Similan-Inseln: Riesige Delfin-Gruppe gesichtet

🌊 Überraschende Begegnung im Meer: Eine riesige Gruppe von Delfinen wird nahe einer bekannten Insel in Südthailand gesichtet. Solch große Ansammlungen sind äußerst selten. Warum tauchten plötzlich so viele Tiere auf?

Similan-Inseln: Riesige Delfin-Gruppe gesichtet
KhaoSod English

PHANG NGA, THAILAND – Vor Koh Tachai im Similan Islands National Park ist eine ungewöhnlich große Gruppe von über 120 Indo-Pazifischen Großen Tümmlern gesichtet worden. Parkchef Sirivat Suebsai wertet den „Super-Pod“ als seltenen Beleg dafür, wie lebendig das Meeresökosystem dort ist – und als Fingerzeig für strengeren Naturschutz im Tourismus.

Sichtung bei Routine-Patrouille

Die Begegnung passierte nach Angaben der Parkverwaltung um 10.00 Uhr am 15. März, als eine Marine-Patrouille im Nationalpark ihre üblichen Kontrollfahrten machte.

In der Nähe von Koh Tachai stieß das Team auf die außergewöhnlich große Ansammlung von Delfinen, die in dieser Größe in thailändischen Gewässern nur selten dokumentiert wird.

Was ein Super-Pod so besonders macht

Große Tümmler sind normalerweise in deutlich kleineren Gruppen unterwegs, häufig in Verbänden von 10 bis 20 Tieren.

Dass sich diesmal eine Gruppe von mehr als 100 Individuen zeigte, deutet laut Sirivat Suebsai auf ein hohes Maß an natürlicher Nahrung und stabile Umweltbedingungen im Similan-Archipel hin.

Delfine als Begleiter am Boot

Die Beamten beschrieben die Tiere als 1 bis 2,5 Meter lang und über eine breite Fläche an der Oberfläche verteilt.

Mehrere Delfine schwammen demnach neben dem Patrouillenboot, andere sprangen aus dem Wasser und wirkten dabei auffallend verspielt, was die Parkcrew als besonderen Moment festhielt.

Naturschutz-Tourismus als politische Linie

Der Parkchef stellte die Sichtung in den Kontext der Linie des Ministeriums für natürliche Ressourcen und Umwelt, den Tourismus stärker auf Schutz und Rücksicht auszurichten.

Zu den Instrumenten gehören laut Parkverwaltung etwa begrenzte Besucherzahlen, regulierte Bootswege und eine engere Beobachtung seltener Meeresarten, deren Effekte inzwischen sichtbarer würden.

Appell an Anbieter und Besucher auf See

Die Parkbehörden mahnten Touranbieter und Urlauber, sich bei Begegnungen mit Meeressäugern an internationale Standards zu halten, um Stress und Verletzungen zu vermeiden.

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Genannt wurden unter anderem langsameres Fahren, ein gleichmäßiger Kurs, ausreichend Abstand sowie das Unterlassen von Verfolgung, Fütterung, Lärm und dem Versuch, ins Wasser zu gehen und Tiere zu berühren.

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Quelle: khaosodenglish.com

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