Interpol-Fahndung in Phuket – Franzose wegen Mordversuchs gefasst

🚨 International gesuchter Mann gefasst: In Phuket nimmt die Einwanderungspolizei einen Franzosen fest, gegen den ein Interpol-Haftbefehl wegen versuchten Mordes vorliegt. Der Mann soll nach einer Schussattacke geflohen sein. Wie konnte er so lange untertauchen?

Interpol-Fahndung in Phuket - Franzose wegen Mordversuchs gefasst
Phuket Immigration

PHUKET – Großer Fahndungserfolg für die thailändische Einwanderungsbehörde! Ein 46-jähriger Franzose, der wegen versuchten Mordes per Interpol-Roter-Notice weltweit gesucht wurde, ist in Phuket gefasst worden. Der Mann hatte sich in Rawai versteckt – doch die Beamten kamen ihm auf die Schliche!

Französische Botschaft schaltete Polizei ein

Die Spur führte über die französische Botschaft in Bangkok. Sie schaltete die thailändischen Behörden ein und bat um Hilfe bei der Fahndung. „Ein gesuchter Schwerverbrecher soll sich in Phuket verstecken“, lautete die Alarm-Nachricht aus Paris. Die thailändische Polizei handelte sofort.

Die Einwanderungsbehörde Phuket nahm die Ermittlungen auf und begann mit der Observierung. Beamte überprüften Hinweise und verfolgten jede Spur.

So schnappten die Fahnder den Flüchtigen

Unter der Leitung von Polizeioberstleutnant Adisorn Boonchum observierten die Beamten ein Haus in Rawai. Ihre Geduld wurde belohnt. Am Freitag war es so weit: Sie hatten Gewissheit, dass der Gesuchte, der nur als „Faisal“ identifiziert wurde, sich tatsächlich in dem Gebäude aufhielt.

Der Zugriff erfolgte blitzschnell und ohne Zwischenfälle. Der Franzose hatte keine Chance zu fliehen – die Falle schnappte zu!

Geständnis des Franzosen

Bei der Vernehmung zeigte sich Faisal geständig. Er gab unumwunden zu, die gesuchte Person zu sein. „Es gab einen Streit in Frankreich“, schilderte er den Beamten. „Ich habe geschossen und jemanden verletzt.“

Nach der Tat floh er Hals über Kopf aus seiner Heimat. Seine Spur führte ihn direkt nach Thailand – in den vermeintlich sicheren Unterschlupf.

Illegal im Paradies

Faisal war am 23. Januar nach Thailand eingereist. Er nutzte die Visa-freie Einreise, die bis zum 23. März gültig gewesen wäre.

Doch daraus wird nichts. Die Einwanderungsbehörde entzog ihm sofort die Aufenthaltserlaubnis. Begründung: „Ausländischer Staatsangehöriger mit internationalem Haftbefehl.“ Jetzt sitzt er in Abschiebehaft. Seine Reise geht zurück – zurück nach Frankreich, zurück zur Strafverfolgung.

Teil der großen Offensive

Die Festnahme ist kein Zufall, sondern Teil einer groß angelegten Strategie. Einwanderungschef Polizeileutnant General Phanumas Boonyalak hat die Jagd auf flüchtige Ausländer verschärft.

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„Wir werden transnationale Kriminelle, die sich in Thailand verstecken, systematisch aufspüren und festnehmen“, lautet der klare Auftrag. Phuket als internationaler Hotspot steht dabei besonders im Fokus. Die Botschaft ist klar: Thailand ist kein sicherer Hafen für Verbrecher!

Was jetzt mit Faisal passiert

Der Franzose sitzt in Abschiebehaft. Sobald alle Formalitäten geklärt sind, wird er nach Frankreich abgeschoben. Dort erwartet ihn ein Strafverfahren wegen versuchten Mordes. Ihm droht eine langjährige Haftstrafe.

Für Faisal endet der Traum von der Flucht im Paradies – mit Handschellen und dem Flugzeug zurück in die Realität. Der Fall zeigt: Interpol und Thailand arbeiten Hand in Hand. Kein Versteck ist sicher!

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Quelle: bangkokpost.com

Ein Kommentar zu „Interpol-Fahndung in Phuket – Franzose wegen Mordversuchs gefasst

  1. Dass dem Polizeileutnant General Phanumas die Sprüche wie „Wir werden transnationale Kriminelle, die sich in Thailand verstecken, systematisch aufspüren und festnehmen“ nicht peinlich sind verwundert mich. Auch in diesem Fall sind die Herren Verfolger wie üblich erst durch ein Anstupsen der französischen Botschaft überhaupt tätig geworden.

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