Umfrage: Starker Baht beeinflusst Reiseentscheidungen

Umfrage: Starker Baht beeinflusst Reiseentscheidungen
The Nation
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BANGKOK, THAILAND – Eine neue Umfrage des Tourism Council of Thailand (TCT) zeigt, dass ausländische Urlauber Betrugsversuche als größtes Sicherheitsrisiko wahrnehmen und zugleich stark auf Wechselkursbewegungen achten. Zugleich verzeichnete das Schlussquartal 2025 laut Erhebung die höchsten Pro-Kopf-Ausgaben des Jahres, während Sekundärstädte bei vielen Reisenden an Beliebtheit gewinnen.

Sicherheitslage und häufigste Sorgen

Die TCT-Studie „Tourism Business Confidence Index in Thailand, Q4 2025“ basiert auf einer Befragung von 302 ausländischen Touristen, davon 200 in Bangkok und 102 in der Provinz Chonburi, und kommt beim Thema Reisesicherheit insgesamt zu einem nur mittleren Besorgnisniveau.

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Am höchsten fiel die Sorge über Service- und Kommunikationsprobleme aus, insbesondere Sprachbarrieren und die Verständigung mit Behörden, gefolgt von Gesundheits- und Hygienerisiken wie Notfallmedizin und Luftverschmutzung.

Betrugsmaschen im Fokus der Gäste

Bei der Rangliste der fünf wichtigsten Einzelrisiken stehen touristenspezifische Betrugsmaschen wie Taxi- oder Touranbieter-Tricks mit einem Wert von 3,44 als einziges Thema im Bereich hoher Besorgnis ganz oben.

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Ebenfalls stark gewichtet werden Kommunikationsbarrieren mit Einheimischen oder Notdiensten, die Qualität der Notfallmedizin, mögliche Bestechungsforderungen durch Beamte sowie Luftverschmutzung etwa durch PM2,5 oder Dunst.

Kriminalität, Entführung und regionale Unterschiede

Klassische Gewaltdelikte wie körperliche Angriffe oder Entführungen gegen Lösegeld werden im Vergleich dazu am wenigsten gefürchtet, beide Risiken liegen mit Bewertungen unter 2,90 klar im mittleren bis unteren Besorgnisbereich.

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Beim spezifischen Thema Entführung oder Organhandel zeigt die Umfrage ebenfalls nur mittlere Sorgewerte, wobei sich Gäste aus Ostasien und Südostasien deutlich beunruhigter äußern als europäische Reisende, die als einzige Gruppe in den Bereich niedriger Besorgnis fallen.

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Verkehr in Bangkok und Wunsch nach Tourist Pass

Für den innerstädtischen Verkehr in Bangkok kritisieren viele Befragte die Preise der elektrischen Schnellbahnen, die insgesamt mit einem Wert von 3,70 als zu hoch empfunden werden.

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Rund 68 Prozent bemängeln vor allem wiederholte Einstiegstarife beim Umsteigen zwischen den Linien, während 21 Prozent Einzelfahrten auf kurzen Distanzen als zu teuer sehen.

Interesse an ÖPNV-Pässen und Verbesserungen

Mehr als 71 Prozent der Studienteilnehmer würden nach eigener Aussage sicher einen preislich attraktiven Tourist Pass mit unbegrenzten Fahrten für einen oder mehrere Tage kaufen.

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Als wichtigste Verbesserungswünsche am Schienensystem nennen sie besser sichtbare englischsprachige Informationen, günstigere Tarife, einfachere Ticketkäufe, weniger Gedränge sowie bessere Verknüpfungen mit anderen Verkehrsmitteln.

Sekundärstädte zwischen Neugier und Zurückhaltung

Beim Thema Sekundärstädte geben 72 Prozent an, ein mittleres Wissensniveau zu haben, 13 Prozent fühlen sich gut informiert und 15 Prozent wissen nach eigenen Angaben kaum etwas darüber.

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Entsprechend gemischt ist das Interesse: 36 Prozent möchten solche Orte gezielt besuchen, 51 Prozent sind unentschlossen und 13 Prozent äußern wenig Interesse, wobei fast die Hälfte der Befragten bereits in Sekundärstädte gereist ist und ein ebenso großer Anteil dies noch plant.

Erfahrungen und Zufriedenheit außerhalb der Zentren

Als Hauptmotive für Reisen in kleinere Städte nennen die Gäste vor allem den Wunsch nach neuen, lokalen Erlebnissen, die Vermeidung großer Menschenmengen und geringere Kosten, ergänzt durch Empfehlungen und Reisen über Zwischenstopps.

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Die Zufriedenheit mit diesen Destinationen liegt in allen Kategorien auf hohem Niveau, wobei das Sicherheitsgefühl mit 4,12 am besten abschneidet, dicht gefolgt von der Freundlichkeit gegenüber Ausländern, der Qualität von Unterkünften und Restaurants sowie einer insgesamt guten Bewertung der besuchten Orte.

Ausgaben, Aufenthaltsdauer und Wechselkurs

Im Schlussquartal 2025 gaben Reisende im Schnitt 51.286 Baht pro Person und Reise aus, die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag bei 10,66 Nächten und damit auf dem höchsten Niveau des Jahres.

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Besonders hohe Ausgaben und lange Verweildauern verzeichneten europäische Gäste und ältere Reisende über 60, während Individualtouristen (FIT) mit im Schnitt 51.910 Baht und 11,06 Übernachtungen mehr Geld und Zeit investieren als Teilnehmer organisierter Gruppenreisen.

Rolle des Baht und Bedeutung von Kampagnen

Als stärkster Einflussfaktor bei der Reiseentscheidung wird die Stärke oder Schwäche des Baht genannt, die 90 Prozent der Befragten zumindest leicht, bei 30 Prozent sogar stark beeinflusst.

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Jahresendkampagnen und Sonderveranstaltungen wie „Amazing Thailand Countdown“ und Loy Krathong wirken laut Studie auf 78 Prozent der Gäste als zusätzlicher Anreiz und trugen dazu bei, dass das vierte Quartal 2025 beim Pro-Kopf-Umsatz an der Spitze lag, wobei nachhaltiges Umweltmanagement und die Förderung lokaler Aktivitäten als wichtigste Entwicklungsprioritäten genannt werden.

💬 Schrecken Betrugsfälle mehr ab als echte Gefahren?

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Quelle: The Nation

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