CHIANG MAI, THAILAND – In einem Secondhand-Laden im Stadtgebiet von Chiang Mai ist am 12. März ein US-Tourist nach einem mutmaßlichen Diebstahl von Polizei kontrolliert worden.
Einsatz im Marktviertel von Wat Ket
Gegen 11 Uhr rückten Touristenpolizei, Immigration Police und örtliche Streifenbeamte in ein Marktgebiet im Unterbezirk Wat Ket (Bezirk Mueang Chiang Mai) aus.
Vor Ort trafen sie den Ladenbesitzer und den Verdächtigen an, zudem wurden eine Schuhpaar und eine Hose als Beweismittel gesichert.
Der Vorwurf – Schuhe getauscht, Hose eingesteckt
Nach Angaben des Ladeninhabers kam der Mann auf einem gemieteten Motorrad, parkte vor dem Geschäft und schaute sich im Laden um.
Dabei soll er einen Moment ausgenutzt haben, in dem niemand hinsah, seine eigenen Schuhe gegen ein Secondhand-Paar aus dem Regal getauscht und zusätzlich eine Hose mitgenommen haben.
Mitarbeiter greifen ein, Tourist bestreitet zunächst
Mitarbeiter bemerkten den Vorgang, nachdem der Mann seine alten Schuhe im Laden zurückgelassen haben soll, und stoppten ihn.
Gegenüber den Beamten habe der Tourist zunächst abgestritten, gestohlen zu haben, und erklärt, er habe die Hose kaufen wollen.
CCTV-Aufnahmen als Wendepunkt
Erst nachdem die Polizei dem Mann CCTV-Aufnahmen zeigte, die sowohl den Schuhwechsel als auch das Mitnehmen der Hose dokumentiert haben sollen, legte er laut Bericht ein Geständnis ab.
Damit wurde das Video zur zentralen Grundlage der Beweisführung in dem Fall, der sich im Kleinhandel in Marktbereichen schnell zuspitzen kann.
2.000 Baht bezahlt – Laden verzichtet auf Anzeige
Nach einem Bericht von Khaosod begleiteten Beamte den Mann anschließend zu seiner Unterkunft, um Bargeld zu holen.
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Am Ende zahlte er laut Polizei insgesamt 2.000 Baht, der Shop akzeptierte dies als Entschädigung und verzichtete darauf, die Sache weiter zu verfolgen.
Ähnlicher Fall in Phuket sorgt online für Spekulationen
Unabhängig davon wurde in Phuket ein ausländischer Mann auf CCTV dabei gefilmt, wie er Schuhe und einen draußen abgestellten Regenschirm vor einem Salon mitnahm, als der Besitzer kurz weg war.
In sozialen Netzwerken wurde anschließend spekuliert, der Mann könne finanzielle Probleme haben und in Thailand festhängen, gesicherte Angaben dazu liegen jedoch nicht vor.
Deine Meinung
Der Fall wirft die Frage auf, ob bei Touristen-Delikten im Alltag eher konsequent angezeigt oder pragmatisch über Entschädigungen gelöst werden sollte.
Welche Linie sollte aus deiner Sicht gelten, damit Händler geschützt werden und gleichzeitig keine Bagatellen eskalieren – diskutiert das gern in den Kommentaren.



finanzielle probleme, welcher art auch immer berechtigen nicht zum diebstahl.
auch sollten anzeigen erstattet werden , unabhaengig von der zahlung einer entschaedigung.
diese anzeige medienwirksam kundtun , das schreckt auch ein wenig ab !!