SRI RACHA, THAILAND – Ein geplatztes Wasserhauptrohr hat am 2. März im Bezirk Sri Racha eine Reifenwerkstatt verwüstet, Fahrzeuge beschädigt und einen tiefen Krater in die Fahrbahn gerissen. Der Schaden wird auf mehr als 500.000 Baht geschätzt, der zuständige Wasserversorger hat umfassende Entschädigung zugesagt.
Gewaltige Explosion an Hauptverkehrsstraße
Die Explosion ereignete sich gegen 10.00 Uhr in der Reifenwerkstatt Thana Yan Yon an der stark befahrenen Highway 331 (Indochina Road) in Fahrtrichtung Laem Chabang nahe der Einmündung zu Soi Laem Chabang-Mab Yang Soi 34, Yai Yen 2.
Nach Angaben der Behörden riss dabei eine unterirdische Rohwasser-Transportleitung mit einem Durchmesser von 1,2 Metern direkt vor dem Betrieb, woraufhin die Wassermassen mit enormem Druck aus der Fahrbahn schossen.
Behörden und Einsatzkräfte am Ort des Rohrbruchs
Lokale Verwaltungsvertreter unter Leitung von Phiphatphon Amphonphet, stellvertretender Bezirkschef von Sri Racha, sowie Priyakamon Chanchai, Leiter des Unterdistrikts Nong Kham, eilten nach ersten Meldungen umgehend zum Unglücksort.
Sie verschafften sich ein Bild von der Lage, koordinierten die Sicherung der Unfallstelle und begannen mit der Erfassung der Schäden an Betrieb, Fahrzeugen und Straßenoberfläche.
Wasserfontänen reißen Fahrzeuge und Werkzeuge mit
Zeugen berichteten von einer ohrenbetäubenden Explosion, als das Wasser unter hohem Druck aus dem Untergrund schoss, Werkzeuge, Ausrüstung und Fahrzeuge mitriss und die Umgebung überflutete.
Ein Motorrad wurde nach diesen Schilderungen über 100 Meter weit von der Flut mitgetragen, mehrere Fahrzeuge erlitten schwere Schäden, darunter ein Toyota Fortuner, ein weißer Isuzu-Pick-up sowie ein zehnrädriger Lkw, dessen linkes Hinterrad im entstandenen Loch versank.
Tiefer Krater und halbstündiger Wasserfluss
Die Wucht des Rohrbruchs hob große Teile der Fahrbahn aus und hinterließ einen Krater von etwa fünf Metern Tiefe und fünf Metern Breite unmittelbar vor der Werkstatt.
Erst nachdem Techniker des Wasserversorgers das Hauptventil oberhalb der Schadstelle schlossen, versiegte der massive Wasseraustritt nach rund 30 Minuten.
Werkstattbesitzer berichtet von knapper Rettung
Der Inhaber Thana schilderte, er habe nur wenige Meter von der Explosionsstelle entfernt an den Reifen eines Kundenfahrzeugs gearbeitet, als er einen lauten Knall hörte und zunächst an einen geplatzten Reifen dachte.
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Er sei ins Innere der Werkstatt gelaufen, um Unterlagen und Wertsachen zu sichern, als eine zweite, noch stärkere Explosion folgte, die Decke einstürzen ließ, das Rolltor verbog und die Wassermassen sämtliche Werkzeuge, Geräte und in der Nähe abgestellte Fahrzeuge wegspülten, wobei er sich auf der Flucht leicht verletzte.
Versorger prüft Ursache und sagt Entschädigung zu
Chaiyarat Wongphayom, Kundenbetreuer der East Water Company, erklärte, erste Untersuchungen deuteten auf einen ungewöhnlichen Druckanstieg in der Rohwasserleitung hin, der Ventile und Formstücke überlastet und letztlich zum Bersten gebracht habe.
Die Firma untersucht nach seinen Angaben die genaue Ursache des Versagens der 1,2-Meter-Transportleitung, hat jedoch bereits zugesichert, für sämtliche Schäden der betroffenen Werkstatt vollständig aufzukommen.
Ermittlungen und Verkehrsbehinderungen
Lokale Behörden nahmen den Unfallort genau auf, befragten Zeugen und rieten dem Geschädigten, seine Ansprüche durch eine Anzeige auf der Polizeidienststelle Nong Kham formell zu dokumentieren.
Die dramatische Szene mit überschwemmter Fahrbahn und Trümmern sorgte in der Umgebung für erhebliche Verkehrsbehinderungen, während Aufräum- und Sicherungsarbeiten liefen.



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