Betrug: Franzose verliert eigene Firma und Millionen

⚖️ Albtraum in Bangkok! Ein Franzose verliert Millionen, nachdem Betrüger seine Firma „übernommen“ haben – online und scheinbar legal! 😨 Wer steckt hinter dem raffinierten Coup?

Betrug: Franzose verliert eigene Firma und Millionen
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Betrug in Bangkok aufgedeckt! Franzose verliert 18 Millionen Baht durch digitalen Firmen-Raub

Ein französischer Geschäftsmann steht in Bangkok vor den Trümmern seiner Existenz. Kriminelle haben seine Anwaltskanzlei mithilfe gefälschter Dokumente virtuell übernommen und dabei ein Vermögen von 18 Millionen Baht (über 450.000 Euro) vom Firmenkonto erbeutet. Der Fall offenbart erschreckende Sicherheitslücken in den Online-Systemen thailändischer Behörden und Banken. Der verzweifelte Franzose sucht nun mit einer Hilfsorganisation nach Gerechtigkeit, nachdem die Polizei seinen Fall zunächst ignoriert haben soll.

So lief die perfide Firmen-Übernahme ab

Das Opfer, Laurent Bruno Benoit, hatte vor einigen Jahren gemeinsam mit einem thailändischen Anwalt eine Rechts- und Visaberatungsfirma in Bangkok gegründet. Das Geschäft lief erfolgreich, bis am 6. Oktober das Unfassbare geschah. Ein unbekannter Betrüger nutzte das Online-Portal des Department of Business Development (DBD), um gefälschte Dokumente einzureichen. 

Mit diesen Dokumenten änderte er die Firmenregistrierung: Er fügte sich selbst als Direktor hinzu und entfernte gleichzeitig den Namen des Franzosen und aller anderen Gesellschafter aus dem Unternehmensregister. Der Franzose war über Nacht rechtlich aus seiner eigenen Firma ausgeschlossen. Der Betrüger eröffnete umgehend ein neues Firmenbankkonto und hob sofort 8 Millionen Baht ab.

Der verzweifelte Kampf um das eigene Geld

Laurent Benoit entdeckte die unheimlichen Veränderungen erst am 9. Oktober. In höchster Alarmstufe versuchte er, das Firmenkonto sperren zu lassen. Doch die Bank verweigerte die sofortige Sperre und verlangte zunächst eine offizielle Polizeianzeige. Diese wertvolle Zeit nutzte der Betrüger skrupellos aus. 

Noch während Benoit bei der Polizeiwache Bang Rak seine Anzeige erstattete, gab es mehrere weitere Abhebungen in Höhe von 1 bis 4 Millionen Baht. Am Ende belief sich der Gesamtschaden auf unglaubliche 18 Millionen Baht

Der Franzose zeigte sich zutiefst bestürzt über den Verlust und kritisierte die mangelnden Sicherheitsvorkehrungen scharf. Er fragt sich, wie fundamentale Änderungen an einer Firmenstruktur und so große Geldabflüsse ohne eine ordnungsgemäße Verifizierung möglich sein konnten.

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Hilfsorganisation deckt System-Versagen auf

Aus Verzweiflung wandte sich Benoit gemeinsam mit seiner thailändischen Anwältin Phumjai Mukda an die Nichtregierungsorganisation Saimai Survive. Der Gründer der Organisation, Ekkaphop Lueangprasert, bestätigte, dass der Fall gravierende Mängel im DBD-System offenbare. Dieses erlaube es offenbar viel zu leicht, Firmeninformationen zu verändern. 

Ekkaphop forderte die zuständigen Behörden nachdrücklich auf, zu untersuchen, wie der Betrug genau vonstattengehen konnte. Er rief den Kommandeur der Ermittlungsabteilung der Metropolitan Police dazu auf, die Untersuchungen zu beschleunigen. Es bestehe der dringende Verdacht, dass dieselbe Betrügerbande bereits ähnliche Verbrechen begangen haben könnte.

Die Lehre aus dem Millionen-Betrug

Dieser Fall sendet einen Schock durch die ausländische Geschäftswelt in Thailand. Er zeigt ein alarmierendes Sicherheitsrisiko für alle Unternehmen, die im thailändischen Handelsregister geführt werden. Die Kombination aus einem anfälligen Behördenportal und bankinternen Prozessen, die große Überweisungen nicht ausreichend absichern, schafft ein Paradies für Cyberkriminelle. 

Für Laurent Benoit geht es nun nicht nur um die Aufklärung des Verbrechens, sondern auch um eine systemische Veränderung. Sein Fall ist eine laute Warnung an alle Geschäftsleute und ein dringender Appell an die thailändischen Behörden, ihre digitalen Systeme endlich gegen solche hochprofessionellen Angriffe zu wappnen.

💬 Diskussion: Was meinst du dazu?

💸 „18 Millionen Baht – und niemand fühlt sich zuständig“

Ein französischer Unternehmer verliert seine Firma, sein Geld und sein Vertrauen in das System. Über ein Online-Formular der DBD übernehmen Betrüger sein Unternehmen, löschen ihn aus dem Register und plündern 18 Millionen Baht vom Konto. Die Bank fordert eine Anzeige – die Polizei reagiert zu spät. Ein Skandal, der Fragen aufwirft: Wie sicher sind Thailands digitale Behörden wirklich?
👉 Was denkst du – technisches Versagen, Korruption oder einfach Nachlässigkeit? Schreib’s in die Kommentare!

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Quelle: The Thaiger

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