Umfrage: Thais streiten über QR-Codes auf Stimmzetteln

🗳️ Umfrage in Thailand: Viele Bürger wollen mit der Bildung einer neuen Regierung warten, bis ein Gericht über den Streit um QR- und Barcodes auf Stimmzetteln entscheidet. Droht sonst neue politische Spannung?

Umfrage: Thais streiten über QR-Codes auf Stimmzetteln
The Nation
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BANGKOK, THAILAND – Eine neue NIDA-Poll zeigt, dass die Thailänder bei der Frage nach einer schnellen Regierungsbildung und dem Streit um QR-Codes und Barcodes auf Stimmzetteln fast exakt zweigeteilt sind. 44,81 Prozent wollen erst ein Gerichtsurteil abwarten, 41,68 Prozent drängen auf Tempo.

NIDA misst die Stimmung nach der Wahl

Die NIDA Poll des National Institute of Development Administration (NIDA) veröffentlichte am 8. März die Ergebnisse der Befragung mit dem Titel „Forming a new government vs the ballot paper issue“.

Die Umfrage wurde zwischen 2. und 4. März 2026 durchgeführt und verknüpft zwei heikle Themen: die Bildung einer neuen Regierung und den Rechtsstreit rund um Markierungen auf Stimmzetteln.

Warten auf das Gericht oder schnell regieren

Auf die Frage, ob eine neue Regierung gebildet werden sollte, obwohl ein Gerichtsverfahren zu QR- und Barcodes auf Stimmzetteln läuft, sprachen sich 44,81 Prozent gegen Hast aus und für das Abwarten eines Urteils.

Fast ebenso viele, 41,68 Prozent, wollten eine rasche Regierungsbildung, damit das Land politisch handlungsfähig bleibt.

Eine Minderheit ist unentschieden

13,20 Prozent gaben an, keine Präferenz zu haben und sich weder klar für Abwarten noch für Tempo zu entscheiden.

Weitere 0,31 Prozent machten keine Angaben oder erklärten, nicht interessiert zu sein.

Droht neue politische Unruhe wegen der Codes

Bei der Einschätzung, ob der Streit um die Codes auf Stimmzetteln zu einer neuen Runde politischer Turbulenzen führen werde, sagte die größte Gruppe, 36,56 Prozent, es werde keine Unruhe geben.

34,20 Prozent erwarteten zwar Turbulenzen, hielten sie aber für beherrschbar, während 28,55 Prozent befürchteten, dass eine neue Unruhe entstehe, die die Regierung nicht kontrollieren könne.

Angst um das Wahlgeheimnis bleibt Thema

In der Frage, ob das eigene Kreuz bei der Wahl am 8. Februar wirklich geheim blieb, zeigten sich 47,64 Prozent überhaupt nicht besorgt.

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Gleichzeitig waren 19,08 Prozent „ziemlich besorgt“ und 18,55 Prozent „sehr besorgt“, während 14,27 Prozent „nicht sehr besorgt“ waren.

Was die Zahlen politisch bedeuten

Die Umfrage zeichnet ein Bild einer Gesellschaft, die zwischen dem Wunsch nach Stabilität und dem Bedürfnis nach juristischer Klärung schwankt.

Dass beim Wahlgeheimnis fast jede und jeder Fünfte sehr besorgt ist, macht deutlich, wie sensibel technische Merkmale auf Stimmzetteln in einer politisch polarisierten Lage wahrgenommen werden.

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Quelle: nationthailand.com

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