BANGKOK, THAILAND – Die Touristenpolizei will ausländische Urlauber, darunter chinesische Touristen, künftig besser informieren und unterstützen. Wer Hilfe braucht, erreicht die Hotline 1155 rund um die Uhr in acht Sprachen. Der Kommandeur der Touristenpolizei gab es am 22. Oktober bekannt.
Hotline 1155 ist Tag und Nacht erreichbar
Generalleutnant Pongsayam Mikhantong, Kommandeur der Touristenpolizei, erklärte, dass seine Behörde die Information und Hilfe für Reisende ausbauen will. Die Unterstützung gilt chinesischen Touristen ebenso wie Besuchern aus aller Welt.
Wer Fragen hat oder Hilfe braucht, ruft die Hotline 1155 an. Die Leitung ist 24 Stunden am Tag erreichbar und nimmt Anliegen in acht Sprachen entgegen.
Acht Sprachen am Draht
Die Hotline 1155 bedient Anrufer auf Englisch, Chinesisch, Japanisch, Koreanisch, Russisch, Französisch, Deutsch und Hindi. Auch deutschsprachige Urlauber können sich also in ihrer Muttersprache melden.
Am anderen Ende der Leitung sitzen Dolmetscher und Übersetzer in der Einsatzzentrale der Touristenpolizei. Sie nehmen die Anrufe entgegen und leiten die Anliegen weiter.
Touristenpolizei arbeitet mit anderen Behörden zusammen
Die Touristenpolizei will mit den Einheiten im Nationalen Polizeibüro und dem Einwanderungsbüro zusammenarbeiten. Dazu kommen weitere zuständige Stellen, jeweils innerhalb ihrer Aufgaben und Befugnisse. Ziel ist eine angemessene und flächendeckende Betreuung der Touristen.
Der Kurs folgt den Vorgaben der Regierung und des Ministeriums für Tourismus und Sport. Beide stellen die Sicherheit der Urlauber in den Vordergrund. Auch der Polizeichef, Polizeigeneral Samran Nuanma, hat sich für bessere Dienstleistungen und mehr Sicherheit für Touristen ausgesprochen.
Hilfe auch per App
Reisende können Vorfälle außerdem über die App Thailand Tourist Police melden. Sie ist mit der Hotline 1155 verbunden. Standort, Nachricht und Fotos gehen direkt an die Einsatzzentrale, und eine SOS-Funktion ist ebenfalls eingebaut.
Damit gibt es neben der Hotline einen zweiten Weg, um die Touristenpolizei zu erreichen. Die Behörde macht beide Wege bekannt, damit Urlauber Hilfe bekommen.
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