Koh Phangan: Luxusvillen unter Verdacht

🏝️ Luxusvillen am Strand, Millionenpreise – und plötzlich tauchen Fragen zur Eigentümerschaft auf. Bei einer Razzia auf Koh Phangan entdeckten Ermittler Strukturen, die viel größer sein könnten als gedacht…

Koh Phangan: Luxusvillen unter Verdacht
KhaoSod English
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KO PHA-NGAN – Ein dreister Coup auf der Trauminsel ist geplatzt! Ukrainische Investoren haben mit thailändischen Strohmännern ein Luxus-Villen-Projekt gestartet. Der Gesamtwert: Über 100 Millionen Baht (3 Millionen Euro)! Jetzt ermittelt die Polizei.

So funktionierte das Nominee-System

Die Ermittler entdeckten zwei Limited Companies mit ukrainischen Investoren im Hintergrund. Das Geschäftsführer-Amt hatte ein Ukrainer inne.

Doch die Anteilseigner waren allesamt Thailänder – nur als Strohmänner für die eigentlichen ausländischen Investoren.

„Die Untersuchung der Aktionärsstruktur ergab die Verwendung thailändischer Strohmänner“, bestätigte Polizeioberst Apichat Chansomret. Ein klarer Verstoß gegen das Ausländergesetz.

Großeinsatz der Behörden

Unter dem Kommando von Generalmajor Suwat Suksri starteten Polizei, Einwanderungsbehörde und Bezirksverwaltung eine Großrazzia.

Das Ziel: Die Baustelle der Luxus-Villen nahe Koh Koma. Über 20 Einheiten stehen aktuell in Bau.

Jede Villa wird für bis zu 59 Millionen Baht (1,8 Millionen Euro) angeboten. Ein Geschäft mit der superreichen Klientel.

Illegale Arbeiter aufgedeckt

Bei den Kontrollen fiel ein myanmarischer Arbeiter auf, der sich illegal in Thailand aufhielt. Gegen ihn wurde sofort ein Verfahren eingeleitet.

Der Mann war ohne Genehmigung eingereist und arbeitete schwarz auf der Baustelle. Ein weiterer Puzzlestein im kriminellen Netzwerk.

Die Spur führte die Ermittler zu den beiden Firmen, die mutmaßlich die eigentlichen Arbeitgeber waren.

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Ursprung war ein simpler Elektriker

Alles begann mit der Festnahme eines Aserbaidschaners am 4. November. Er arbeitete illegal als Elektriker ohne Arbeitserlaubnis.

Bei den Nachforschungen stießen die Beamten auf die beiden Firmen – und damit auf das viel größere Nominee-Netzwerk.

Was klein anfing, entwickelte sich zu einem der größten Ermittlungsverfahren gegen illegale Auslandsinvestitionen auf der Insel.

Das droht den Beteiligten jetzt

Die Behörden sammeln nun akribisch Beweise. Alle Beteiligten müssen mit rechtlichen Konsequenzen rechnen.

Anklagen wegen illegaler Beschäftigung und Verstößen gegen das Foreign Business Act sind wahrscheinlich.

Das Innenministerium will ein Exempel statuieren. Immer wieder versuchen Ausländer, Thailands Besitzgesetze zu umgehen.

Kampf gegen Schatten-Investoren

Dieser Fall zeigt Thailands entschlossenen Kampf gegen illegale Auslandsinvestitionen. Vor allem auf den begehrten Inseln blüht das Nominee-Geschäft.

Die Behörden haben ihre Überwachung massiv verschärft. Kein Projekt ist mehr sicher vor Überprüfungen. Für die ukrainischen Investoren könnte der Traum vom Luxus-Villen-Projekt jetzt zum teuren Albtraum werden.

🗣 Wer baut hier wirklich – und wem gehört die Insel?

Handelt es sich um clevere Investoren oder ein illegales Netzwerk? Sind die Gesetze zu streng – oder werden sie zu leicht ausgetrickst? Was denkt ihr – wird Koh Phangan verkauft?

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Quelle: KhaoSod English

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