PHUKET, THAILAND – Eine ausländische Touristin ist am 22. August am Nai Thon Beach bewusstlos aus dem Meer gerettet worden. Sie hatte trotz roter Warnflaggen und ausdrücklicher Hinweise der Rettungsschwimmer das Wasser betreten. Die Frau wurde an Land gebracht und anschließend als sicher gemeldet.
Rettungsschwimmer holen Frau aus der Brandung
Die Frau geriet kurz nach dem Hineingehen in starke Wellen und Strömungen. Rettungsschwimmer sahen, dass sie sich nicht mehr selbst in Sicherheit bringen konnte, und eilten ins Meer.
Sie zogen die Touristin an den Strand zurück. Nach ihrer Bergung war sie bewusstlos, erhielt Hilfe und wurde später als sicher gemeldet.
Rote Flaggen warnten vor gefährlichen Strömungen
Entlang des Strandes waren wegen der gefährlichen Seebedingungen rote Flaggen aufgestellt worden. Die Rettungsschwimmer versuchten nach Angaben der Facebook-Seite „โหดจัง จังหวัดภูเก็ต“, die Frau vom Schwimmen abzuhalten und ihr die Gefahr zu erklären.
Die Touristin sagte einem Rettungsschwimmer: „Ich bin hierhergeflogen, weil ich schwimmen wollte.“
Die Touristin ignorierte die Warnungen jedoch und ging ins Wasser. Die Rettungskräfte appellierten an Badegäste, rote Flaggen auf Phuket ernst zu nehmen und den Anweisungen der Rettungsschwimmer zu folgen.
Ähnlicher Vorfall zwei Tage zuvor in Patong
Am 20. August hatten Rettungsschwimmer am Patong Beach ebenfalls einen ausländischen Touristen aus dem aufgewühlten Meer gerettet. Auch er hatte rote Flaggen und die Aufforderung ignoriert, nicht ins Wasser zu gehen, und sich für einen starken Schwimmer gehalten.
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Nach Angaben der Rettungsschwimmer kommt es täglich zu ähnlichen Situationen, weil manche Touristen trotzdem in mit roten Flaggen markierten Bereichen schwimmen. Rote Flaggen sollen vor gefährlichen Wellen und Strömungen warnen und nicht ohne Grund den Zugang zum Meer verhindern.

zumindest eine saftige Geldstrafe. Nicht weil sie die roten Flaggen ignorierte, sonderm Leben und Gesundheit der Rettungskräfte in Gefahr gebracht hat.
Sie hat Glück gehabt, dass man sie retten und nicht bergen musste die …..!
Ich kenne das aus meinen Thailand Anfangszeiten. 2 Wochen Urlaub, viel Geld bezahlt und dann rote Beflaggung jeden Tag.
Bin damals selbst auch bei roter Beflaggung ins Wasser gegangen, genau aus dem Gedanken und Unwissen.
Heute weiß ich, dass selbst wenn man 2 Meter ins Wasser geht gefährlich sein kann, auch wegen der Quallen.
Die Neben / Regensaison ist für Expats, Thais, Langzeiturlauber meist eiN Segen, für den Standard Kurzurlauber aber nicht.
Heute bin ich schlauer und reise zur Saison wenn ich im Meer baden will. Mehr los, dafür aber sicherer.
Ansonsten muss der Pool herhalten.
Warum werden hier bei den ignorierenden Flaggenverweigeren keine hohen
Bussgelder verordnet.
Da nicht nur die Ertrinkenden sondern auch die Lebensretter sich selber in
Gefahr begeben ist das schon laengst faellig.
Menschen welche weit weg vom Meer wohnen oder noch nie am Meer waren, kennen die Funktion der roten Flaggen nicht. Darum wäre es klug, an den Strandzugängen, auf die Funktion der roten Flaggen hinzuweisen.
©Hans Berner: Es werden nicht nur rote Flaggen gesetzt, sondern es gibt auch entsprechende Schilder. Dazu wie im vorliegenden Falle: Die Rettungsleute versuchten, die Touristin von ihrem Vorhaben abzuhalten. Und wer die Farbe rot nicht versteht, sollte weder einen Fussgängerstreifen bei rot noch das Meer betreten. Ich beobachte solche Leute – auch mit Kindern – täglich an der Nai Harn Beach auf Phuket, einfach unverantwortlich.