Phuket: Touristen zahlen mit Spielgeld – Festnahme

Spiel-Geld statt Dollars: Drei Ausländer wollten auf Phukets Bangla Road mit „$100“-Scheinen zahlen – doch ein Detail verriet alles. Jetzt drohen bis zu 10 Jahre Haft. Steckt hinter den Spielgeld-Noten eine neue Masche?

Phuket: Touristen zahlen mit Spielgeld – Festnahme
Facebook/ ศูนย์ข้อมูลภูเก็ต Phuket Info Center

PHUKET, THAILAND – Auf der Bangla Road wurden am 1. April drei Ausländer festgenommen, nachdem sie versucht hatten, eine Rechnung mit Spielgeld zu bezahlen. Die gefälschten US-Dollar-Scheine trugen gut sichtbare Hinweise wie „Copy“ und „For Toy Only“.

Festnahme nach Vorfall in einem Entertainment-Lokal

Die Polizei nahm am 1. April drei ausländische Männer fest, nachdem sie in einem Unterhaltungsbetrieb auf der Bangla Road in Phuket mit falschen Banknoten zahlen wollten.

Ein Mitarbeiter des Lokals alarmierte die Beamten, nachdem ihm die verwendeten Scheine verdächtig vorkamen.

Bezahlung mit drei 100-Dollar-Noten

Nach Angaben aus dem Bericht übergab die Gruppe drei 100-US-Dollar-Scheine, um Speisen und Getränke zu begleichen.

Die Nationalitäten der Verdächtigen wurden in den vorliegenden Informationen nicht genannt.

Mitarbeiter stoppte die Männer und prüfte die Scheine

Der Angestellte hinderte die Gruppe daran, das Lokal zu verlassen, und nahm die Banknoten genauer unter die Lupe.

Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass es sich um Fälschungen handelte.

So sahen die „Toy“-Banknoten aus

Laut Bildern, die lokale Medien veröffentlichten, waren die Scheine auf gewöhnlichem Papier gedruckt und nicht auf dem Material, das für echte Banknoten verwendet wird.

Außerdem waren die Aufdrucke „Copy“ in Blau sowie „For Toy Only“ am oberen Rand zu sehen, was auf Spiel- oder Kartenspielgeld hindeutet.

Welche Strafen drohen nach thailändischem Recht?

Nach dem thailändischen Strafrecht könnten den Verdächtigen bei einer Verurteilung bis zu zehn Jahre Haft drohen.

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Zusätzlich ist eine Geldstrafe von bis zu 200.000 Baht möglich.

Ähnlicher Fall in Pattaya: Keine Festnahmen gemeldet

Erst in der vergangenen Woche wurde ein ähnlicher Vorfall in Pattaya bekannt, bei dem zwei ausländische Touristen, die für indische Staatsangehörige gehalten wurden, falsche US-Dollar-Noten an Menschen – auch an Kinder – verteilten.

Die Empfänger hielten die Scheine zunächst für echt, bis Händler sie am Runway Market nicht akzeptierten; Festnahmen wurden in diesem Fall bislang nicht gemeldet.

Parallelen bei den Fälschungen

In beiden Fällen sollen die Falschnoten ähnlich ausgesehen haben und ebenfalls den Aufdruck „Copy“ getragen haben, wie er bei Spielgeld vorkommt.

Die Berichte deuten damit auf eine wiederkehrende Masche hin, bei der offensichtlich „Spielgeld“-Scheine als echte Währung ausgegeben werden sollen.

Weitere Fälle mit Falschgeld: Euro-Trinkgeld und Pfund-Umtausch

In einem separaten Fall im November des vergangenen Jahres soll ein Thai eine Entertainerin mit gefälschten Banknoten im Wert von 300 Euro „getippt“ haben, was erst beim Umtausch aufflog.

Bereits im Oktober des vergangenen Jahres meldeten zudem Mitarbeiter einer Wechselstube in Phuket einen Schaden von fast 40.000 Baht, nachdem ein Ausländer gefälschte Pfund-Sterling-Noten umgetauscht hatte.

Deine Meinung

Wie groß ist deiner Ansicht nach das Risiko, dass Touristenorte wie Phuket und Pattaya gezielt für solche „Spielgeld“-Betrügereien ausgenutzt werden?

Sollten Bars, Märkte und Wechselstuben aus deiner Sicht stärker geschult werden – oder braucht es vor allem härtere Kontrollen und schnellere Ermittlungen? Schreib deine Meinung in die Kommentare.

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Quelle: Thaiger

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