UDON THANI, THAILAND – Eine 40-jährige Mutter ist bei einem Blitzschlag auf einem Reisfeld gestorben. Sie war mit dem Motorrad unterwegs, um ihre angebundenen Kühe loszumachen. Als sie zurück zum Motorrad rannte, traf sie der tödliche Schlag.
Blitz erschlägt Mutter auf dem Feld
Am 26. April 2026 gegen 15:30 Uhr raste ein Gewitter über das Dorf Ban Don Muang im Bezirk Phibun Rak hinweg. Die Frau Manasanan, 40, hatte ihre Kühe auf dem Feld angebunden und wollte die Tiere bei aufkommendem Unwetter losbinden.
Sie fuhr mit ihrem Motorrad zu der Stelle, löste die Seile, und rannte dann zurück zu ihrem Fahrzeug. In diesem Moment schlug der Blitz in ihren Körper ein. Sie war sofort tot.
Sie riskierte alles für ihre Kühe
Der Ehemann, Vichit, schilderte gegenüber der Polizei, was passiert war. Seine Frau habe die Kühe zuerst angebunden gehabt. Als der Himmel dunkel wurde und der Sturm kam, sei sie losgefahren, um die Tiere zu befreien.
Sie habe die Seile gelöst und sei dann zum Motorrad gesprintet. Dabei traf sie der Blitz mitten auf dem offenen Feld. Ein schrecklicher Augenblick – dann war die zweifache Mutter tot.
Ehemann erzählt die letzten Minuten
Oberstleutnant Nikul Chanhom von der Polizeistation Phibun Rak war mit einem Notarzt des örtlichen Krankenhauses vor Ort. Er bestätigte, dass die Frau noch am Unfallort starb, bevor irgendjemand helfen konnte.
Der Ehemann Vichit stand fassungslos dabei. Er berichtete den Beamten, dass seine Frau die Kühe schon vor dem Gewitter angebunden hatte und dann wegen des nahenden Unwetters zurückkehrte. Ihr letzter Weg galt den Tieren.
Familie nimmt Abschied in Frieden
Die Angehörigen stellten keine Fragen zum Tod von Manasanan. Sie verzichteten auf eine Obduktion und überließen den Leichnam der Familie für die traditionelle Bestattung.
Das zeigt: Für die Hinterbliebenen steht nicht die Suche nach einer Schuld im Vordergrund. Sie trauern um eine Frau, die bei der Arbeit auf dem Feld ums Leben kam – ein Unglück, das in der Regenzeit immer wieder vorkommt.
Was bleibt von dieser Tragödie?
Eine Mutter stirbt, weil sie ihre Tiere in Sicherheit bringen will. Sie tut das, was für sie selbstverständlich ist – und bezahlt dafür mit dem Leben. Dieser Fall zeigt, wie nah Leben und Tod in ländlichen Regionen beieinanderliegen. Kein Gewitter ist harmlos, keine Arbeit auf dem Feld selbstverständlich sicher.
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Hättest du unter solchen Umständen auch alles riskiert, um die Tiere zu retten? Oder würdest du bei einem nahenden Gewitter dein Leben nie für Nutztiere aufs Spiel setzen? Schreib uns deine Gedanken dazu – wir sind gespannt auf deine Sicht.



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