Pattaya: Betrunkener Russe ausgeraubt

🍺 Zu viel Alkohol, teurer Fehler: Ein betrunkener Urlauber verliert nach einer Trinkrunde plötzlich Motorrad und Smartphone. Die Verdächtigen werden kurz darauf auf Kameras entdeckt. Wie konnten sie so leicht mit der Beute verschwinden?

Pattaya: Betrunkener Russe ausgeraubt
Facebook/ ฉลาม นิวส์

PATTAYA, THAILAND – In Pattaya soll ein 47-jähriger Russe nach einer Trinkrunde vor einem Minimarkt bestohlen worden sein, zwei thailändische Transfrauen stehen im Verdacht. Motorrad und iPhone sind weg, die Polizei stützt sich auf Überwachungsvideos, Festnahmen gab es zunächst nicht.

Anzeige bei der Polizei und die Beute

Ivan Teplov (47) erstattete bei der Mueang Pattaya Police Station Anzeige und gab an, dass sein DPX Drone mit dem Kennzeichen 4 กฮ 8487 (Chon Buri) gestohlen worden sei.

Zusätzlich fehlte ein dunkelblaues iPhone 11, das laut Teplov im Staufach des Motorrads gelegen habe.

Wie es vor dem Minimarkt eskalierte

Der Vorfall ereignete sich nach Angaben des Mannes am 8. März vor einem Convenience Store in Soi Phra Tamnak 5.

Teplov sagte den Beamten, er habe dort mit einer Gruppe thailändischer Transfrauen Alkohol getrunken, bis er betrunken gewesen sei.

Der Trick mit dem Schlüssel um den Hals

Laut Aussage des Opfers nahmen die Verdächtigen den Motorradschlüssel, den er um den Hals getragen habe, an sich.

Dann seien sie mit dem Motorrad davongefahren, während das iPhone im Staufach des Fahrzeugs geblieben sei.

Videoaufnahmen liefern Hinweise auf zwei Verdächtige

Die Polizei sichtete CCTV-Aufnahmen aus der Umgebung und sah darauf zwei transgender Verdächtige, die gemeinsam auf dem gestohlenen Motorrad unterwegs gewesen sein sollen.

In den Aufnahmen seien die Gesichter gut erkennbar, dennoch meldeten die Behörden zum Zeitpunkt des Berichts noch keine Festnahmen.

Beschreibung der Kleidung und die Szene am Tatort

Einer der Verdächtigen trug laut Video schwarzes T-Shirt, schwarze Shorts und weiße Flipflops und hatte schwarze Haare.

Stört Sie die Werbung?
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
ZUM ANGEBOT

Die zweite Person trug ein schwarzes Minikleid und hatte lange blonde Haare, zudem zeigte ein Clip vor dem Laden, wie eine der Verdächtigen den Mann nach Wertsachen abtastete, nachdem er betrunken war.

Pattaya kämpft weiter mit ähnlichen Delikten

In einem ähnlichen Fall der vergangenen Woche wurden laut Bericht vier Thais festgenommen, nachdem sie versucht haben sollen, einem indischen Mann in Pattaya eine Goldkette zu stehlen.

Unter den Verdächtigen waren demnach zwei Frauen, eine Transfrau und ein männlicher Lieferfahrer, und obwohl Zeugen und ein Hotel-Sicherheitsmann einschritten, bestritten die Festgenommenen die Vorwürfe.

Festnahme nach Hotelraub an Japaner

Erst am 15. März wurde in Pattaya laut Bericht eine Transfrau festgenommen, die einen japanischen Mann in einem Hotel beraubt haben soll.

Die Polizei erklärte, die Verdächtige habe nach der Festnahme 9.000 Baht an den Mann zurückgegeben, was aber am rechtlichen Verfahren nichts ändere.

Deine Meinung

Wenn Alkohol, Urlaubsstimmung und schnelle Bekanntschaften zusammenkommen, wird aus einem harmlosen Abend in Pattaya für manche in Minuten ein Polizeifall.

Sollten Hotels, Bars und Minimärkte in den Hotspots stärker mit Kameras, Security und Prävention reagieren, oder reicht konsequente Strafverfolgung durch die Polizei – Diskussion bitte in den Kommentaren.

Newsletter abonnieren

Newsletter auswählen:
Abonnieren Sie den täglichen Newsletter des Wochenblitz und erhalten Sie jeden Tag aktuelle Nachrichten und exklusive Inhalte direkt in Ihr Postfach.

Wir schützen Ihre Daten gemäß DSGVO. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.
Quelle: thethaiger.com

Wichtiger Hinweis für unsere Leser

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln:

  • Höflichkeit: Keine Beleidigungen, Kraftausdrücke oder Gewaltandrohungen.
  • Sorgfalt: Bitte achten Sie auf die korrekte Schreibweise von Namen.
  • Quellen: Zitate nur mit Namensnennung (Internet-Links/URLs sind nicht erlaubt).
  • Themen: Bitte keine Kritik an der Regierung, der Monarchie oder Diskussionen zur Moderation.
Vorbehalt der Redaktion: Wir behalten uns das Recht vor, Kommentare nachträglich zu bearbeiten oder zu löschen, sollten diese gegen unsere Regeln oder geltendes Recht verstoßen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert