CHONBURI, THAILAND – Die thailändische Polizei stürmte am 12. Mai 2026 ein Luxushaus in Pattaya und nahm drei chinesische Staatsangehörige fest. Den Verdächtigen wird vorgeworfen, in dem Anwesen „Zombie-Vapes“ mit dem Narkotikum Etomidat produziert zu haben – eine gefährliche Form von E‑Zigaretten, die in Thailand verboten ist.
Razzia in Pattaya
Die Durchsuchung fand in einem zweistöckigen Gebäude an der Nong Krabok Road im Bezirk Bang Lamung statt.
Die Operation führte die Abteilung zur Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität auf Anordnung von Polizeigeneralleutnant Natthasak Chaowanasai und Polizeigeneralmajor Thatphum Charuprat durch; Polizeioberst Naruephon Karuna leitete das Festnahmeteam.
Festnahme von drei Verdächtigen
Die Beamten nahmen drei chinesische Staatsangehörige in dem Anwesen fest.
Während der Befragung bestritten die Verdächtigen die gegen sie erhobenen Vorwürfe.
Was die Polizei sichergestellt hat
Die Ermittler beschlagnahmten zahlreiche Chemikalien und Produktionsgeräte, darunter industrielle Behälter, Produktionsmaschinen sowie Wiege‑ und Versiegelungsgeräte.
Außerdem fanden die Beamten weißes Pulver, Natriumbicarbonat und etwa 2.700 leere Vape‑Pod‑Verpackungen, von denen die Polizei annimmt, dass sie für den Verkauf vorgesehen waren.
Forensik bestätigt Etomidat
Forensische Tests ergaben laut Polizei den Nachweis von Etomidat in den sichergestellten Substanzen.
Etomidat gilt in Thailand als psychotrope Substanz der Kategorie 2 und steht im Verdacht, Hauptbestandteil der als „Zombie‑Vapes“ bezeichneten E‑Zigaretten zu sein, die schwere Schläfrigkeit und gefährliche Nebenwirkungen verursachen können.
Anklagen und rechtliche Schritte
Die Polizei erhob Anklage wegen der illegalen Herstellung und des Besitzes von Etomidat zum kommerziellen Vertrieb sowie wegen unerlaubter Erwerbstätigkeit durch Ausländer.
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Die Tatverdächtigen und die beschlagnahmten Beweismittel wurden an Ermittler der Drogenbekämpfung übergeben, die weitere rechtliche Schritte prüfen sollen.
Stand der Ermittlungen
Die drei Verdächtigen befinden sich in Gewahrsam; die Ermittlungen laufen weiter und die Beweismittel wurden für weitere Prüfungen übergeben.
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Pressezensur, Dominkanische vorauseilendes Gehorsam? Wo ist kabaretttistische Beitrag plötzlich geblieben, der die Verkehrssituation so schön verballhornt beschrieben hat? Sowas darf nicht veröffentlicht werden?
Die Politik verlangt konsequwentes Durchgreifen gegen ausländische Verkehrssünder – grundsätzlich richtig und wuchtig – das gilt nicht Thais? Stolz wird veröfftlicht wieviele tausende wegen Trunkenheit im Verkehr verhaftet wurden. Wie hoch ist der prozentuale Anteil von Thais? Da schauen die Bullen einfach weg?