Urlauber-Schock auf Koh Samui: 20 Tonnen Dreck am Strand!

Riesiger Treibgut-Teppich vor Edel-Hotel angeschwemmt! Helfer schufteten tagelang, um das Urlaubsparadies zu säubern.

Urlauber-Schock auf Koh Samui: 20 Tonnen Dreck am Strand!
Matichon

KOH SAMUI, THAILAND – Behörden, Stadtgemeinde und Freiwillige haben auf Koh Samui in zwei Tagen mehr als 20 Tonnen Meeresmüll vom Strand geholt. Fünf Tonnen sind noch nicht eingesammelt. Der Abfall war durch Strömung und Wellen am Strand vor dem Hotel W Koh Samui in der Provinz Surat Thani angeschwemmt worden. Die Aktion soll die Auswirkungen auf Umwelt und Tourismus verringern.

15 Tonnen Holzreste am ersten Tag abgeholt

Am 22. Oktober prüfte das Team die angespülten Mengen am Strand. Die Stadtgemeinde Koh Samui setzte ein Baggerfahrzeug ein und holte etwa 15.000 Kilogramm Abfall vom Ufer. Der Müll sollte nach den Grundsätzen der Siedlungshygiene entsorgt werden.

Die Müllmasse lag laut Prüfung auf einer Strecke von etwa 270 Metern am Strand. Den größten Teil machten organische Abfälle aus, vor allem Holzreste. Strömung und Wellen hatten den Müll über die Zeit an die Küste gespült und dort gesammelt.

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Behörden und Ortsvorsteher arbeiten zusammen

Generaldirektor Dr. Pinsak Surasawadee vom Department für Meeres- und Küstenressourcen beauftragte Chaiyaphum Sitthiwang, den Leiter des Büros Nr. 4, mit dem Einsatz. Beteiligt waren außerdem die Stadtgemeinde Koh Samui, das regionale Hafenamt Koh Samui, Ortsvorsteher und Unternehmer.

Das Team inspizierte die Müllmasse vor Ort und arbeitete mit den Partnern zusammen.

Zweiter Einsatz mit weiteren 5.000 Kilogramm

Am 23. Oktober setzten die Helfer die Arbeiten fort. Der Abgeordnete des Repräsentantenhauses für die Provinz Surat Thani, Phiphit Rattanarak, nahm teil und stellte gemeinsam mit der Stadtgemeinde, Ortsvorstehern, Unternehmern und Freiwilligen Maschinen, Geräte und Personal bereit.

Auf diese Weise sammelten und transportierten die Helfer weitere Reste vom Strand. Das Gewicht lag bei rund 5.000 Kilogramm.

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Abfallnetze sollen Müll im Bereich halten

Das Büro Nr. 4 des Departments installierte Abfallnetze, um zu verhindern, dass Müll aus dem Gebiet treibt.

Umweltminister Suchat Chomklin bedankte sich bei allen Beteiligten und lobte ihren Einsatz. Er nannte ausdrücklich die Behörden, die Stadtgemeinde, Unternehmer, Ortsvorsteher und Freiwillige.

20 Tonnen in zwei Tagen, fünf Tonnen bleiben

Insgesamt kamen in den beiden Einsätzen rund 20.000 Kilogramm Meeresmüll zusammen. Das Büro Nr. 4 stimmt sich nun mit Behörden, Verwaltungen, Ortsvorstehern und Freiwilligen ab, um die restlichen fünf Tonnen einzusammeln, zu transportieren und zu entsorgen.

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Quelle: Matichon

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