PRANG KU, THAILAND – Bei der Einäscherung von „Tante Thiam“, die bei dem Zusammenstoß zwischen Zug und Bus an der Kreuzung Asok‑Phetch am 16. Mai ums Leben kam, übergaben Vertreter des Verkehrsministeriums, der Staatlichen Eisenbahn (SRT) und der Bangkoker Verkehrsbetriebe (BMTA) Entschädigungen und kündigten schärfere Sicherheitsmaßnahmen an.
Trauerfeier mit hohen Beamten
Am 24. Mai um 14.00 Uhr leitete Stellvertretender Verkehrsminister Siriphong Angkasakulkiat die Einäscherung im Wat Ban Kratai Don in der Gemeinde Samoe, Bezirk Prang Ku, Provinz Si Sa Ket.
An der Zeremonie nahmen BMTA‑Direktor Kittikan Jomduang Charuworaphonkul, SRT‑Gouverneur Anan Phonimdaeng, Angehörige und Dorfbewohner teil.
Entschädigungen vor Ort übergeben
Vertreter von Verkehrsministerium, BMTA und SRT übergaben bereits 2.090.000 Baht an die Hinterbliebenen der Verstorbenen.
Weitere 300.000 Baht aus dem Fonds zum Schutz der Rechte stehen noch aus und sollen weiterverfolgt werden.
Kurz- und langfristige Kontrollen angekündigt
Siriphong sagte, es gebe sofort umzusetzende und längerfristige Maßnahmen, um solche Unfälle zu verhindern, darunter eine strikte Durchsetzung der Verkehrsregeln.
Er forderte alle den Behörden unterstellten Stellen auf, die festgelegten Verfahrensweisen einzuhalten und die Verkehrsdiziplin zu stärken.
Drogentests bei Verkehrsmitarbeitern
BMTA und SRT führen bereits erste Drogentests in Zusammenarbeit mit dem Büro zur Drogenkontrolle (ONCB) durch.
Bei auffälligen Testergebnissen sollen Betroffene zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus überwiesen und bei bestätigtem Konsum streng nach Vorschrift belangt werden.
Sitzung mit Bahnhofsvorstehern geplant
Der Gouverneur der SRT lädt am 25. Mai zu einer Dringlichkeitssitzung mit Bahnhofsvorstehern aus dem ganzen Land, um Probleme an Bahnübergängen zu besprechen.
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Schilder, Signale und Finanzierungsprüfung
An illegalen Übergängen soll Personal zusätzliche Warnschilder anbringen, und die Nutzung des sogenannten „Schöne‑Nummern‑Fonds“ wird geprüft, um Signaltechnik, Beleuchtung oder kurzfristige Personaleinsätze zu finanzieren.
Die Behörden betonen die Mitwirkung der Bevölkerung, etwa das Einhalten von Haltelinien und das Fernbleiben von Gleisen; die Umsetzung der Maßnahmen soll so schnell wie möglich erfolgen.
Folgen und weitere Maßnahmen
Die Behörden haben verstärkte Drogenkontrollen bei BMTA und SRT angekündigt sowie die Installation zusätzlicher Warnschilder an illegalen Bahnübergängen. Zudem wird die Finanzierung von Sicherheitsinfrastruktur durch den „Schöne-Nummern-Fonds“ geprüft, um die Verkehrssicherheit nachhaltig zu verbessern.
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