Hua Hin, Thailand – Ein bettlägeriger Schweizer Expat meldet den Diebstahl seiner über 30 Jahre gewachsenen Musiksammlung: rund 1.000 Vinyl-Schallplatten und 400 CDs im geschätzten Wert von etwa 300.000 Schweizer Franken. Der Eigentümer verdächtigt eine ehemalige Pflegekraft, die über einen lokalen Pflegedienst vermittelt worden war; die Polizei sagt, sie kenne den Namen der Verdächtigen. Der Mann fordert die Öffentlichkeit zu Hinweisen auf und erwägt rechtliche Schritte.
Riesige Sammlung mit seltenen Exemplaren
Die Sammlung umfasst nach Angaben des Eigentümers rund 1.000 Vinyls und 400 CDs, vornehmlich Rock aus den 1960er bis 1980er Jahren. Viele Stücke seien selten oder nicht mehr erhältlich, einige mit ursprünglichen Covermotiven, die später zurückgezogen wurden.
Der Sammler schätzt den Wert auf etwa 300.000 Schweizer Franken (ca. 12,5 Millionen Baht) und betont den emotionalen Wert der Platten: „Neben dem Geld sind es auch Erinnerungen.“
Ex-Pflegekraft steht unter Verdacht
Der Besitzer vermutet eine ehemalige Pflegekraft, die drei bis vier Monate bei ihm gearbeitet habe und über eine lokale Pflegefirma vermittelt worden sei. Die Frau wurde nach Angaben des Mannes entlassen; dem Pflegedienst wird keine Beteiligung vorgeworfen.
Der Geschädigte sagt, die Pflegekraft habe ihn und seine Frau wiederholt um Geld gebeten: „Sie braucht immer Geld. Sie hat einfach Gelegenheiten genutzt.“ Er vermutet, sie habe als Vermittlerin für einen Käufer gehandelt.
Wann und wie die Platten verschwanden
Der Diebstahl soll sich am 2. Mai ereignet haben; die Anzeige wurde am 5. Mai bei der Polizei eingereicht, nachdem die Ehefrau die Lücken beim Aufräumen bemerkt hatte. Die Platten waren in neun Kartons gelagert, genommen wurden offenbar nur die Schallplatten und CDs.
Überwachungsaufnahmen der Außenanlage zeigen laut dem Besitzer, wie Plastiktüten auf ein Motorrad gelegt wurden. „Wir haben eine Kamera vor dem Eingangstor. Sie versteckte diese Plastiktüten auf dem Motorrad. Das konnten wir sehen.“
Polizei sagt: Name bekannt – doch Kalt ist unzufrieden
Beamte kamen nach der Anzeige zum Haus und nahmen nach Angaben des Mannes etwa eine Stunde lang Details auf; den Angaben zufolge sei der Name der verdächtigen Person der Polizei bekannt. Der Pflegedienst wurde nicht beschuldigt.
Der Eigentümer zeigt sich überrascht, dass offenbar kein schneller Zugriff auf die Verdächtige erfolgte, und will nun seinen Anwalt einschalten, um bei der Polizei nachzufassen. Er sagt: „Das ist genau der Grund, warum ich meinen Anwalt will.“
Nicht nur Platten sind verschwunden
Neben den Schallplatten und CDs fehlen dem Mann nach eigenen Angaben auch ein Goldring, ein Armband und Bargeld. Vinyl bezeichnet er als wertvoller als die CDs, beide Teile bilden aber sein persönliches Archiv.
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Die Sammlung war über Jahrzehnte entstanden, teils aus Beständen aus seiner Zeit in Chicago und in der Schweiz; bestimmte seltene Exemplare seien schlicht nicht mehr ersetzbar.
Appell an die Öffentlichkeit und persönliche Lage
Der Geschädigte bittet um Hinweise: Wer in den letzten Wochen viele Vinyls oder CDs zum Verkauf gesehen habe, solle die Polizei oder Hua Hin Today informieren (info@huahintoday.com). Langfristig plant er, wegen Beschwerden an den Beinen in die Schweiz zurückzukehren, wo er eine bessere Behandlung erwartet.
