Thailands Schulden-Schock: Finanzminister plant 500 Milliarden Notkredit

Thailands Finanzminister droht ein dramatischer Schulden-Schock! Um die kriselnde Wirtschaft zu retten, plant Ekniti Nitithanprapas radikale Einschnitte oder Notkredite in Milliardenhöhe.

Thailands Schulden-Schock: Finanzminister plant 500 Milliarden Notkredit
Chanat Katanyu, BangkokPost

BANGKOK, THAILAND – Finanzminister Ekniti Nitithanprapas bereitet das Land auf schwere Zeiten vor. Wegen der weltweiten Krisen und explodierender Preise könnte Thailand gezwungen sein, massiv neue Schulden zu machen.

Regierung plant den Notfall

Die Lage auf der Welt ist unsicher, besonders der Krieg im Nahen Osten lastet schwer auf dem Land. Der Finanzminister warnt, dass neue Kredite der letzte Ausweg sind, wenn das Geld nicht mehr reicht.

Aktuell liegt der Schuldenberg Thailands bei 66 Prozent der Wirtschaftsleistung. Das Gesetz erlaubt bisher maximal 70 Prozent, doch diese Grenze könnte bald fallen.

Geldhahn für Beamte zugedreht

Zuerst will der Staat bei sich selbst sparen und ungenutzte Gelder einsammeln. Behörden, die ihr Budget für das Jahr noch nicht ausgegeben haben, müssen dies bis zum 30. April melden.

Wer bummelt, verliert sein Budget an einen zentralen Notfallfonds. Dieses Geld soll direkt den Menschen zugutekommen, die unter der Krise leiden.

Stopp für teure Dienstreisen

Der Minister fordert harte Disziplin von allen Ministerien und Ämtern. Unnötige Ausgaben wie Studienreisen ins Ausland oder neue Prachtbauten der Regierung sind ab sofort gestrichen.

Statt neue Büros zu bauen, soll der Staat lieber Räume mieten, um kurzfristig Cash zu sparen. Jeder Baht wird für das Überleben der Wirtschaft und soziale Hilfe gebraucht.

Milliardenkredit als letzte Rettung

Sollte die Wirtschaft weiter absacken, plant die Regierung ein echtes Hammer-Gesetz. Ein Notkredit von bis zu 500 Milliarden Baht steht im Raum, um den Absturz zu verhindern.

Ohne dieses frische Geld könnte die gesamte Wirtschaft schrumpfen, was Millionen Thailänder hart treffen würde. Der Minister vergleicht das Vorgehen mit dem Sammeln von Munition für einen langen Kampf.

Sorgen wegen der Ölpreise

Besonders die Energiepreise machen den Experten in Bangkok große Sorgen. Selbst wenn im Nahen Osten bald die Waffen schweigen, könnten Benzin und Strom teuer bleiben.

Das Land rechnet für das kommende Jahr nur mit einem schwachen Wachstum. Die Inflation frisst das Ersparte der Bürger auf, während die Regierung nach neuen Wegen sucht.

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Quelle: Bangkok Post Thailand

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