Phuket, Thailand – Vier indische Touristen verloren am Kamala Beach plötzlich das Bewusstsein, einer von ihnen starb später im Krankenhaus. Die Polizei spricht von einem mysteriösen Vorfall und untersucht weiter, was in dem Café passiert ist. Die indische Botschaft steht mit den thailändischen Behörden und der Familie des Verstorbenen in Kontakt.
Vier Männer brechen in dem Café zusammen
Die Gruppe aus fünf indischen Männern kam am 8. Mai gegen 23 Uhr in dem Café im Bereich Kamala Beach an. Am frühen 9. Mai, gegen 1:54 Uhr, verloren vier von ihnen nacheinander das Bewusstsein.
Café-Mitarbeiter riefen Rettungskräfte. Die Helfer der lokalen Verwaltung von Kamala brachten drei Männer ins Patong Hospital und einen ins Thalang Hospital.
Agarwal stirbt im Vachira Phuket Hospital
Später wurden zwei der bewusstlosen Männer in das Vachira Phuket Hospital verlegt, nachdem sie komaähnliche Symptome entwickelt hatten. Dort wurde der 26-jährige Kushagra Agarwal am 9. Mai gegen 14:30 Uhr für tot erklärt.
Die drei übrigen Betroffenen befinden sich nach Angaben der Behörden in stabilem Zustand. Das fünfte Gruppenmitglied zeigte keine Symptome und sagte den Ermittlern, er wisse nicht, was seinen Begleitern zugestoßen sei.
Polizei spricht von einem mysteriösen Vorfall
Die Polizeistation Kamala hat eine umfassende Untersuchung eingeleitet. Unter den Ermittlern ist auch Polizeileutnant Wichayut Damphueak.
Die Beamten stuften den Fall als mysteriös ein. Bisher gibt es keine öffentlich bestätigte Ursache für den plötzlichen Bewusstseinsverlust.
Autopsie und forensische Tests laufen
Die thailändischen Behörden arbeiten mit forensischen Pathologen zusammen, um eine detaillierte Autopsie an dem Verstorbenen durchzuführen. Dazu kommen weitere Untersuchungen und Krankenhaus-Tests.
Die Ermittler prüfen auch mögliche Zusammenhänge mit Essen, Getränken, Umweltfaktoren oder anderen Ursachen. Bislang liegen keine Hinweise auf kriminelle Elemente vor.
Indische Botschaft begleitet den Fall
Die indische Botschaft in Thailand teilte mit, dass sie in direktem Kontakt mit den thailändischen Behörden steht und den Vorfall genau verfolgt. Das indische Außenministerium sprach der Familie des Verstorbenen sein Beileid aus.
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Die Botschaftsmitarbeiter stehen auch mit der Familie des verstorbenen Touristen in Kontakt und beobachten den Gesundheitszustand der übrigen Betroffenen. Gleichzeitig unterstützen sie die laufenden Ermittlungen in Thailand.
Beamte befragen Personal und prüfen Aufnahmen
Nach Angaben der Ermittler befragen die Beamten weiterhin das Personal des Cafés und werten Sicherheitsaufnahmen aus. Die Untersuchung läuft weiter, während auf die endgültigen forensischen Ergebnisse gewartet wird.
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Was wäre das jetzt für ein unglaublicher Reputationssschaden wenn das Chinesen getroffen hätte. Zuerst konnte man nicht mehr nach Thailand reisen weil die Gefahr bestand in Scam-Fabriken nach Burma entführt zu werden und jetzt kann man nicht einmal mehr in ein Kaffee gehen, ohne befürchten zu müssen mindestens bewusstlos oder sogar tot vom Stuhl zu fallen.
Aber so sind eben nur vier von fünf Inder aus völlig rätselhaften Gründen bei einem Kaffeebesuch umgefallen, einer davon tot. Und keiner hat eine Ahnung warum. Aber man ermittelt…
Oh Mann, es steht doch ganz klar im Bericht. Die Untersuchung läuft weiter, während auf die endgültigen forensischen Ergebnisse gewartet wird. Verstanden?