PATTAYA, THAILAND – Ein Urlauber aus Turkmenistan hat in den frühen Morgenstunden die Polizei beschäftigt, weil er sich schlichtweg weigerte, seine Zeche zu zahlen. Der Mann soll in einem Club auf der berüchtigten Walking Street drei Rechnungen über insgesamt 3.740 Baht aufgelaufen haben und machte keine Anstalten, den Betrag zu begleichen. Selbst mehrere Vermittlungsversuche von Ordnungskräften und der Touristenpolizei scheiterten.
Die Rechnung, bitte – und der Gast sagt Nein
Es war gegen 00:35 Uhr am 12. Juni, als das Personal des Clubs „Imperia“ Alarm schlug. Der etwa 50-jährige Tourist weigerte sich laut Sicherheitskräften des Lokals, seine aufgelaufenen Kosten für Speisen und Getränke zu begleichen.
Städtische Ordnungskräfte und ein Sicherheitsteam der Walking Street waren schnell vor Ort. Der Mann aus Zentralasien wirkte alkoholisiert, eine Prüfung ergab drei offene Rechnungen mit einem Gesamtwert von 3.740 Baht, die er nicht bezahlen wollte.
Erste Schlichtung läuft ins Leere
Die Beamten versuchten zu vermitteln, um die Sache auf kurzem Weg aus der Welt zu schaffen. Der Tourist zeigte sich jedoch völlig uneinsichtig und lehnte jede Zahlung ab.
Ein Einlenken war nicht in Sicht. Deshalb entschieden die ersten Kräfte, den Mann mitsamt dem Manager des Clubs zum nahegelegenen Stützpunkt der Touristenpolizei zu bringen.
Ein zweiter Versuch, ein zweites Scheitern
Am Service Point der Touristenpolizei, ebenfalls direkt an der Walking Street, folgte ein weiterer Schlichtungsversuch. Erneut redeten die Beamten auf den Gast ein und versuchten, eine Einigung mit dem Lokalmanager zu erreichen.
Auch dieser Anlauf prallte an dem Mann ab. Er blieb hart und machte keine Anstalten, das Geld doch noch herauszurücken. Damit war der letzte außergerichtliche Versuch gescheitert.
Ausflug endet auf der Wache
Die Touristenpolizei übergab den Mann daraufhin an die Ermittler der Pattaya City Police Station in der Soi 9. Dort wird er nun nach thailändischem Recht weiter untersucht.
Welche konkreten Anklagepunkte auf den Urlauber zukommen, ließen die Behörden bisher offen. Die Rechnungen blieben vorerst unbezahlt.
Alkohol, Schulden und das rege Nachtleben
Der Vorfall zeigt, wie das tägliche Zusammenspiel von städtischen Ordnungskräften, Touristenpolizei und Freiwilligen in Pattayas Vergnügungsvierteln abläuft. Die Walking Street wird als eines der belebtesten Touristengebiete regelmäßig von mehreren Behörden patrouilliert.
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
Der Fall liegt nun bei den Ermittlern, die über das weitere Vorgehen entscheiden werden. Der Tourist muss sich auf ein juristisches Nachspiel in Thailand gefasst machen.



Es sind leider genau diese Typen (ein Blick reicht) die einerseits Ausländer in Verruf bringen, anderseits den Staat zwingen, die Ausländer genauer zu kontrollieren. Und wir, die nichts anderes als einen ruhigen, korrekten Lebensabend genießen wollen, sind die Dummen.
Wie recht du hast !!
Sicher liegt er nicht falsch. Nur wir, die hier nur einen ruhigen und korrekten Lebensabend genießen wollen, wir halten die Walking Street, Buakhao und andere Locations nicht am Laufen. Da braucht es Typen wie den Herrn aus Turkmenistan…ist nicht zu ändern.
Das ist halt nicht viel anders als in Deutschland auch. Da zückt ein Islamist ein Messer und schon verortet diese Frau aus dem Kanton Schwyz im Deutschen Bundestag rund 1,6 Millionen Flüchtlinge als gefährliche Messer-Männer und Kopftuchmädchen. Und ein letzter Konsequenz skandiert dann auch noch eine unüberhörbare Menge zu einem Gassenhauer „Ausländer raus“. Dazu fällt mir dann immer nur wieder Marius Müller-Westernhagen ein: „Der Mensch ist halt nicht naiv. Der Mensch ist halt leider primitiv.“ Leider!
Sie sollten sich einmal näher mit dem Koran befassen, um zu verstehen, was auf Europa zukommt.
Ein Blick genügt?
Ich kenne Deutsche, die schlimmer aussehen, als dieser Typ.
Und trotzdem zahlen sie ihre Restaurantrechnung und sind vielleicht sogar sympathischer, also mancher [entfernt] mit einem vorangestellten K.
Redaktioneller Hinweis: Teile dieses Kommentars, die gegen die Regeln verstoßen haben, wurden entfernt.