Wahl 2026: Alkoholverkauf ab 31. Jan verboten

⚠️🗳️ Die Wahl rückt näher – und mit ihr ein Verbot, das Millionen direkt trifft. Ab Ende Januar ändert sich der Alltag für Bars, Shops und Veranstalter. Warum jetzt besondere Vorsicht geboten ist…

Wahl 2026: Alkoholverkauf ab 31. Jan verboten
The Nation

BANGKOK, THAILAND – Rund um die anstehenden Parlamentswahlen und das parallel stattfindende Referendum gelten landesweit strenge Verbote für Alkoholverkauf und politische Kampagnen. Die Wahlkommission (Election Commission, EC) setzt damit auf einen möglichst geordneten Ablauf der Stimmabgabe.

Striktes Alkoholverbot an zwei Wahlwochenenden

Die EC hat den 1. Februar 2026 als Termin für die vorgezogene Stimmabgabe für Wahlberechtigte festgelegt, die sich für die Wahl von Wahlkreisabgeordneten (MPs) innerhalb oder außerhalb ihres Wahlkreises registriert haben. Der eigentliche Wahltag für das Parlament und das Referendum ist der 8. Februar 2026.

Um Störungen zu vermeiden, untersagte die Behörde in den Wahlgebieten jede Form des Umgangs mit Alkohol an beiden Wochenenden.

• Vorabstimmung: Kein Verkauf, keine Ausgabe, keine Veranstaltungen mit Alkohol von 31. Januar 2026, 18.00 Uhr, bis 1. Februar 2026, 18.00 Uhr

• Wahltag: Alkoholverbot von 7. Februar 2026, 18.00 Uhr, bis 8. Februar 2026, 18.00 Uhr

Verstöße können laut EC mit bis zu sechs Monaten Haft, einer Geldstrafe von bis zu 10.000 Baht oder beidem geahndet werden.

Wahlkampfverbote vor Urnengang und Vorabstimmung

Zusätzlich schränkt die Wahlkommission den Wahlkampf massiv ein. An den Tagen der Vorabstimmung und der Hauptwahl sind Kampagnen und politische Werbung in und um die Wahllokale untersagt.

Für die vorgezogene Stimmabgabe am 1. Februar 2026 gilt das Verbot von 31. Januar 2026, 18.00 Uhr, bis Mitternacht am 1. Februar 2026. Betroffen sind Wahllokale für Vorabstimmung innerhalb und außerhalb der Wahlkreise sowie angrenzende Bereiche, in denen Aktionen die Wähler beeinträchtigen oder deren Wahrnehmung am Wahllokal beeinflussen könnten.

Für den Hauptwahltag am 8. Februar 2026 greift das Kampagnenverbot von Samstag, 7. Februar 2026, 18.00 Uhr, bis Mitternacht am 8. Februar 2026.

Auch hier drohen bei Verstößen bis zu sechs Monate Gefängnis, eine Geldbuße von bis zu 10.000 Baht, oder beides.

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Einschränkungen für Referendums-Kampagnen

Parallel zur Parlamentswahl wird ein Referendum durchgeführt. Für diesen Teil der Abstimmung gelten zusätzliche Regeln für die öffentliche Meinungsbildung.

Es ist untersagt, in einem bestimmten Zeitraum zum Ja-, Nein- oder Nichtwählen im Referendum aufzurufen. Das Verbot gilt von 7. Februar 2026, 18.00 Uhr, bis 8. Februar 2026, 17.00 Uhr.

Die Wahlkommission sieht auch hier bei Zuwiderhandlung bis zu sechs Monate Haft, eine Strafe von bis zu 10.000 Baht oder eine Kombination beider Sanktionen vor.

Wer wählen darf – und wer nicht

Wahlberechtigt sind Personen mit thailändischer Staatsangehörigkeit, die diese seit mindestens fünf Jahren besitzen, sowie Bürgerinnen und Bürger ab 18 Jahren, die vor dem 10. Februar 2008 geboren wurden. Zudem muss der Name im Hausregister des Wahlkreises seit mindestens 90 Tagen vor dem Wahltag eingetragen sein.

Nicht wählen dürfen:
Buddhistische Mönche, Novizen, Asketen und ordinierte Geistliche
• Personen, denen das Wahlrecht entzogen wurde
• Personen, die aufgrund eines Gerichtsbeschlusses in Haft sind
• Personen, die als geschäftsunfähig oder geistig nicht zurechnungsfähig erklärt wurden

Mit den umfassenden Verboten will die Wahlkommission nach eigenen Angaben sicherstellen, dass Stimmabgabe und Referendum in geordnetem und ungestörtem Rahmen stattfinden.

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Thailand zieht vor der Vorwahl und dem Wahltag klare Grenzen: Alkoholverbot, Werbestopp, Haftstrafen bei Verstößen.
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Quelle: The Nation

3 Kommentare zu „Wahl 2026: Alkoholverkauf ab 31. Jan verboten

  1. Vielleicht könnte man so ein Alkoholverbot während der Wahl auch mal in Deutschland umsetzen? Vielleicht bekommen wir dann mal eine anständige Regierung?🤣😜

  2. Hat Thailand eine Demokratie? Wenn Stimmen gekauft werden müssen ist das für mich eine Bananenrepublik!

Kommentare sind geschlossen.

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