PATTAYA, CHONBURI – Mehr als 140 Einsatzkräfte haben am frühen Dienstagmorgen sechs mutmaßliche Drogenverstecke in Banglamung gestürmt. Die Razzien mit dem Codenamen „1386 พิฆาตยาเสพติด“ (1386 Destroy Drugs) waren eine direkte Reaktion auf Bürgerhinweise. Mehrere Verdächtige sitzen jetzt in Haft, Drogen und Beweismittel wurden sichergestellt.
Drei Festnahmen mit Crystal Meth und Yaba-Pillen
In der Gemeinde Nong Mai Kaen griffen die Beamten in der Soi 12 zu. Drei Personen gingen ihnen dort ins Netz.
Eine 41-jährige Frau hatte 5 Gramm Crystal Meth und 20 Methamphetamin-Pillen bei sich. Ein 42-jähriger Mann wurde mit einem Gramm Ice erwischt. Ein 24-Jähriger wurde mit 300 Yaba-Pillen und 25 Gramm Crystal Meth festgenommen.
Razzia an sechs Orten im Morgengrauen
Der Großeinsatz lief um 5:30 Uhr an. Die Truppe bestand aus Kräften des Narcotics Control Board Region 2, der Provinzpolizei, der Marine, der Provinzverwaltung, dem Internal Security Operations Command und dem Provincial Public Health Office.
In der Soi Phatthana Kan 4 wurden zwei Personen festgenommen, gegen die Haftbefehle wegen Drogendelikten mit Strohkonten vorlagen. Ein dritter Verdächtiger wurde dort mit Drogen erwischt. Insgesamt wurden an diesem Ort drei Personen festgenommen.
Hinweise kamen direkt von Bürgern
Die Ziele der Razzia waren kein Zufallsprodukt polizeilicher Ermittlungen. „Jedes Ziel stammte aus Informationen, die von der Öffentlichkeit über die Hotline 1386 bereitgestellt wurden“, sagte ONCB-Direktor Sarawut Phakdi.
Für ihn ein klares Signal: „Dies zeigt, dass die Regierung zuhört und bei jeder erhaltenen Information ernsthaft handelt.“ Die Tipps lieferten das Fundament für die koordinierte Aktion im Bezirk Banglamung.



Drogenkonsumenten gelten als Patienten
Die Festgenommenen wurden in Gewahrsam gebracht und erwarten jetzt rechtliche Schritte. Konsumenten sollen dabei nach einer klaren Linie behandelt werden.
Das ONCB folgt der Devise „Konsumenten sind Patienten“. Sie werden auf eine mögliche Rehabilitation hin überprüft, statt nur weggesperrt zu werden.
Strenge Anweisungen an die Einsatzkräfte
Phakdi hatte dem Personal vor der Razzia drei Grundregeln mit auf den Weg gegeben: Festigkeit und Gründlichkeit bei der Beweissicherung, absolute Transparenz und vor allem die eigene Sicherheit.
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Ziel ist es, die lokalen Netzwerke nicht nur zu stören, sondern zu zerschlagen. Dazu gehört auch der Zugriff auf Vermögenswerte der Dealer.



Teil einer 90-Tage-Kampagne
Die Operation ist kein einmaliger Schlag. Sie läuft im Rahmen einer 90-Tage-Kampagne zur Ausrottung illegaler Drogen in der gesamten Region.
Der Druck auf die Szene soll hoch bleiben. Die Behörden setzen dabei auf die Kombination aus harter Strafverfolgung und der Entkriminalisierung von Abhängigen.
Operation wird ausgeweitet, Vermögen im Visier
Die Behörden planen eine weitere Ausweitung der Operation und weitere Beteiligte ins Visier zu nehmen. Dabei geht es jetzt verstärkt um die Beschlagnahmung von Vermögenswerten aus dem Drogenhandel.
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Die Operation wurde von Vize-Gouverneur Isara Charoenchasri in Auftrag gegeben und folgt dem Motto „Leiden lindern, Wohlbefinden fördern, öffentlichen Frieden schützen, Drogen zerstören und Gangster besiegen“.

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