BANGKOK, THAILAND – Die Polizei hat in Bangkok eine 16-Jährige festgenommen, die laut Ermittlern Interessenten zur Prostitution vermittelt haben soll. Bei dem Zugriff befreiten Beamte eine Minderjährige.
Ein Hinweis führte zur Falle
Ein Informant meldete der Polizeieinheit กก.ดส. in Bangkok, dass über einen Kontakt eine Minderjährige zur Prostitution vermittelt werden solle. Die Ermittler planten daraufhin eine Scheinzahlung. Sie übergaben dem Informanten polizeilich registrierte Banknoten, die für den Scheinkauf vorgesehen waren.
Der Informant übergab das vereinbarte Geld an die Verdächtige.
Zugriff am Abend des 13. Oktober
Am 13. Oktober um 21 Uhr gab der Informant ein Signal an das Einsatzteam. Die Beamten teilten sich in zwei Gruppen auf. Eine Gruppe kümmerte sich um die Minderjährige, die andere nahm die 16-Jährige fest.
Die Polizisten traten laut Angaben der Behörde als Polizei auf und nahmen die Verdächtige fest. Bei ihr fanden die Ermittler die zuvor polizeilich registrierten Geldscheine. Der Einsatz fand im Stadtbezirk Khlong San statt.
Die Vorwürfe gegen die Verdächtige
Die Polizei wirft der 16-Jährigen vor, Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung eines Kindes betrieben zu haben. Außerdem soll sie einen Minderjährigen zur Prostitution vermittelt haben. Die Beamten gaben an, die Frau habe sich als Vermittlerin für eine angebliche Model-Agentur ausgegeben.
Die Verdächtige wurde zur Polizeistation Bupphram gebracht. Dort soll das Verfahren nach Angaben der Polizei weitergeführt werden.


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