3,600 Geräte! Milliardenbetrug durch Mining-Bande

💥 Hinter unscheinbaren Containern verbarg sich etwas, das selbst erfahrene Ermittler sprachlos machte. Warum dieser Fund jetzt sogar die politische Spitze unter Druck setzt…

3,600 Geräte! Milliardenbetrug durch Mining-Bande
KhaoSod, Thai Examiner
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BANGKOK – In einer landesweiten Razzia hat die thailändische Polizei ein illegales Bitcoin-Imperium der chinesischen Mafia ausgehoben. Die Beute: Über 3.600 Hochleistungs-Computer, versteckt in speziellen Containern. Der Schaden für den Staat: Drei Milliarden Baht (ca. 75 Mio. Euro) an gestohlenem Strom!

Premier Anutin inspiziert den milliardenschweren Fund

Premierminister Anutin Charnvirakul begutachtete persönlich die beschlagnahmte Hardware. Die Fundorte: Lagerhallen und Wohnhäuser in Samut Sakhon und Uthai Thani.

In speziell präparierten Schiffscontainern fanden Ermittler tausende Bitcoin-Mining-Maschinen. Zur Kühlung der hitzeerzeugenden Geräte nutzten die Täter ein aufwendiges Wasserkühlungs-System.

„Diese Operation zeigt unseren entschlossenen Kampf gegen Cyberkriminalität“, sagte Anutin. Justizminister Rutthaphon Naowarat bestätigte die Verbindung zur chinesischen Mafia.

So funktionierte der gigantische Stromdiebstahl

Die spezialisierte Abteilung DSI führte die „Operation Copperhead“ durch. Die Bitcoin-Farmen zapften das öffentliche Stromnetz illegal an – und das seit über drei Jahren.

Der geschätzte Schaden für die thailändische Stromwirtschaft belief sich auf über drei Milliarden Baht. Die beschlagnahmte Hardware hat einen Marktwert von rund 270 Millionen Baht (6,7 Mio. Euro).

„Die Technik war hochprofessionell und darauf ausgelegt, unentdeckt zu bleiben“, so ein Ermittler. Schalldämmung und versteckte Leitungen machten die Anlagen fast unsichtbar.

Netzwerk der „Chinese Grey“-Gruppe hinter den Kulissen

Die Spur führt zu der als „Chinese Grey“ bekannten transnationalen Verbrecherorganisation. Diese Gruppe operiert hauptsächlich aus Myanmar und ist für große Betrugs- und Cybercrime-Aktionen berüchtigt.

Die Ermittler verfolgen nun die finanziellen Spuren. Sie gehen von einem Geldfluss von über fünf Milliarden Baht innerhalb des kriminellen Netzwerks aus.

Ein DSI-Sprecher sagte: „Einige Transaktionen liefen über digitale Assets wie Bitcoin. Diese Einnahmen flossen an die Mafia und verbundene Betrüger-Netzwerke.“

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Internationale Zusammenarbeit und weitere Ermittlungen

Die thailändischen Behörden koordinieren ihre Schritte nun mit chinesischen Strafverfolgern. Ziel ist es, die Hintermänner zu fassen und das gesamte Netzwerk zu zerschlagen.

Bereits im Januar hatte die DSI bei der „Operation Bitforge“ 1.788 Miner beschlagnahmt. Der aktuelle Schlag ist jedoch um ein Vielfaches größer.

Neben strafrechtlicher Verfolgung liegt der Fokus auf der Beschlagnahmung aller illegal erwirtschafteten Vermögenswerte. Auch Strohmann-Konten („Mule Accounts“) werden überprüft.

Ein Sieg im Kampf um Thailands Infrastruktur

Für Premierminister Anutin kommt der Erfolg in einer heiklen Zeit. Seine Regierung steht in der Kritik, nicht entschlossen genug gegen Korruption und ausländische kriminelle Einflüsse vorzugehen.

Diese Razzia soll ein Zeichen setzen. „Wir werden alle ermittelnden und durchsetzenden Mittel einsetzen“, versprach der Premier. Der Provincial Electricity Authority wurde angewiesen, verdächtige Stromverbräche sofort zu untersuchen.

Für die chinesische Mafia ist ihr lukratives Schürf-Geschäft in Thailand vorerst beendet.

🗣 Wenn der Strom für Kriminelle fließt …

Jahrelang lief eine Hightech-Mine im Schatten der Behörden – Container, Kühlanlagen, Schalldämpfer, 3.600 Maschinen, Milliardenverluste. Und niemand bemerkte es. Bis jetzt.

Wie tief sitzt die chinesische Mafia wirklich in Thailand? Und glaubt ihr, dass diese Netzwerke jemals komplett ausgerottet werden?
💬 Eure Meinung ist gefragt – wer trägt die wahre Verantwortung?

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Quelle: Thai Examiner

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