RAYONG, Thailand – Anwohner haben einen neugeborenen Jungen in einem schwarzen Plastikbeutel in einem Abfalleimer entdeckt. Seine Nabelschnur war noch befestigt und hatte sich um den Hals gelegt. Rettungskräfte brachten das rund 2,8 Kilogramm schwere Baby in ein Krankenhaus, während die Polizei nach der Person sucht, die es dort zurückgelassen hat.
Baby mit Nabelschnur aus Müllbeutel gerettet
Der Junge lag in der Gemeinde Song Phi Nong an der Soi Phongdee, abseits der Suan-Pa-Sirikit-Straße im Bezirk Mueang Rayong. Er war nur mit einem Tuch bedeckt, an seinem Körper befand sich noch Blut.
Anwohner holten das Kind aus dem Beutel und entfernten die Nabelschnur, weil sie befürchteten, dass es dadurch keine Luft bekommen könnte. Anschließend brachten Helfer der Sawang-Phonkusol-Stiftung das Baby in das Krankenhaus Rayong, wo es weiterhin engmaschig medizinisch überwacht wird.
Mann hörte das Weinen aus dem Abfalleimer
Ein Anwohner aus einer nahe gelegenen Mietunterkunft berichtete, ein Mann habe im Müll gesucht und dabei den schwarzen Beutel angehoben. Als er ein Geräusch hörte, das wie das Weinen eines Babys klang, stellte er den Beutel ab und hob ihn erneut an.
Auch beim zweiten Mal hörte der Mann das Geräusch. Er rief um Hilfe, woraufhin Anwohner den Beutel öffneten und den Neugeborenen fanden.
Pickup könnte mit dem Fall zusammenhängen
Eine weitere Person aus der Nachbarschaft berichtete, vor ihrer Unterkunft gesessen zu haben, als sich ein Pickup dem Abfalleimer schnell genähert habe. Das Fahrzeug wurde in der Nähe langsamer und fuhr anschließend hastig davon.
Wegen der Dunkelheit und der Lage in einem bewaldeten Wohngebiet konnte die Person weder Marke noch Farbe des Pickups erkennen. Die Polizei prüft, ob das Fahrzeug mit dem Zurücklassen des Kindes in Verbindung steht.
Polizei wertet Überwachungskameras aus
Polizeioberleutnant Thongdao Khotlakkham, stellvertretender Ermittlungsinspektor der Polizeistation Mueang Rayong, wurde über den Fund alarmiert und begab sich zum Fundort. Beamte befragen Zeugen und untersuchen die vorhandenen Spuren.
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Außerdem prüfen die Ermittler Aufnahmen von Überwachungskameras in der Umgebung. Sie versuchen, die Person zu identifizieren, die das Baby am Abfalleimer abgelegt hat.
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