Phuket: Einbruch in Luxusvilla – Millionenbeute weg

40 Baht Gold und drei Millionen Baht Bargeld sind spurlos verschwunden, während der Besitzer im Ausland weilte. Die Ermittler stehen vor einem Rätsel: Wer wusste von der Abwesenheit und knackte die Villa in Kathu?

Phuket: Einbruch in Luxusvilla – Millionenbeute weg
DailyNews

KATHU, PHUKET – Ein dreister Einbruch in ein Luxusanwesen im Bezirk Kathu erschüttert die Urlaubsinsel Phuket. Während der Hausbesitzer im Ausland weilte, drangen Unbekannte gewaltsam in das Gebäude ein und erbeuteten Gold im Wert von 40 Baht-Gewicht sowie Bargeld im Gesamtwert von über drei Millionen Baht. Die Polizei jagt nun die Täter.

Bruder entdeckt das Chaos bei wöchentlicher Kontrolle

Entdeckt wurde der Einbruch am 8. Juni von Somsak, dem 54-jährigen jüngeren Bruder des Hauseigentümers. Er betreute das Anwesen während der Abwesenheit seines im Ausland lebenden Bruders.

Bei seinem wöchentlichen Kontrollbesuch wollte Somsak das Haus reinigen, als ihm sofort die Aufbruchspuren auffielen. Im Inneren bemerkte er dann, dass die Wertsachen aus einer Schublade im Kleiderschrank verschwunden waren.

Goldbarren, Schmuck und Bargeld in zwei Währungen weg

Die Diebe hatten es auf das gesamte Wertdepot abgesehen. Sie entwendeten Goldbarren mit einem Gewicht von 33 Baht (rund 495 Gramm) und Goldschmuck im Gewicht von 7 Baht (etwa 105 Gramm).

Zusätzlich fielen ihnen mehr als zwei Millionen Baht in thailändischem Bargeld sowie Euro-Bestände im Gegenwert von über einer Million Baht in die Hände. Die Gesamtbeute beläuft sich auf einen Wert von mehr als drei Millionen Baht.

Polizei sichert Fingerabdrücke und sichtet Überwachungsvideos

Beamte der Polizeistation Kathu stellten am Tatort eindeutige Spuren des gewaltsamen Eindringens fest. Die Kriminalpolizei rückte an, um latente Fingerabdrücke und weitere Beweise zu sichern.

Jetzt werten die Ermittler die Aufnahmen von Überwachungskameras aus der Nachbarschaft aus. Sie konzentrieren sich dabei auf die Zufahrtsstraßen zum Dorf, um Hinweise auf die Fluchtroute des oder der Täter zu erhalten.

Gezielter Schlag gegen leerstehendes Luxushaus

Erste polizeiliche Erkenntnisse deuten auf eine geplante Tat hin. Der Dieb hatte das Haus offenbar genau deshalb im Visier, weil es über einen langen Zeitraum unbewohnt war.

Dass die Täter wussten, wo die Wertsachen lagern, legt eine gewisse Vorbereitung nahe. Die Polizei arbeitet nun mit Hochdruck daran, den Verdächtigen zu identifizieren und rechtliche Schritte einzuleiten.

Bis zu sieben Jahre Haft für schweren Diebstahl

Juristisch fällt die Tat unter Paragraph 335 des thailändischen Strafgesetzbuches, der schweren Diebstahl durch gewaltsames Eindringen in eine Wohnung behandelt. Der Strafrahmen liegt zwischen einem und fünf Jahren Gefängnis.

Stört Sie die Werbung?
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
ZUM ANGEBOT

Dazu kommt eine Geldstrafe von 20.000 bis 100.000 Baht. Treffen mehrere erschwerende Faktoren zu, kann die Strafe auf bis zu sieben Jahre Haft und eine Geldbuße von maximal 140.000 Baht ansteigen.

Familie nach Feierlichkeiten ausgeraubt

In Phuket sorgte zuletzt ein ähnlicher Fall für Aufsehen. Eine Familie kehrte von Feierlichkeiten nach Hause zurück und musste feststellen, dass Einbrecher ihren Tresor mit einer Million Baht, Goldbarren und Goldketten gestohlen hatten.

Selbst die Reisepässe der Familie fielen den Tätern in die Hände. Auch in diesem Fall fahndet die Polizei weiter nach den flüchtigen Einbrechern.

Newsletter abonnieren

Newsletter auswählen:
Abonnieren Sie den täglichen Newsletter des Wochenblitz und erhalten Sie jeden Tag aktuelle Nachrichten und exklusive Inhalte direkt in Ihr Postfach.

Wir schützen Ihre Daten gemäß DSGVO. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.
Quelle: Thaiger

Ein Kommentar zu „Phuket: Einbruch in Luxusvilla – Millionenbeute weg

Wichtiger Hinweis für unsere Leser

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln:

  • Höflichkeit: Keine Beleidigungen, Kraftausdrücke oder Gewaltandrohungen.
  • Sorgfalt: Bitte achten Sie auf die korrekte Schreibweise von Namen.
  • Quellen: Zitate nur mit Namensnennung (Internet-Links/URLs sind nicht erlaubt).
  • Themen: Bitte keine Kritik an der Regierung, der Monarchie oder Diskussionen zur Moderation.
Vorbehalt der Redaktion: Wir behalten uns das Recht vor, Kommentare nachträglich zu bearbeiten oder zu löschen, sollten diese gegen unsere Regeln oder geltendes Recht verstoßen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Daten bleiben 30 Tage lokal im Browser-Cookie.