutsche frau unter 50 ist gar nichts möglich !
    die permanente rennerei zur immigration nervt außerdem !
    ich möchte doch einfach nur 5 monate überwintern land und leuten mein geld dalassen .
    60 tage + 30 tage + 3 wochen vietnam und dann 30 tage später nach deutschland
    für mich wird es vermutlich indien / goa werden soll ja auch schön sein und die visa sind nicht so chaotisch.
    vermutlich freut man sich dort über die 20tsd euro die ich dort lasse.

  2. Ich verstehe die ewige Meckerei nicht. Im Deutschland wird sich aufgeregt das es de facto überhaupt keine Visapflicht gibt, jedenfalls nicht wenn man das Zauberwort „Asyl“ nutzt und hier in Thailand sind viele nicht bereit zu akzeptieren das es eben andere Gesetze und Regelungen gibt. Ja, diese ändern sich im internationalen Vergleich relativ häufig und das kann auch nervig sein, aber wem das als Ausländer nicht passt der kann ja dann anderswo seine Zelte aufschlagen. Ihr seid GAST in diesem Land, völlig egal wieviel Geld ihr ausgebt.

    Wirkliche Touristen verbringen „nur“ ihren Urlaub in Thailand und da sind im Regelfall 30 Tage (mit Verlängerung 60 Tage) absolut ausreichend. Mehr Urlaub hat sowieso kein Mensch. Für alle anderen Zwecke gibt es auch andere Visa und entsprechende Regelungen. Wer diese Regelungen nicht akzeptieren mag, gehört exakt zu der Zielgruppe welche man nicht mehr im Land haben will.

    1. Ich bin kein Freund dieser neuen vorraussichtlichen Regelung, sie macht vieles umständlicher. Auch ist die Bearbeitungszeit mit einem Monat für ein Visum teilweise einfach zu lang. Mit mehr Visas Anträgen wird es noch länger dauern.

      Die angeblich so einfache Verlängerung hat auch seine Tücken, da innerhalb der Gültigkeit der Visafreien Einreise ein Ausreiseticket gebucht sein muss. Manche verweisen auf die aktuellen offiziellen Seiten und erkennen nicht, das sich das geforderte Anschluß Ticket binnen 60 Tagen auf die jetztige Reglung bezieht. Später bedeutet es 2 Ticket, eines binnen 30 Tagen und eines für die geplante Ausreise.

      Ich habe 35 Tage Urlaub im Jahr, gut, da sind schon Boni wie jahrzehnte lange Betriebszugehörigkeit und Alter mit drin. Aber das Alter sagt auch, ich sollte mir den Reisestress nicht ohne zwingenden Grund für eine 2 Wochen Stippvisite antun.

      2025 kam ich ohne Visum und wurde bei der Einreise auch darauf angesprochen, da die vorherige Einreise mit Non-O erfolgte. Meine Antwort, ich hätte jetzt nur 40 Tage Urlaub bekommen und meine Mutter wünscht mich zu sehen, war ausreichend.

      Ein halbes Jahr später sollte ich dringend Urlaub abbauen, ich kam nun daher wieder mit Non-O. Ich weiß also, wie man ein Visum beantragt. Und das ist Arbeit und dauert Zeit, am meisten Zeit, bis dann mal die Dokumente geprüft werden. Die eigentliche Erteilung ist unter 2 Stunden.

      Für kurz mal 6 Wochen runter ist das nichts. Auch deine Verlängerung ist der Umsetzung ein Witz, wenn du die Bestimmungen wirklich einhalten willst und nicht nur darauf hoffst, es wird schon nicht kontrolliert werden.

      Ich werde voraussichtlich 2027 keinen Besuch einplanen. Für den Umsatz der Hotels sowieso kein Unterschied, ich habe ein Hausbuch und bin im TM30 Online System auch mit eigenem Account registriert. Trotzdem lasse ich ein paar Euro beim Besuch da. Ich denke, mein nächster Besuch wird wohl erst durch die Umsiedlung nach Renteneintritt sein. Solange spare ich mir im wahrsten Sinne des Wortes Thailand ein. By the way, der Finanz Nachweis für das Visum erfolgte mittels PDF Statement der KBank.

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