SURAT THANI, THAILAND – In der Nähe des Rajjaprabha-Staudamms sind am 8. März und in der Nacht zum 9. März sieben kleine Erdbeben registriert worden, die Anwohner in Khao Phang teils klar spürten.
Sieben Erschütterungen in kurzer Zeit
Die Beben wurden laut Messdaten innerhalb eines Tages siebenmal registriert, die Epizentren lagen demnach in der Umgebung des Staudamms.
Alle Erschütterungen hatten eine sehr geringe Herdtiefe von rund einem Kilometer, was selbst bei niedrigen Magnituden spürbare Vibrationen begünstigen kann.
Tagesverlauf am 8. März – erst klein, dann stärker
Am frühen Nachmittag wurden zunächst drei leichte Beben gemessen, beginnend um 12.37 Uhr mit Magnitude 1,8, gefolgt von 1,9 um 13.59 Uhr und erneut 1,8 um 14.03 Uhr.
Am späten Nachmittag stieg die Stärke dann an: Um 17.41 Uhr wurde ein Beben mit Magnitude 3,5 registriert, um 17.59 Uhr folgte ein weiteres mit 2,4.
Nachtbeben bis in den 9. März hinein
In der Nacht wurden zwei weitere Erschütterungen verzeichnet, die zeitlich eng beieinanderlagen.
Um 1.08 Uhr wurde ein Beben der Magnitude 1,8 gemessen, um 1.17 Uhr folgte ein weiteres mit 1,7.
Keine Schäden gemeldet – Damm laut Inspektion stabil
Nach ersten Überprüfungen gab es nach Behördenangaben keine Meldungen über Schäden an Häusern oder Eigentum sowie keine Verletzten oder Todesopfer.
Eine detaillierte Inspektion des Rajjaprabha-Staudamms ergab zudem keinen Hinweis auf Auswirkungen auf Struktur oder Betriebssysteme.
Behörden halten die Lage unter Beobachtung
Der Distrikt Ban Ta Khun koordinierte nach Berichten lokaler Medien mit Gemeindeverantwortlichen und lokalen Verwaltungsorganisationen, um die Situation weiter zu beobachten.
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Parallel laufen weiterhin Kontrollen, ob irgendwo doch Schäden entstanden sind, die Anwohner zunächst nicht bemerkt oder noch nicht gemeldet haben.
Dammleitung setzt auf Transparenz und Vertrauen
Subin Netsawaeng, Direktor des Rajjaprabha-Staudamms, erklärte, die Überprüfungen hätten die Stabilität der Anlage bestätigt und die Beben hätten den Damm nicht beeinträchtigt.
Gleichzeitig kündigte er an, dass zuständige Stellen die Entwicklung weiter verfolgen würden, um das öffentliche Vertrauen in die Sicherheit der Anlage zu sichern.
Erinnerung an Koh Samui – kleine Magnitude, große Wirkung
Erst im November des Vorjahres hatte ein kleines Beben der Magnitude 2,4 auf Koh Samui nachts viele Menschen aus dem Schlaf gerissen.
Obwohl die Magnitude niedrig war, berichteten Anwohner damals von lauten Geräuschen und Vibrationen, die Möbel und Haushaltsgegenstände spürbar wackeln ließen.



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