BANGKOK, THAILAND – Eine aufgefundene Katze sorgte für virale Heiterkeit, nachdem sie auf einer Polizeiwache in Bangkok mehrere Beamte gekratzt und gebissen hatte. Der diensthabende Polizist Da Parinda Pakeesuk teilte die Geschichte online, nahm das Tier später zu sich nach Hause – und gab es schließlich an den Besitzer zurück.
Wie die Katze in die Wache kam
Nach Angaben der Polizei brachte ein Bürger eine Fundkatze auf eine Wache in Bangkok. Die American Shorthair trug ein rosa Geschirr und wurde später als Nub Tang identifiziert.
Der Name Nub Tang bedeutet laut Medienberichten „Geld zählen“. Die genaue Herkunft, also wie die Katze verloren ging, ist nicht spezifiziert.
Polizisten wurden gekratzt und gebissen
Während die Beamten versuchten, sich um die Katze zu kümmern, kratzte und biss sie mehrere Mitarbeiter der Station, berichtet der diensthabende Polizist Da Parinda Pakeesuk. Die Beamten nahmen sogar zwei Pfotenabdrücke für die Unterlagen.
Pakeesuk schilderte den Vorfall in einem humorvollen Social-Media-Post und sprach scherzhaft von einer „Anklage wegen Angriffs auf Polizeibeamte“, bis der rechtmäßige Besitzer gefunden wäre.
Social Media reagiert mit Spott und Angeboten
Der Beitrag verbreitete sich schnell online und löste zahlreiche scherzhafte Kommentare aus. Nutzer verglichen den undankbaren Blick der Katze und nannten den Fall etwa „das süßeste ‹Verbrechen›, das ich je gesehen habe“.
Dutzende Nutzer boten an, die Katze zu adoptieren, doch Pakeesuk betonte, die Priorität liege auf der Rückgabe an den rechtmäßigen Besitzer.
Der Beamte nahm Nub Tang mit nach Hause
Nach der Freilassung nahm Pakeesuk die Katze mit zu sich und bereitete Futter, Katzenstreu und Spielzeug vor. Er veröffentlichte Fotos, die Nub Tang entspannt neben den Polizeiunterlagen mit den Pfotenabdrücken zeigen.
Pakeesuk ist Berichten zufolge ein aktiver Tierschützer und kümmert sich bereits um 20 Streunerkatzen und sechs Hunde.
Besitzer holt Katze ab und posiert für Fotos
Einen Tag nach der Verbreitung der Geschichte kontaktierte der Besitzer die Wache und holte Nub Tang ab. Zur Wiedervereinigung legte der Besitzer der Katze ein zartes Spitzenhalsband an und posierte für Fotos mit dem Beamten.
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Damit endete die offizielle Fürsorge der Polizei – Nub Tang kehrte in die Obhut ihres Besitzers zurück, obwohl sie zuvor für Schlagzeilen gesorgt hatte.
Pfotenabdrücke, Verwarnung und Abschluss
Für die scherzhafte Aktenführung „unterzeichnete“ Nub Tang den Polizeibericht mit zwei Pfotenabdrücken und soll nach eigener, spielerisch wiedergegebenen Aussage gesagt haben: „Ich war nur hungrig. Ich wollte niemanden beißen.“ Die Katze erhielt eine mündliche Verwarnung und wurde ohne Geldstrafe freigelassen.
Die Polizei in Bangkok schloss den Fall damit ab, nachdem der Besitzer die Katze abgeholt hatte. Die Geschichte wurde von Medien wie Khaosod English, South China Morning Post und ASEAN Now aufgegriffen und sorgte für breite Aufmerksamkeit.



Alle sind gleich, nur manche sind gleicher.
Angriff auf einen Policeofficer mit Körperverletzung sollte mindestens mit 6 Monaten Haft bestraft werden.
Katze sein ist doch nur ’ne Ausrede.