Phuket, Thailand – Die Schwester eines britischen Touristen fordert mehr Unterstützung für Familien nach Todesfällen im Ausland und hat eine Petition gestartet, nachdem ihr Bruder im Januar 2025 tot in Phuket gefunden wurde. Regan Kelly, 28, wurde laut thailändischer Polizei tot im Meer entdeckt; seine Familie wirft die Frage nach Fremdverschulden auf und beklagt große Informationslücken.
Familie klagt über Informationschaos und startet Petition
Laurie Blackall treibt seit dem Tod ihres Bruders eine Kampagne für Reformen, weil sie nach eigenen Angaben Schwierigkeiten hat, offizielle Dokumente und Antworten zu bekommen. Sie fordert mehr Transparenz, dedizierte Verbindungsbeamte und garantierten Zugang zu Informationen für Hinterbliebene.
Aus ihrer Initiative entstand eine Petition für Änderungen in der Betreuung britischer Staatsbürger nach Todesfällen im Ausland, die nach Medienangaben mehr als 1.500 Unterschriften sammelte. Laurie sagte, sie habe sich nach dem Verlust „wie die Ermittlerin“ gefühlt, während sie gleichzeitig trauerte.
So verschwand Regan Kelly in Phuket
Regan Kelly verschwand in den frühen Morgenstunden des 3. Januar 2025, nur wenige Tage nach seiner Ankunft in Phuket mit einem Freund. Die letzte bekannte CCTV-Aufnahme zeigte ihn, wie er rannte, nachdem er die Bar im Mad Monkey Hotel verlassen hatte.
Sein Körper wurde gegen 10:00 Uhr morgens von einem Wassersportlehrer gefunden; der Finder gab an, Kelly sei bis auf eine Socke nackt gewesen. Dieses Detail sorgt bei der Familie für weitere Fragen zu den Todesumständen.
Polizei geht von Ertrinken aus, Familie bezweifelt das
Die thailändische Polizei kam nach den Ermittlungen zu dem Schluss, dass Regan Kelly ertrunken sei. Dieser Befund steht offiziell als Ursache seines Todes.
Die Familie bleibt jedoch besorgt und hält ein Verbrechen nicht für ausgeschlossen; deshalb fordert sie eine unabhängige Überprüfung der Ermittlungen und besseren Zugang zu Informationen.
Ähnlicher Fall: Jordan Wright als weiterer Anlass
Laurie Blackall zog Parallelen zum Fall des früheren Reality-TV-Teilnehmers Jordan Wright, 33, der ebenfalls in Phuket tot aufgefunden wurde. Wright wurde zuletzt auf CCTV beim Rennen gesehen, bevor er am 14. März tot in einem Entwässerungskanal entdeckt wurde.
Für Wright ist laut Angaben eine Untersuchung (inquest) später in diesem Jahr angesetzt, auf die seine Familie hofft, um mehr Klarheit über die Umstände zu bekommen.
Politikerin und Außenamt fordern bessere Kommunikation
Die Abgeordnete für East Surrey, Claire Coutinho, sagte, Hinterbliebene verdienten klare Informationen und ein mitfühlendes Vorgehen, und nannte Berichte über unzureichende Unterstützung besorgniserregend. Ihre Äußerung unterstreicht den politischen Druck auf bessere Betreuungsmaßnahmen.
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Das Foreign, Commonwealth and Development Office teilte mit, es habe Regans Familie unterstützt und stehe sowohl mit der Familie als auch mit den lokalen Behörden in Kontakt. Das Ministerium betonte, Botschaften versuchten, Unterstützung individuell anzupassen.
Was die Kampagne fordert und wie es weitergeht
Lauries Forderungen umfassen transparente Abläufe, feste Ansprechpartner für Familien, garantierten Zugang zu Informationen über Verstorbene und einen unabhängigen Überprüfungsprozess für Fälle im Ausland. Diese Punkte bilden den Kern ihrer Petition und Kampagne.
Die Petition hat nach Medienangaben mehr als 1.500 Unterstützer gewonnen; Laurie kündigte an, weiter für Reformen und bessere Regelungen zu kämpfen, während betroffene Familien auf Untersuchungen und Antworten warten.



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