Buriram, Thailand – Bei einer Songkran-Feier im Bezirk Khaen Dong ist ein 16-Jähriger tödlich angegriffen worden. Die Polizei nahm zwei Verdächtige fest; einer legte später ein Geständnis ab. Anklage wurde wegen gemeinschaftlichen vorsätzlichen Mordes erhoben.
Angriff in der Nacht vor dem Gemeindeamt
Der Angriff ereignete sich gegen 23.30 Uhr am 14. April vor dem Büro der Khaen-Dong-Gemeindeverwaltung in der Provinz Buriram. Der 16-jährige Ne (Pseudonym) wurde dort nach Polizeiangaben von einer Gruppe Jugendlicher attackiert.
Das Opfer wurde mit schweren Verletzungen ins Khaen-Dong-Krankenhaus gebracht und erlag dort später seinen Verletzungen.
Zwei Verdächtige festgenommen und vernommen
Pol. Col. Paphatchai Petnok, kommissarischer Leiter der Polizeistation Khaen Dong, ordnete die Festnahme von zwei Verdächtigen an: einem 18-Jährigen sowie einem Jugendlichen unter 18 Jahren. Beide wurden zur Tatortrekonstruktion gebracht.
Die Rekonstruktion fand am Ort des Geschehens statt und diente dazu, Aussagen mit gesicherten Spuren und Zeugenberichten abzugleichen.
Gruppe von mehr als 20 Personen beteiligt
Nach Darstellung der Polizei sollen die beiden Verdächtigen gemeinsam mit mehr als 20 weiteren Personen an dem Angriff beteiligt gewesen sein. Zunächst bestritten beide, unmittelbar zugestochen zu haben, räumten jedoch ein, Teil der Gruppe gewesen zu sein.
Die Ermittler gehen davon aus, dass der Angriff vorbereitet gewesen sein könnte. Mehrere Tatwerkzeuge wurden sichergestellt.
Waffen bewusst zur Veranstaltung mitgebracht
Nach Polizeiangaben deuteten die Umstände darauf hin, dass Waffen gezielt zur Songkran-Feier mitgebracht wurden. Damit rückt die Frage in den Fokus, wie es bei öffentlichen Veranstaltungen zu bewaffneten Auseinandersetzungen kommen kann.
Songkran gilt vielerorts als belebtes Straßenfest mit großen Menschenmengen bis weit in die Nacht. Sicherheitsvorkehrungen variieren je nach Veranstaltungsort und Behördenzuständigkeit.
Geständnis und mutmaßliches Motiv
Der 18-jährige Verdächtige legte später ein Geständnis ab und schilderte den Ablauf gegenüber den Ermittlern. Als Motiv nannte er eine frühere Rivalität mit dem Opfer.
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Er bestätigte zudem, dass die Gruppe Waffen zur Veranstaltung mitgebracht habe. Die Aussage wird im weiteren Verfahren als zentrales Beweismittel gewertet.
Mutter des Opfers fordert Gerechtigkeit
Die 40-jährige Mutter des Opfers, Sumalee, berichtete, ihr Sohn habe um Erlaubnis gebeten, die Songkran-Feier zu besuchen. Sie habe zugestimmt, da der Besuch für sie nichts Ungewöhnliches darstellte.
Im Krankenhaus erfuhr sie vom Ernst der Lage. Unter Tränen forderte sie Gerechtigkeit und beschrieb ihren Sohn als engagierten Schüler, der kurz vor dem Wechsel in die obere Sekundarstufe mit naturwissenschaftlich-mathematischem Schwerpunkt stand.
Anklage wegen Mordes und Waffenführung
Die Polizei erhob Anklage wegen gemeinschaftlichen vorsätzlichen Mordes sowie wegen des Führens von Waffen in der Öffentlichkeit. Weitere rechtliche Schritte befinden sich laut Behörden in Vorbereitung.
Andere Jugendliche, die am Tatort anwesend waren, aber nach Polizeiangaben nicht direkt an der Tat beteiligt gewesen sein sollen, wurden bislang nicht angeklagt. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf die Rollenverteilung innerhalb der Gruppe.



Friedlebende, sanftmütige Thai .. was bin ich froh, dass ich nach Laos umgezogen bin.
Obwohl es hier keinerlei (zeitliche) Alkoholbeschränkungen gibt ist hier alles viel, viel friedlicher, ruhiger, gesitteter.