PHAYAO, THAILAND – Ein deutscher Tourist kam am Freitagabend auf einer Bergstraße in der Provinz Phayao ums Leben, als sein Motorrad in einer Kurve die Kontrolle verlor und frontal gegen einen Felsen prallte.
Tödlicher Sturz am Triple Heaven Spot
Die Polizei aus dem Bezirk Chiang Muan rückte auf die Route Phayao–Chiang Muan aus, nachdem ein Unfall an einem als Triple Heaven Spot bekannten Abschnitt gemeldet worden war. Einsatzkräfte der Siam-Ruamjai-Pu-In-Stiftung und Gerichtsmediziner des Chiang-Muan-Krankenhauses trafen kurz darauf ein.
Am Unfallort lag ein großes Motorrad, zugelassen in Chiang Mai mit dem Kennzeichen 1กภ 9101, seitlich auf dem Asphalt. Wenige Meter entfernt fanden die Einsatzkräfte den leblosen Körper des Fahrers.
Gruppe aus fünf Bikes, einer kommt nicht zurück
Nach Angaben der Rettungskräfte vor Ort hatte der Deutsche das Motorrad in Chiang Mai gemietet, um gemeinsam mit vier weiteren Fahrern die Provinz Phayao zu erkunden. Die Gruppe war mit insgesamt fünf Maschinen unterwegs.
Den ersten Erkenntnissen zufolge verlor der Mann in einer Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte mit voller Wucht gegen den Felsgrund eines Berges. Er starb noch an der Unfallstelle.
Ermittlungen laufen – wer trägt die Verantwortung?
Die Polizei Chiang Muan hat eine förmliche Untersuchung eingeleitet und steht bereits in Kontakt mit der deutschen Botschaft, um die notwendigen Formalitäten zu koordinieren. Weitere Behörden wurden einbezogen.
Ob überhöhte Geschwindigkeit, ein Fahrfehler oder der Streckenverlauf den Unfall begünstigten, bleibt offen – und damit auch die Frage, welche Konsequenzen das für beliebte Motorradrouten im Norden zieht.



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