Koh Phangan, Thailand – Der angesehene Lungenfacharzt außerordentlicher Professor Dr. Theerasak Kaewamatwong ist nach schweren Verletzungen bei einem Verkehrsunfall auf Koh Phangan gestorben. Der 51-jährige Brite Duncan Wilcock sitzt nach dem Unfall in Untersuchungshaft, ein Drogenstest war laut Polizei positiv auf Kokain. Das Vimut Hospital Phaholyothin bestätigte den Tod des Arztes und würdigte seine Verdienste.
Wie es passierte
Dr. Theerasak wurde am Straßenrand von einem Motorrad erfasst, während er zu Fuß unterwegs war, teilten die Behörden mit. Dabei zog er sich schwere Verletzungen zu, darunter eine Hirnblutung.
Rettungskräfte flogen ihn zur spezialärztlichen Behandlung nach Bangkok; später musste er wegen der schweren Kopfverletzung operiert werden. Das Vimut Hospital Phaholyothin gab am 7. Juni 2026 seinen Tod bekannt.
Notoperation in Bangkok
Nach der Kollision brachte ein Lufttransport den Verletzten in ein Krankenhaus in Bangkok, wo Chirurgen eine Gehirnoperation durchführten. Die Operation erfolgte angesichts seines kritischen Zustands als dringende Maßnahme.
Behandlungsort war unter anderem das Ramathibodi Hospital, das an der Versorgung beteiligt war. Trotz der Operation starb Dr. Theerasak, wie das Vimut Hospital mitteilte.
Fahrer gefasst – Drogenpositiv laut Polizei
Der Motorradfahrer, der als 51‑jähriger Brite identifiziert wurde, wurde festgenommen; ein Test nach seiner Auffindung fiel laut Polizei positiv auf Kokain aus. Die Beamten nennen den Mann Duncan Wilcock.
Die Koh Phangan Police Station lehnte eine Kautionsgewährung ab, weil der Verdächtige versucht haben soll, aus Thailand zu fliehen, teilten die Ermittler mit. Er wurde dem Gericht vorgeführt und in Haft überstellt.
Sieben Anklagepunkte gegen den Briten
Gegen Wilcock erhob die Polizei sieben Anklagepunkte, darunter rücksichtsloses Fahren mit schwerer Körperverletzung, Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss, Fahren ohne Führerschein oder Versicherung sowie Fahrerflucht. Insgesamt nannte die Behörde sieben Vorwürfe.
Der Mann bleibt in Untersuchungshaft, während das Strafverfahren weiterläuft. Die Justiz prüft die vorgelegten Anschuldigungen und setzte die üblichen Verfahrensschritte in Gang.
Trauer und Würdigung aus der Medizin
Das Vimut Hospital drückte öffentlich sein Beileid aus und würdigte die Lebensleistung von Dr. Theerasak: „Wir sprechen unser Beileid aus und trauern um das Ableben von außerordentlichem Professor Dr. Theerasak Kaewamatwong. Während seines gesamten Dienstes arbeitete er mit Entschlossenheit und Hingabe.“
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
Kollegen, Patienten und die medizinische Gemeinschaft reagierten landesweit mit Anteilnahme. Der Verstorbene war Facharzt für Atemwegserkrankungen und Intensivmedizin am Lung Health Centre.
Verfahren läuft, mögliche weitere Anklagen
Khaosod berichtet, dass die thailändischen Behörden das Strafverfahren gegen den Beschuldigten fortsetzen. Wegen des Todes von Dr. Theerasak prüft die Staatsanwaltschaft mögliche zusätzliche Anklagepunkte.
Der aktuelle Stand: Der Beschuldigte sitzt in Haft und die Ermittlungen sowie die rechtliche Prüfung der Vorwürfe gehen weiter.



Möge er in Frieden ruhen. Und seine Angehörigen, Freunde und Bekannte über den Verlust hinweg kommen.
Vermutlich wird sich um den Verursacher strafrechtlich in angemessener Weise gekümmert. Und das wäre auch gut so!
Was ja leider nicht immer der Fall sein muss. Zum Beispiel mein Kumpel Sunny. Der wurde 2013 von einem jugendlichen Mopedraser, betrunken und ohne Führerschein beim Überqueren der Soi Buakhao umgefahren. Er verstarb keine 12 Stunden später an seinen schweren Kopfverletzungen. Gegen den Verursacher wurde das Strafverfahren gegen eine polizeiliche Verwarnung eingestellt.