Peter Kalt lebt seit 11 Jahren in Thailand und ist aufgrund einer medizinischen Komplikation bettlägerig und auf Pflege angewiesen. Er hofft, durch Hinweise die Sammlung wiederzufinden und die Täterin zur Rechenschaft zu ziehen.



Kann mir gut vorstellen, das der Mann „sauer“ ist, seine Vinyl Sammlung verloren zu haben. Auch ich bin Musikfan (Blues und Bluesrock), habe meine Platten und CDs aber schon lange verkauft und inzwischen alles Digital gespeichert. Bei dem Klima in Thailand bedarf es für Vinyl und CDs schon intensiver Pflege, die Luftfeuchtigkeit passt nicht ganz. Es sei denn, man hat einen immer gut gekühlten extra Raum für sein Hobby. Allerdings 1.000 Schallplatten + 400 CDs packt man nicht eben mal in Plastiktüten und legt sie auf ein Moped. Hoffe, der Mann hat Erfolg und bekommt seine Sammlung unbeschadet und in großen Teilen wieder.
Auch ich habe meine Sammlung vor 10 Jahren nach Thailand gebracht. 10 Jahre Lagerung im Trockenen Haus hat der Sammlung nichts angetan. Vielleicht liegts auch an Korat da ist es ja eher trockener. Nun sind wir in Richtung Jomtien gezogen nun werden auch die Platten genutzt. Ich hoffe auch das er seine Plattensammlung wieder zurück bekommt
Der Wert einer solchen Sammlung ist nicht leicht zu bestimmen. 300.000 Schweizer Franken scheinen mir sehr hoch gegriffen.
Der Wert einer solchen Sammlung ist mehr ideell zu bewerten. Auch das Heranziehen von Katalogpreisen, sofern es solche überhaupt gibt, ergibt immer überhöhte Preise, wie übrigens bei Briefmarken auch, die Realität sieht in aller Regel anders aus: man muss erst einmal einen Interessenten finden und was der zu zahlen bereit ist, das steht in den Sternen, entspricht aber niemals deren Höhe.
Ich habe vor 11 Jahren meine Plattensammlung in der Schweiz online zum Kauf angeboten. 3000 Lp’s von Ende 50er bis mitte 80er, 100 Singles, alles Top Hits, OriginalLP’s auf einem B&O Tangential Spieler gelaufen. Das höchste Gebot war. 100.– sFr.. Ich habe die ganze Sammlung in ein Brocki gebracht und damit gespendet.
Bei dir würde ich auch keine Geschäfte machen UND einen großen Bogen machen. Müller
Das ist genau das! hier in Thailand gelegenheit macht Diebe. Ich habe schonmal geschrieben das die Pflege in Thailand nicht gut ist, da es aus eigener Erfahrung kenne nach Unfall Rückenverletzung offene Wunde wurde nicht behandelt UND ich lag auf dem Rücken im Krankenhaus(als ich zu mir kam, UND langsam begann zu realisieren)
So ein Quatsch, nicht das. erstemal von Dir.
@Roman, Du hast keine Ahnung Beweise vorhanden. SEI Besser Vorsichtig MIT deinen äusserungen.
MIT bedeutet „Massachusetts Institute of Technology“ und ist eine der bedeutendsten Universitäten, nicht nur in den USA, sondern weltweit.
Dort scheinst du allerdings nicht gewesen zu sein.
Ich hatte auch eine grosse Sammlung: Gegen 3000 Schallplatten und CD’s, die ich seit meiner Jugend erstanden hatte. Ich habe die dann vor etwa 10 Jahren in den verschiedensten Foren ausgeschrieben und en bloc an den Meistbietenden verkauft. für ca. 4500 CHF. Seither kaufe ich keine Tonträger mehr, mittlerweile ist alles gratis oder für sehr kleines Geld im Internet zu streamen. Die 300’000 halte ich für völlig utopisch, auch wenn rare Pressungen dabei sind. Die hatte ich auch. Von meiner damaligen Sammlung habe ich nur ca. 100 LPs und CDs, die mir die am Herz gelegen sind, behalten.