Tragödie in Rayong: Schulbus kollidiert mit Werkbus – eine Tote!
Ein dramatischer Verkehrsunfall in der Provinz Rayong: Ein Schulbus ist am Morgen des 28. Oktobers 2025 mit einem Werkbus kollidiert. Die Bilanz ist schockierend: Eine Frau starb, 28 Menschen wurden verletzt – darunter 23 Schulkinder, die ihren ersten Schultag erleben sollten.
Chaotische Szene am Unfallort
Gegen Mittag verwandelte sich die Landstraße 3143 im Bezirk Ban Khai in eine Szene des Schreckens. Die herbeigerufenen Rettungskräfte fanden den Schulbus der Nikhom Pittaya Schule mit schweren Deformationen an Front und Seite vor. Hinter dem Steuer entdeckten sie die leblose Fahrerin Mrs. Wasana (60).
Die 23 verletzten Schüler – Jungen und Mädchen – waren beim Aufprall teils aus dem Bus geschleudert worden und wurden über die Straße geschleift. Ein Kind wurde in kritischem Zustand sofort in das Rayong Hospital verlegt, während die weniger schwer Verletzten in das Ban Khai Hospital gebracht wurden.
Werkbus mit fünf Verletzten
Nur wenige Meter entfernt stand der ebenfalls stark beschädigte Werkbus, der Arbeiter zu einer örtlichen Fabrik bringen sollte. Sein Fahrer blieb unverletzt an der Unfallstelle und kooperierte vollumfänglich mit den Ermittlern.
Die fünf Fabrikarbeiter an Bord erlitten leichtere Verletzungen und wurden vorsorglich in nahegelegene Krankenhäuser eingeliefert. Ihr Zustand gilt jedoch als stabil, wie ein Sprecher der Rettungskräfte bestätigte.
Ermittlungen laufen auf Hochtouren
Die Polizei unter der Leitung von Polizeileutnant Satawat Phuparat begann sofort mit den Ermittlungen. Erste Erkenntnisse deuten darauf hin, dass der Schulbus von einer Nebenstraße kam, ohne ausreichend zu stoppen oder Vorfahrt zu gewähren.
„Der Schulbus bog offenbar ohne die nötige Vorsicht auf die Hauptstraße ein und kollidierte direkt mit dem entgegenkommenden Werkbus“, so ein Polizeisprecher. Die Beamten sicherten Beweise, befragten Zeugen und sammelten Überwachungsvideos aus der Umgebung, um den genauen Hergang zu rekonstruieren.
Trauriger erster Schultag
Für die Schüler der Nikhom Pittaya School wurde der ersehnte erste Schultag zum Albtraum. Statt fröhlicher Wiedersehensfreude herrschten Verwirrung, Schmerzen und Trauma. Psychologen wurden in die Kliniken entsandt, um die Kinder und ihre Familien in dieser schwierigen Situation zu unterstützen.
Die tragische Frage bleibt: Hätte dieser Unfall verhindert werden können? Die Ermittlungen werden zeigen, ob technische Defekte, menschliches Versagen oder unübersichtliche Straßenverhältnisse die Ursache waren. Eine Familie trauert um eine Mutter und Großmutter – und eine ganze Schulgemeinschaft ist zutiefst erschüttert.
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Bus-Tragödie auf dem Schulweg – Ihre Meinung
Sollte Thailand strengere Sicherheitsvorschriften für Schultransporte einführen? Viele Eltern fordern nach dem Unfall in Rayong mehr Kontrollen und Fahrerschulungen. Was meinen Sie – reicht das bisherige Sicherheitssystem aus, um Kinder auf Thailands Straßen zu schützen?



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