PATTAYA, THAILAND – Pattaya hat am 5. März den Startschuss für eine Initiative gegeben, die die Stadt als UNESCO Creative City im Bereich Film positionieren soll. Bürgermeister Poramese Ngampichet setzte dabei auf ein neues Kreativviertel-Konzept in Na Kluea, das Kultur, Tourismus und lokale Identität zusammenbringen soll.
Auftakt im Na Kluea Royal Garden
Die Eröffnungszeremonie begann am 5. März um 17.30 Uhr im Na Kluea Royal Garden (Suan Satharana Chaloem Phra Kiat Na Kluea) und markierte offiziell den Beginn der Projektaktivitäten.
Unter dem Motto „Pattaya Creative City Forward“ sollte die Veranstaltung Aufmerksamkeit dafür schaffen, wie Pattaya den Sprung zur international anerkannten Kreativstadt schaffen will.
Viele Behörden, viel Wirtschaft, viele Schulen
Zum Auftakt kamen neben Mitgliedern des Pattaya City Council auch Vertreter der Chonburi Provincial Administrative Organization sowie eine Reihe von Partnerorganisationen.
Genannt wurden unter anderem DASTA Pattaya, das Tourism Authority of Thailand Pattaya Office, das Chonburi Provincial Culture Office, der Pattaya City Culture Council und die Pattaya Business and Tourism Association, außerdem Behördenleiter sowie Schulleitungen, Schüler und Anwohner.
Kreativviertel statt reiner Strandwerbung
Inhaltlich zielt das Programm darauf, sogenannte Creative Districts aufzubauen, die sich aus dem „kulturellen Kapital“, der lokalen Eigenart und dem Alltagsleben einzelner Stadtteile speisen.
Die Stadt beschreibt das als Aufbau eines kreativen Ökosystems, in dem Communities gemeinsam tragfähige, langfristige Kultur- und Kreativaktivitäten entwickeln sollen.
Workshop „Na Kluea in Dreams“ als Ideenschmiede
Ein zentraler Programmpunkt war der Workshop „Na Kluea in Dreams“, der Teilnehmern Raum geben sollte, Ideen für die Entwicklung des Viertels zu entwerfen und vorzuschlagen.
Daran schloss sich die Podiumsrunde „Driving the Creative City Forward“ an, in der diskutiert wurde, wie Na Kluea zu einem Modell-Kreativbezirk für Pattaya werden kann.
Bürgermeister im Panel mit Filmszene und Hochschule
Auf dem Podium saß Bürgermeister Poramese Ngampichet neben Akademikern und Kreativprofis, darunter Phatcharapong Pikulkaew (VORM Festival), Bandit Thongdi (Thai Film Directors Association) und Assoc. Prof. Dr. Phaiboon Sophonsuwaphap (Burapha University).
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Ebenfalls beteiligt waren Jureet Kangwanphumi (Pan Mueang Co., Ltd.) sowie Sarawit Laokemhung und Thanat Misri aus dem Kreativnetzwerk „Tisatawan East“.
Mehr als Besucherzahlen – neue Werte für Stadtteile
Poramese bezeichnete die Veranstaltung als Schritt, um Stadtentwicklung stärker über Kreativität, Kultur und Beteiligung zu steuern, und verwies auf Pattayas internationale Bekanntheit als Reiseziel.
Moderne Stadtentwicklung, so seine Linie, dürfe nicht bei mehr Touristenzahlen stehen bleiben, sondern müsse Orte durch Identität, kulturelles Kapital und kreative Nutzung aufwerten, um nachhaltigen Fortschritt zu erzeugen.
Zielbild – Creative Tourism Destination mit neuem Image
Pattaya setzt darauf, dass Behörden, Privatwirtschaft, Bildungsinstitutionen, Künstler, Kreativunternehmer und Bewohner gemeinsam den Weg zur weltklassigen Kreativstadt ebnen.
Langfristig soll so ein neues Stadtbild als Creative Tourism Destination entstehen, das nicht nur Reisende, sondern auch Investoren und Kreative anziehen soll, während die Lebensqualität steigen und die Entwicklung „ausbalanciert“ bleiben soll.
Deine Meinung
Kann Pattaya mit einem Film- und Kreativprofil tatsächlich ein neues, nachhaltigeres Kapitel aufschlagen, oder bleibt am Ende nur ein Label ohne Wirkung im Alltag?
Welche Orte oder Formate würden Pattaya aus Sicht der Community wirklich helfen, Kultur und Kreativwirtschaft dauerhaft zu verankern – Diskussion in den Kommentaren.



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