NONTHABURI, THAILAND – Eine geheime Tonaufnahme aus dem berüchtigten Bang Kwang Gefängnis sorgt für Wirbel. Ein Schwerverbrecher erhebt darin schwere Vorwürfe gegen die Justiz. Die Gefängnisbehörde reagiert nun mit aller Härte auf die Vorwürfe um illegale Handys hinter Gittern.
Schmuggelskandal erschüttert Hochsicherheitstrakt
In thailändischen Gefängnissen herrscht ein striktes Handyverbot. Dennoch tauchte plötzlich eine Audioaufnahme des Häftlings Chaowalit Thongduang in den Medien auf. Der 41-Jährige wird auch Sia Paeng Nanod genannt und gilt als extrem gefährlich.
Die Behörden streiten ab, dass der Kriminelle ein verbotenes Smartphone im Knast benutzt. Ermittlungen ergaben, dass die Aufnahme heimlich bei einem erlaubten Video-Anruf entstand. Ein Angehöriger soll das Gespräch über eine Internet-App einfach mitgeschnitten haben.
Gefährlicher Gangster narrte die Polizei
Sia Paeng Nanod ist kein Unbekannter und hielt das ganze Land in Atem. Er flüchtete spektakulär aus einem Krankenhaus, während er wegen versuchten Mordes einsaß. Dort sollte er eigentlich nur zahnärztlich behandelt werden.
Sieben Monate lang war der Gangster auf der Flucht und versteckte sich im Ausland. Erst im Juni 2024 nahmen ihn Spezialkräfte in Indonesien fest und brachten ihn zurück. Nun sitzt er im Zentralgefängnis von Bang Kwang unter strengster Bewachung.
Schwere Vorwürfe gegen Justizbeamte
In der Tonaufnahme beschwert sich der Häftling über seine Behandlung. Er behauptet, man verweigere ihm seine rechtlichen Möglichkeiten und behindere seine Berufung. Zudem beklagt er, dass ihm wichtige Gerichtsdokumente vorenthalten werden.
Die Gefängnisleitung weist diese Anschuldigungen entschieden zurück. Jeder Gefangene hat das Recht, Beschwerden über offizielle Wege einzureichen. Beamte arbeiten eng mit Anwälten zusammen, um faire Verfahren zu garantieren.
Strenge Regeln für Internet-Besuche
Video-Besuche am Computer sind ein offizieller Dienst der thailändischen Behörden. Sie sollen den Stress der Inhaftierten mindern und Familien Reisekosten ersparen. Die Termine finden unter strenger Aufsicht und nach klaren Regeln statt.
Die Technik gehört dem Staat und dient eigentlich der Bildung und Resozialisierung. Das Justizministerium betont, dass keine illegalen Geräte in die Zellen gelangen. Regelmäßige Razzien sollen sicherstellen, dass kein Häftling verbotene Technik besitzt.
Keine Sonderbehandlung für Ausbrecher
Chaowalit Thongduang fordert offenbar eine Verlegung in ein anderes Gefängnis. Doch die Behörden bleiben hart und prüfen solche Anträge nach extrem strengen Kriterien. Die Sicherheit der Bevölkerung steht bei diesem Schwerverbrecher an erster Stelle.
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Externe Behörden sollen die Vorwürfe nun unabhängig prüfen dürfen. Damit reagiert die Gefängnisleitung auf den öffentlichen Druck nach Veröffentlichung der Tonaufnahme. Man will beweisen, dass hinter den Mauern von Bang Kwang alles mit rechten Dingen zugeht.
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